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Körper länger, gewölbter [Abb. 3]; Halsschild sehr breit, die Seiten hinter der Mitte ziemlich gerade bis parallel, Vorderecken des Halsschilds von oben nicht oder kaum sichtbar, Hinterecken +/- rechtwinkelig; Aedoeagus vorn gerundet abgestutzt, an der Basis viel schmaler als im Spitzenteil, der Mittelstreifen 1/4 vor der Spitze stark verengt und davor in einem spitzen Winkel bis zur Spitze fast geradlinig verbreitert und vertieft [Abb. 4]. ♀ Styli, Spiculum ventrale und Spermatheka [Abb. 5]. B: An Eichen (·Quercus·). D: Europa, nördlich bis Rheinhessen, Hamburg.


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-Körper kürzer, weniger gewölbt; Halsschild weniger quer mit hinter der Mitte ± bogenförmig gerundeten Seiten, Vorderecken von oben gut sichtbar, Hinterecken abgerundet mit kleinem, scharfem Porenzähnchen; Aedoeagus vorn gerundet mit einem deutlichen Mittelspitzchen, fast parallelseitig [Abb. 6] [Abb. 7]; ♀ Genitalstrukturen [Abb. 8]. B: An Haselsträuchern (·Corylus avellana·). D: Südeuropa, nördlich bis Slowakei, Mähren. (=quercetorum Ws. et auct. non Foud.)


Schulterbeule lang und hoch, innen durch einen langen Eindruck abgesetzt, der sich in etwa 1/4 der Länge mit einer Vertiefung der Flügeldeckennaht verbindet und den Raum davor blasenartig aufwölbt; Aedoeagus wie quercetorum s. str. [Abb. 4]; ♀ Styli, Spiculum ventrale und Spermatheka [Abb. 5]. 4,5-5,2 mm. B: An Eichen (·Quercus·), nach alten Angaben auch an Weide (·Salix·). D: Südeuropa bis südliches Nordeuropa, aus zahlreichen Gebieten keine oder alte Meldungen.

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Aedoeagus an den Seiten nach der Spitze zu schwach erweitert und verrundet, die Unterseite durch eine eingeschnittene Mittellinie längsgeteilt, an der Spitze mit 2 Längsgrübchen, die voneinander wenig entfernt liegen, Seiten der Unterseite gerieft [Abb. 9] [Abb. 10]; ♀ [Abb. 11]. Größere Art: 4,2-5,5 mm [Abb. 12]. Grün, blau oder violett, die Querfurche des Halsschilds sehr tief eingedrückt. B: Die Art lebt an Weidenröschen (·Epilobium hirsutum·, ·Epilobium angustifolium·). D: Europa; für Mitteleuropa liegen Nachweise vor aus Österreich (Burgenland, Neusiedlersee), Polen, Slowakei und Deutschland (Brandenburg, Sachsen, Mecklenburg, Südhannover und Hamburg). . (=lacunosa Ws.)



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Unterseite des Aedoeagus an der Spitze ohne Kiele, aber daselbst löffelförmig ausgehöhlt und an den Seiten zahlreich gerieft, Mittelstreifen undeutlich und an den Seiten schlecht begrenzt [Abb. 13] [Abb. 14]; ♀ [Abb. 15].. Grünblau, selten blau. B: Am Wiesenknopf (·Sanguisorba officinalis·) auf feuchten Wiesen. D: Süd-, Mittel- und Osteuropa. (=pusilla Duft., 1825)




Stirnkiel breit und flach und wie die Stirnhöckerchen und der ganze Kopf dahinter sehr stark mikroskulptiert, matt. Grün bis bronzegrün, Körperform flach, lang eiförmig. Kopf des Spiculum ventrale länger als breit, die Seitenwinkel stumpf, gerundet [Abb. 18]. Zum ♂ machen Kangas & Rutanen keine Angabe. B: An Besenheide (·Calluna vulgaris·) und Krähenbeere (·Empetrum nigrum·). D: Nordeuropa. Anmerkung: Beschreibung nach Kangas & Rutanen (l.c.). Nach Siede (l.c.) vermutlich ein Synonym von oleracea.


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Größer, durchschnittliche Größe der ♂ 3,7 mm. Aedoeagus [Abb. 17]; ; ♀ Styli, Spiculum ventrale und Spermatheka [Abb. 20] [Abb. 21] [Abb. 22]. D: Ganz Europa; in Mitteleuropa überall die häufigste Art der Gattung.



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-Stammform wie oben beschrieben. B: An der Nachtkerze ·Oenothera biennis·) und Weidenröschen (·Epilobium·), sowie an ·Cirsium· und ·Polygonum aviculare·. Nach Arnold (i.l.) auch als Gartenschädling an Fuchsia-Hybriden. ? an Ampfer (·Rumex·).
-Kleiner, durchschnittliche Größe der ♂ 3,2 mm. B: An der Besenheide (·Calluna vulgaris·). An der Besenheide lebt auch longicollis LZ >>>14 mit auffallend breitem 1. Tarsenglied der Vorder- und Mittelbeine.
-Ebenfall sehr klein. B: Im Gebirge an ·Helianthemuin·. D: Tirol, Kärnten. oleracea Anmerkung: Siede (l.c.) hält breddini und tyrolensis nicht für Subspecies sondern betracht sie nur als 'ökologische Formen'; dagegen spricht die jeweils konstant (?) andere Entwicklungspflanze. Andere Autoren betrachten solche 'ökologischen Rassen' auch als Subspecies. var.
Aedoeagus an der Spitze fast abgestutzt verrundet mit einem kleinen Mittelspitzchen, die Unterseite mit 2 langen, allmählich nach vorn divergierenden Kielen und einer kräftig ausgehöhlten Mittelrinne nach der Spitze [Abb. 25]; Habitus sehr ähnlich oleracea, die Flügeldecken jedoch meist ohne Spitzeneindruck und gröberen, aber nicht tiefen Punkten; Stirnhöckerchen flach, aber deutlich ringsum begrenzt. ♀ Styli, Spiculum ventrale und Spermatheka[Abb. 26]. 3,5-4 mm. B: An Distelarten (·Cirsium·, ·Carduus·). D: Vor allem in Südeuropa, aber auch in Skandinavien vorhanden. Aus Deutschland nur ein Fund: Südbaden, Kaiserstuhl. (=cirsii Israelson)

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Die Mittelfläche des Aedoeagus mit zwei fast parallelen Längskielen, der dazwischenliegende Raum in der Basalhälfte vertieft, nach der Spitze zu allmählich ansteigend, mit 2 Furchen am Innenrand der Kiele und eingeschnittener Mittellinie [Abb. 27] [Abb. 28]. Oberseite schwarz mit blauem Schimmer, selten grünlich. ♀ Styli, Spiculum ventrale und Spermatheka [Abb. 29]. 2,8-4 mm. B: Wird vom Blutweiderich (·Lythrum salicaria·) gemeldet, auch von Weidenröschen (·Epilobium parviflorum·, ·Epilobium montanum·) gesammelt. D: Europa, aus zahlreichen Gebieten keine oder nur alte Meldungen. Ähnlich, aber Aedoeagus anders [Abb. 30]. Siehe jarmilae LZ >>>14a



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Aedoeagus kurz vor der Mitte am breitesten, nach vorn und hinten leicht verengt (die [Abb. 31] von Mohr ist etwas übertrieben), die Seitenstreifen an der Spitze nur wenig, nicht grubig vertieft [Abb. 32] [Abb. 33]. Grünblau bis blau. Kleine Art: ♀ Styli, Spiculum ventrale und Spermatheka [Abb. 34] 3-3,8 mm. B: An der Wiesen-Platterbse (·Lathyrus pratensis·). D: Eine Art mit auffallender Verbreitung: Südalpen, Bosnien, Mittelitalien und Nordeuropa und über das Baltikum bis nach Zentralasien.; in Deutschland im Norden bei Hamburg und im Niederelbegebiet, im Süden erst wieder in Franken, dazwischen eine breite Zone ohne Meldungen.



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Der carinthiaca sehr ähnlich, aber größer und durch ihre schwarzgrüne, leicht metallische Färbung und die im mittleren Drittel scharf eingeschnittene Halsschildquerfurche zu trennen [Abb. 35]. Aedoeagus [Abb. 36] [Abb. 37]; Spermatheka [Abb. 38]. 3,5-4,3 mm. B: Am Roten Hartriegel (·Cornus sanguinea·); V-VIII. D: Polen, Ukraine, Slowakei, Ungarn, Österreich (Wien, Leithagebirge), Bulgarien.



-Südosteuropäische, dunkelblaue Art. Der Halsschild soll nach der Beschreibung doppelt so breit sein wie lang, er kann jedoch auch schmaler sein. Er ist auf chagriniertem Grund fein punktiert, viel feiner als die Flügeldecken Die Art ähnelt palustris, ist jedoch davon genitaliter sicher zu unterscheiden. Aedoeagus deutlich gebogen (seitlich betrachtet) [Abb. 30] [Abb. 39]. Spermatheka [Abb. 40]. 3,9-4,2 mm, ♀ bis 5,2 mm. B: An Weidenröschen (·Epilobium hirsutum·, ·Epilobium tetragonum·). D: Die Art ist von Südosteuropa bis nach Kleinasien verbreitet und könnte auch im östlichen Mitteleuropa gefunden werden.


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Kleine Art: 3,5-4 mm [Abb. 41], in Gestalt und Färbung sehr ähnlich oleracea. Beim ♂ das 1. Glied der Vorder- und Mitteltarsen sehr stark verbreitert, auch beim ♀ deutlich breiter als bei den anderen Arten [Abb. 42]. Halsschild relativ schmäler als bei den anderen Arten, ca. 1,5 x so breit wie lang [Abb. 43]. Fühlerglied 2 und 3 fast gleichlang und gleich dick, das 4. wesentlich länger, während bei oleracea Glied 2 bedeutend dicker und kürzer ist als 3; der Hauptunterschied liegt aber in der Gestalt des Aedoeagus: Unterseite flach, Mittelfläche im Spitzendrittel fast flach und ungefurcht, an den Seiten mit 2 ziemlich hohen und fast parallelen Längskielen, die Seitenstreifen daneben grubig vertieft und nach der Basis zu schräg gerieft [Abb. 23] und immatur [Abb. 44]. ♀ Styli, Spiculum ventrale und Spermatheka [Abb. 45]. : Als Nährpflanzen werden Besenheide (·Calluna vulgaris·) und Krähenbeere (·Empetrum nigrum·) angegeben. D: Nordeuropäische Art, südlich bis Mitteldeutschland. (=sandini Kemner, 1919) (=britteni Sharp, 1914) Sehr ähnlich wird die ebenfalls an Calluna lebende oleracea breddini LZ >>>7. Genitaluntersuchungen sind deshalb bei allen an Calluna gefangenen Altica angebracht.





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-Größere Art: 3,8-5,2 mm [Abb. 1]. Mittelfläche des Aedoeagus an der Spitze mit einem geteilten Kiel, der ein kleines Grübchen einschließt [Abb. 46] [Abb. 47]; diese Art ist besonders durch ihre nierenförmigen Stirnhöckerchen charakterisiert, die durch den Stirnkiel getrennt werden und schräg zueinander stehen; Halsschild ziemlich schmal. Flügeldecken chagriniert und sehr zart punktiert; Oberseite meist blau. ♀ Styli, Spiculum ventrale und Spermatheka [Abb. 48]. B: Als Fraßpflanzen werden angegeben: Weiden (·Salix·), Pappeln (·Populus·), Erle (·Alnus incana·), Tasmariske (·Myricaria·), Sanddorn (·Hippophaë·). D: Mittel- und Südeuropa.



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Unterseite des Aedoeagus fast vollkommen glatt mit 2 schwachen Furchen im Spitzendrittel, der Raum dazwischen schmal aufgewölbt, nach der Spitze zu breit und flach, oft mit einer sehr schwachen Vertiefung, die Seiten in der Mitte schwach gerieft, an der Spitze ohne grubige Vertiefung [Abb. 6] [Abb. 49]; verhältnismäßig breite und gewölbte Art mit grüner bis blaumetallischer Oberseite; die eingeschnittene Mittellinie zwischen den Stirnhöckern verlängert sich fast immer grubig ein Stück zur Stirn. ♀ Genitalstrukturen [Abb. 8]. 3,8-5 mm. B: An Hasel (·Corylus avellana·). D: Südeuropa bis südliches Nordeuropa, aus zahlreichen Gebieten keine Meldungen. Beachte auch die ssp. coryletorum mit gekanteten Flügeldeckenseiten LZ >>>3 Eine abweichende Form? [Abb. 50].



-Hierher noch eine weitere mir unbekannte Art: Körperform der oleracea, bläulich metallgrün, Stirnhöckerchen dreieckig, Halsschildvorderecken wenig verdickt, Querfurche seicht, Flügeldecken stark punktiert. Dürfte nur nach der Form des Aedoeagus zu bestimmen sein. ♂: Aedoeagus dem von lythri ähnlich, gleichbreit, glatt, vorn gerundet abgestutzt und in eine kleine Spitze ausgezogen, oben fast der ganzen Länge nach rinnenförmig vertieft; der Mittelstreifen der Unterseite ist nur vor der Mitte (also in der Spitzenhälfte) jederseits von einer schwach nach innen gebogenen Leiste begrenzt, neben der die Längsgrube der Seitenstreifen liegt. Diese sind glatt, höchstens mit einigen ganz undeutlichen Kerben am äussersten Rand der Längsgrube. (Nach Reitter/Weise.) 4,3-5 mm. D: Oesterreich und Südeuropa. Wird von einigen Autoren als Synonym von lythri betrachtet.
Mediterrane Art, deren nördliche Verbreitungsgrenze in Südtirol und der Südslowakei liegt. Blau, manchmal grünlich bis goldglänzend; Flügeldecken ohne angedeutete Längsrippen; Stirnhöckerchen tief umrandet, meist wenig quer; Flügeldecken an der Basis stark vorspringend, hier breiter als der Halsschild. Aedoeagus ziemlich breit, an der Spitze etwas breiter als an der Basis, vorn in ein ziemlich kräftiges, breites und kurzes Mittelspitzchen ausgezogen, der Mittelstreifen der Unterseite hinter der Spitze zumeist mit einem Längseindruck, nach dem ersten Drittel etwas aufgewölbt und von da bis zur Basis glatt, die Seitenstreifen mit ziemlich tiefen und breiten Längsgruben, die eine Erweiterung der Seitenkontur des Aedoeagus im Spitzendrittel verursachen, die Schrägstrichelung an den Seiten meist ziemlich kräftig, oft bis zur Basis ausgebildet, der allmähliche Abfall zur Õffnung auf der Oberseite des Aedoeagus dicht und stark gerieft [Abb. 24] [Abb. 51]; Spermatheka [Abb. 52]. 3,5-5 mm. B: An der Weinrebe (·Vitis vinifera·); soll im Weinbau schädlich sein. D: Süd- bis Mitteleuropa.


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Aedoeagus schlanker, an der Spitze etwas breiter als an der Basis, vorn in ein verschieden langes und unterschiedlich breites Mittelspitzchen plötzlich oder allmählich ausgezogen, der Mittelstreifen der Unterseite an der Spitze meist ohne deutliche Längsvertiefung oft mit +/- erhabenen Mittelkiel unterschiedlicher Länge versehen, die Seitenstreifen mit längeren, ziemlich weit zur Basis reichenden, mäßig tiefen Längsgruben, die Schrägstrichelung ziemlich weit nach hinten zur Basis reichend; Oberseite des Aedoeagus glatt oder mit einzelnen, weit stehenden Querriefen vor der rinnenförmigen Vertiefung [Abb. 53] [Abb. 54] [Abb. 55]. Blau mit leicht grünlichem Schimmer; Flügeldecken ohne angedeutete Rippen [Abb. 56]; Stirnhöckerchen kleiner, umrandet, rundlich quer, einander kurz berührend. Seiten der Flügeldecken mit dem Halsschild fast in einer Flucht liegend, an der Basis wenig breiter als der Halsschild mit schwach gerundeten, kaum heraustretenden Schultern. ♀ Styli, Spiculum ventrale und Spermatheka [Abb. 57] [Abb. 58]. 3,5-5,5 mm. B: An verschiedenen feuchtigkeitsliebenden Weidenröschen (·Epilobium hirsutum·, ·Epilobium palustre· und anderen). D: Über ganz Europa verbreitete Art. Anmerkung: Eine sehr variable Art, dazu kommt, daß sie häufig mit anderen Arten vergesellschaftet ist; an feuchten Stellen lebt an Epilobium auch palustris Ws. LZ >>>12, häufig auch oleracea (L.) LZ >>>7, mehr südlich auch impressicollis Reiche LZ >>>5, im Südosten auch jarmilae Kral LZ >>>16 sowie in Nordeuropa die folgende Art.





-Hierher noch eine weitere an Epilobium lebende nordeuropäische Art, die auch bei uns vorkommen könnte und bisher nicht von lythri unterschieden wurde. Stirnhöckerchen rundlich drei- bis viereckig, ihre Hinterränder verloschen, stark glänzend, glatt, außen oft mit einem Zähnchen und gewöhnlich mit einigen sehr kleinen Punkten. Punktur der Flügeldecken +/- stark. Gewölbte Art, vor allem im hinteren Teil der Flügeldecken. ♀ Styli und Spiculum ventrale [Abb. 59] im Vergleich zu lythri [Abb. 60]. B: Am Schmalblättrigen Weidenröschen (·Epilobium angustifolium·). D: Nordeuropa, in Süd- und Mittel-Finnland die häufigste Art.

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Aedoeagus breit, parallelseitig, vorn abgerundet mit einem kleinen, gerundeten, ziemlich scharf hervorstehenden Mittelspitzchen, der Mittelstreifen der Unterseite mit drei verschieden tiefen Längsgrübchen hinter der Spitze, die Seitenstreifen mit ziemlich flachen und zur Basis verkürzten Längsgruben, die Schrägstrichelung nur im mittleren Drittel vorhanden, schief und ziemlich fein [Abb. 61] [Abb. 62] [Abb. 63]. Dunkelblau bis schwarzblau, selten grünlich; Flügeldecken auf dem Rücken und an den Seiten sehr oft mit angedeuteten Längsrippen, an der Naht hinter dem Schildchen mit einer flachen Einsenkung; Stirnhöckerchen deutlich gewölbt, etwas länglich, überwiegend glatt und von scharfen Linien eingefaßt, dreieckig, zueinander etwas schief stehend, sich gegenseitig mit einer längeren Seite berührend. ♀ Styli, Spiculum ventrale und Spermatheka [Abb. 64]. 4,5-5,5 mm. B: Lebt an Birke (vorzugsweise ·Betula pubescens·), wo sich Käfer und Larve von jungen, diesjährigen Sprossen ernähren. D: Nördliches Mitteleuropa, bekannter südlichster Fund aus Bayern.



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-Der Aedoeagus ist auffallend breit [Abb. 65] [Abb. 66]. Blau oder grünlich, mit schwachen Schulterbeulen. Halsschild und Flügeldecken an der Basis nahezu gleich breit [Abb. 67]. Stirnhöcker flach, matt, nicht scharf umschriebenen und dadurch von aenescens zu trennen. Spermatheka [Abb. 68]. 3,7-5,5 mm. B: In Feuchtgebieten an Heidekrautgewächsen, vor allem an (·Erica tetralix·). D: Im westlichen Europa und im nördlichen Mitteleuropa (Niederlande, westliches Norddeutschland).



Die Mikroretikulation des Flügeldecken ist sehr stark und überdeckt teilweise die Punktur. Groß: 4-5 mm, länglich, etwa doppelt so lang wie breit oder länger, Flügeldecken nach hinten auffallend verbreitert. ♀ Styli und Spiculum ventrale [Abb. 69]. B: Am Echten Mädesüß (·Filipendula ulmaria·). D: Skandinavien, Baltikum, Russland bis zum Fernen Osten, Kasachstan.






























