Gattung: Ahasverus Goz.

ColeopteraSilvanidaeCucujidae_FHLSilvanidae
Von Arved Lompe (n. H. Vogt)
In der Tarsenbildung und den Merkmalen der Unterseite wie Cathartus, jedoch mit deutlicher abgesetztem Zahn der Halsschildvorderecken und querem Halsschild. Flügeldecken nicht doppelt so lang wie breit. Augen mit ganz undeutlichem Schläfenrudiment. Das 1. Glied der Fühlerkeule ist wesentlich schmäler als das 2..
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advena (Waltl, 1834)Endglied der Fühlerkeule keilförmig zugespitzt [Abb. 1]. Rostrot oder gelblich [Abb. 2]. Kopf und Halsschild sehr fein und dicht punktiert, matt [Abb. 3]. Flügeldecken etwas glänzend, mit hinten verlöschenden feinen Punktreihen, anliegend kurz behaart [Abb. 4]. 2,0-2,6 mm. Mit den verschiedensten Vegetabilien über die ganze Erde verbreitet; im Gebiet eingebürgert und auch im Freien unter schimmelnden Grashaufen usw. zu finden. Schimmelfresser.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
sp ?-Endglied der Fühlereule gerundet [Abb. 5]. Halsschild an den Seiten fast gerade verengt, die Punktierung weitläufiger, die Ausrandung hinter der Vordereckenverdickung länger, Schläfen zugespitzt [Abb. 6], Flügeldecken mit nur angedeuteten Punktreihen [Abb. 7]. 1,7 mm. Zusammen mit advena im Hamburger Holzhafen unter Mahagonistämmen aus Guinea. Mit Ausnahme von advena sind keine Ahasverus-Arten aus der Alten Welt bekannt (Thomas, 2011). Zwergform des vorigen?
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
Erstellt am: 27.12.2007 · Letzte Aktualisierung: 04.12.2019 - 16:38:32
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