Kopf mit je zwei Supraorbitalborsten auf jeder Seite (selten nur einer); erstes Fühlerglied oberseits mit einer einzelnen apikalen Borste; viertes Glied der Mitteltarsen an der Spitze schräg abgeschnitten; Fühler und Tarsen schlanker; Aedoeagus [Abb. 1]. 11-12 mm. Habitus [Abb. 2]. D: Gran Canaria. (338)

-Kopf mit je einer Supraorbitalborste auf jeder Seite (selten mit zwei Borsten auf einer Seite); erstes Fühlerglied oberseits mit zwei apikalen Borsten; viertes Glied der Mitteltarsen an der Spitze gerade abgeschnitten; Fühler und Tarsen dicker; Aedoeagus [Abb. 3]. 12-15 mm. Habitus [Abb. 4]. D: Teneriffa. (339)

germarii durmitorensis Apfelbeck, 1904🗺
germarii norica Schauberger, 1927🗺
germarii novaki Všetecka, 1929🗺
germarii simonyi Ganglbauer, 1891🗺
Supraorbitalborsten von gleicher Größe und deutlich sichtbar; kleine bis mittelgroße Arten, vollständig schwarz oder dunkelbraun; Halsschildseitenfurchen mit vier oder fünf Borsten vor der Mitte; Schultern unbewehrt, Basalrand der Flügeldecken ohne Winkel mit den Seitenrändern verbunden; Submentum mit einer durchgehenden Reihe von mindestens zwölf Borsten; Analsternit mit je zwei Borsten auf jeder Seite der Mitte beim ♂; Aedoeagus [Abb. 5]. 8-12 mm. Habitus [Abb. 6]. B: An Schneerändern. D: Alpen und ihre Balkanausläufer (vom Tessin bis Montenegro und Prokletije). (318) Vier Unterarten: a) Halsschild kürzer, an der Basis weniger verjüngt, mit rechtwinkeligen Hinterecken; Flügeldecken mit gröber punktierten Streifen; insgesamt tiefschwarz gefärbt. D: Montenegro: Durmitor. b) Halsschild seitlich weniger gerundet, mit maximaler Breite näher an der Mitte und etwas hervortretenden Vorderwinkeln. D: Niedere Tauen, Lungauer Kalkspitze. c) Halsschild breit mit stark und regelmäßig gerundeten Seiten; große Art. D. Dalmatien: Mosor, Dinara. d) Beine dunkel; Halsschild mit ziemlich schmalen Seitenfurchen und leicht gewölbten Seiten. D: Dolomiten.

Kopf mit weniger deutlichen Punkten zwischen den Augen; Hinterwinkel des Halsschilds spitz, nach außen gerichtet; Zwischenräume der Flügeldecken glatt; Humeralborsten vermischen sich mit der Punktierung der Streifen; 11-12 mm. Habitus [Abb. 11]. D: Östlicher Hoher Atlas (Jbel Ayachi). (334)
-Kopf mit tiefen Punkten zwischen den Augen; Hinterwinkel des Halsschilds spitz, nach hinten gerichtet; Äußere Zwischenräume der Flügeldecken fein punktiert; Humeralborsten deutlich von der Punktierung der Zwischenräume abgegrenzt; 11-13 mm. Habitus [Abb. 12]. D: Östlicher Hoher Atlas (Jbel Rhat). (335)
Sehr kleine Art, 7-9 mm. zweites Fühlerglied mit zwei Borsten an der Unterseite, viertes Glied mit sehr feinen Haaren zusätzlich zur üblichen Krone aus sechs bis acht langen Borsten; Basalrand der Flügeldecken in einem leicht stumpfen Winkel mit den Seitenrändern verbunden; Schultern kaum ausgeprägt, nicht gezähnt; Vorderwinkel des Halsschilds leicht nach vorn gewölbt; vollständig hellbraun; Aedoeagus [Abb. 13]. Habitus [Abb. 14]. D: Kroatien: Velebit. (312)

Das erste Fühlerglied ist lang-eiförmig, oben mit zwei apikalen Borsten, das zweite Glied mit je einer Borste oben und unten; die Basis des Halsschilds ist kaum schmaler als die Basis der Flügeldecken [Abb. 15]; die Punktierung der Flügeldeckenstreifen ist stark und dicht; Aedoeagus [Abb. 16]. 13-15 mm. D: Bielleser Alpen (Monte-Rosa-Region). (322)





bosnica apfelbecki Ganglbauer, 1891🗺
bosnica jezercensis Horvatovich, 1974🗺
bosnica kulti Maran, 1939🗺
bosnica lovcenica Huber, 2001🗺
bosnica prokletiensis Horvatovich, 1974🗺
bosnica spelaeophila Obenberger, 1917🗺
bosnica sturanyi Apfelbeck, 1906🗺
bosnica tresnjevikensis Horvatovich, 1974🗺
Vorderwinkel des Halsschilds weit nach vorn gerichtet, fast bis zum Hinterrand des Auges; Schultern mit einem Zahn; viertes Fühlerglied im apikalen Bereich behaart oder mit einigen feinen Haaren zusätzlich zu der üblichen Krone aus sechs bis acht langen Borsten; Flügeldecken eher leicht konvex, mit schwach gebogenen Seitenrändern; 9-11 mm. D: Von Bosnien bis Nordalbanien. (307) Acht Unterarten: a) Kopf mit zwei Supraorbitalborsten und dem ersten Fühlersegment mit zwei apikalen Borsten darüber. Habitus [Abb. 21]. Aedoeagus [Abb. 22]. D: Durmitor, Volujak. b) Halsschild mit leicht hervorstehenden Vorderwinkeln, schwach geschwungenen Seitenrändern und nicht-gleichförmigen Hinterwinkeln. D: Jezerce-Massiv. c) Halsschild mit stark abgerundeten Seiten vor der Mitte, mit weniger hervorstehenden Vorderwinkeln, Flügeldecken mit stärkeren Streifen, im Allgemeinen zwei Supraorbitalborsten, Aedeagus unten an der Spitze etwas weniger gewölbt. D: Shkelzen-Massiv. d) Halsschild mit schwach gewölbten Seiten, mit länglichen Vorderwinkeln und nicht geschwungenen, konvergierenden Hinterwinkeln, Flügeldecken mit flachen Streifen, mit flüchtiger oder fehlender Punktierung, Schultern mit starker Kerbe. D: Berg Stirovnik, Lovcen. e) erstes Fühlerglied eher konisch, vordere Winkel des Halsschilds mäßig entwickelt, Naht zwischen Stirn und Epistom nicht deutlich ausgeprägt. D: Prokletija- und Cakor-Massiv. f) ganz rotbraun, Flügeldecken mit deutlich punktierten Streifen. D: Montenegro, Orjen-Massiv. g) groß und breit, Halsschild mit tief geschwungenen Seitenrändern und zugespitzten, nach außen gerichteten Hinterwinkeln. D: Maranai-Massiv. h) erstes Fühlerglied eher konisch, vordere Winkel des Halsschilds an der Spitze eher abgerundet, Naht zwischen Stirn und Epistom deutlich. D: Trensnjevik-Massiv.

ganglbaueri matejkai Maran, 1939🗺
Kopf mit einem großen hellen Fleck auf dem Scheitel; erste Fühlerglieder kurz, dick, fast zylindrisch; Hals dick, Augen ziemlich klein, nicht sehr hervorstehend; Halsschild mit langen, ziemlich stark geschwungenen Seiten, die Vorderwinkel ragen als lange, annähernd dreieckige Lappen nach vorn; Aedoeagus [Abb. 27]. 9-11 mm. Habitus [Abb. 28]. D: Korab, Sar Planina und angrenzende Gebirge. (315) a) Größer, Halsschild mit sehr spitzen, stark nach hinten gerichteten Hinterwinkeln, Flügeldecken stärker erweitert, mit feineren Streifen, Schulterzahn weniger deutlich. D: Albanien und Mazedonien (vom Korab-Massiv bis zum Jakupica-Massiv).

-Kopf ohne Fleck oder mit einem kaum aufgehellten Fleck auf dem Scheitel; erstes Fühlerglied lang und dünn, fast eiförmig; Augen groß und ziemlich hervorstehend; Hals weniger dick; Halsschild mit schwach geschwungenen Seiten, die Vorderwinkel weniger stark nach vorn gerichtet; Aedoeagus [Abb. 29]. 9-13 mm. Habitus [Abb. 30]. D: Bulgarien (Pirin-, Rila- und Rhodopengebirge). (313)

Sternite 4-5-6 mit je zwei Borsten beidseits der Mitte; Basalrand der Flügeldecken leicht gebogen; Beine braun oder schwarz, fast so dunkel wie der Körper; Aedoeagus [Abb. 31]. 11-13 mm. Habitus [Abb. 32]. D: nördliche Karpaten bis zum Rodneigebirge. (327)



Flügeldecken im dritten Zwischenraum mit kleinen, nicht grubig vertieften, Diskalporen, ihr Basalrand breit und stark gebogen, Schulterzahn sehr deutlich und spitz vorstehend [Abb. 35]; Halsschild stark quer, mit relativ gerader Basis, Vorderwinkel ziemlich vorstehend, Hinterecken rechtwinkelig, nicht vorstehend; Beine gelblich-braun oder rötlich, heller als der Körper; Aedoeagus [Abb. 36]. 12-14 mm. Habitus [Abb. 37]. D: Nordwestliche Karpaten (von Vyhorlat bis zum Rodnei-Gebirge). (326)


-Flügeldecken im dritten, fünften und manchmal siebten Zwischenraum, mit relativ großen Diskalporen, oft leicht grubig vertieft [Abb. 38], ihr Basalrand schmal, Schultern mit einem kaum sichtbaren Zahn; Halsschild weniger quer; Beine mehr oder weniger gleichfarbig; Aedoeagus [Abb. 39]. 11-13 mm. D: Bulgarien (Rila-Gebirge). (332)
