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Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln stark ausgerandet, diese dadurch sehr deutlich, fast rechtwinkelig [Abb. 1]. Flügeldecken mit undeutlichen Streifen [Abb. 2] und leicht quermaschiger Mikroskulptur [Abb. 3]. Ausrandung des Clypeus sehr auffallend und tief [Abb. 4]. Fühler rotbraun mit dunkler Basis. 3 mm; Habitus [Abb. 5]. ♂: Innensack im Basalteil mit einer Gruppe von längeren Stacheln [Abb. 6], vorne ohne große Dornen oder Zähnchen [Abb. 7]. D: Italien, Griechenland, Kleinasien.






Taster und Fühler hell oder Glied 2 und 3 der Fühler leicht angedunkelt. Die Mikroskulptur der Flügeldecken besteht aus stark quergestreckten Maschen. Körper dunkel- oder hellpechbraun, ohne Metallschimmer; Schenkel angedunkelt. Habitus [Abb. 9]. 5-6 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 10], Innensack des Medianlobus des Aedoeagus mit 3 bis 4 großen Zähnen in der Basalhälfte und einem kleineren Zahn vor der Spitze. D: Algerien, Tunesien, Sardinien, Sizilien, Süditalien.

-Taster sowie die Fühlerglieder 2 und 3 deutlich (bisweilen großflächig) angedunkelt; Schenkel, Schienen und oft auch Tarsen dunkel gefärbt. Die Mikroskulptur der Flügeldecken bestehr aus stark quergestreckten Maschen. Körper dunkel- oder hellpechbraun, ohne Metallschimmer. Habitus [Abb. 11]. 5-6 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 12], Innensack des Medianlobus des Aedoeagus mit etwa 18 großen Zähnen, die sich über die gesamte Länge erstrecken. D: Südliche Iberische Halbinsel, Marokko.

Kopfschild tief aber fast symmetrisch ausgerandet [Abb. 13]. Fühlerglieder 1-2 hell, 3 bis 4 oder 5 deutlich geschwärzt (bisweilen Glied 2 bereits schwach verdunkelt), die übrigen ebenfalls verdunkelt oder zur Spitze hin etwas heller. Mikrostruktur auf den Flügeldecken stärker quergestreckt. Körper dunkel- oder hellpechbraun, ohne Metallschimmer. 3,5-4,4 mm. Habitus [Abb. 14]. ♂: Aedoeagus [Abb. 15], Wandung des Innensacks mit feiner, aber starker Zähnelung, 3 große Zähne im vorderen Teil. D: Malta.



-Halsschildhinterecken stumpfwinkelig gerundet [Abb. 23]. Flügeldecken mit kaum erkennbaren oder ohne Streifen, Mikroskulptur mäßig quermaschig oder fast isodiametrisch. 2-2,6 mm. Habitus [Abb. 24]. ♂: Aedoeagus [Abb. 25] innen mit einem großen und einem kleineren Zahn. D: Südfrankreich, Sardinien, Korsika; Spanien.


-Halsschildhinterecken stumpfwinklig gerundet [Abb. 27]. Flügeldecken undeutlich gestreift. Braun oder schwärzlich, Schienen und Tarsen etwas heller. 2,5-2,7 mm. Habitus [Abb. 10]. ♂: Aedoeagus [Abb. 28], Innensack mit 2 etwa gleich großen und deutlichen Zähnen. D: Italien?, Balkanhalbinsel, Zypern, Kleinasien und Naher Osten.


Größer: > 3,4 mm. Clypeus fast halbkreisförmig ausgeschnitten [Abb. 29], etwas asymmetrisch nach rechts verschoben. Halsschild quer, Hinterecken meist vollständig abgerundet; Flügeldecken breit und kurz; innere Streifen deutlich ausgeprägt, vom 6. an verlöschend; Mikroskulptur aus eng beieinander liegenden Querlinien bestehend, ohne deutliche Maschenbildung [Abb. 30]. Körper dunkel pechbraun bis schwärzlich; Fühler ausnahmsweise mit verdunkeltem ersten Fühlerglied, dieses jedoch stets etwas heller als die folgenden Glieder; Beine teilweise dunkel. Habitus [Abb. 31]. 3,4-4 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 32], Innensack mit 2 großen, nebeneinander liegenden Zähnen. D: Sardinien und Tunesien.



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-Kleiner: < 3,4 mm. Clypeus schwach asymmetrisch, der Ausschnitt flach und etwas nach rechts verschoben [Abb. 18]. Streifen der Flügeldecken nur sehr schwach eingedrückt [Abb. 33], die Mikroskulptur schwach quer bis fast isodiametrisch [Abb. 34]. Körper dunkel pechbraun bis schwärzlich, Beine und Taster teilweise dunkel [Abb. 35]. 2,5-3 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 36], Innensack mit 2 großen, hintereinander liegenden Zähnen. D: Iberische Halbinsel und Marokko.







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Größer, 3,5-4 mm [Abb. 39]. Flügeldecken mit etwas quermaschiger Mikroskulptur [Abb. 40]. Schwarz, zuweilen mit schwachem, meist bläulichem Metallschimmer, Fühler und Beine dunkelbraun bis schwärzlich, nur die Schienen ± gelblich, Tarsen und Taster mehr bräunlich aufgehellt. Halsschild zur Basis gerundet verengt, die Hinterwinkel kaum angedeutet [Abb. 41]. Die feinen Flügeldeckenpunktreihen nur an der Basis undeutlich, die Zwischenräume mit ± unregelmäßigen bis reihig geordneten spärlichen Punkten. ♂: Aedoeagus [Abb. 42]. Innensack mit einer Gruppe aus zahlreichen (~10) langen, dicht stehenden Zähnen sowie davor mit 1 davon etwas abgesondertem, gleich großem Zahn. B: An Ufern und in Sumpfgelände, besonders unter Schilf. D: Von Nordafrika über Süd- und das südliche Mitteleuropa bis Westsibirien verbreitet. In Mitteleuropa nur in Österreich im Gebiet des Neusiedler Sees.



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Halsschild von der Mitte nach hinten gerade oder leicht konkav )( verengt, die Hinterecken angedeutet, kurz verrundet [Abb. 44]. Flügeldecken nach hinten deutlich erweitert, ungestreift [Abb. 45], nur der Nahtstreif hinten etwas eingedrückt; an Stelle der Streifen feine, ungeordnete Reihen von Mikropunkten, isodiametrisch genetzt [Abb. 46]. Färbung braun oder schwärzlich; Schienen und Tarsen sind etwas aufgehellt [Abb. 47]. Clypeus symmetrisch ausgerandet [Abb. 48]. 2,3-3,2 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 49], Innensack mit 3 Zähnchen. D: Tunesien, Algerien, Marokko, Portugal, Mittel- and Süditalien, Sardinien, Sizilien, Griechenland.





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-Halsschild von der Mitte nach hinten konvex () gerundet verengt [Abb. 50], die Hinterecken kaum angedeutet, lang und flach verrrundet. Flügeldecken mit feinen, seichten Streifen, die im vorderen Drittel und an den Seiten +/- verloschen sein können, und isodiametrischer Miktroskulptur [Abb. 43]. Färbung braunschwarz [Abb. 51], Fühler einfarbig, dunkel oder heller braun, Schienen und Tarsen heller. Der Clypeus ist fast symmetrisch und schwach ausgerandet, wobei die Ausrandung nur geringfügig nach rechts verschoben ist. 2,8-3,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 52], Innensack mit 2 Zähnchen. davon der Vordere sehr prominent. B: An Gewässern und in Sumpfland. D: Von Südwest- über Süd- und das südliche Mitteleuropa bis Westasien verbreitet. In Mitteleuropa in der Schweiz, Österreich und der Slowakei. Tiere vom Neusiedler See unterscheiden sich von solchen aus dem Mittelmeergebiet durch insgesamt hellere Fühler und etwas kleinere, stärker vorstehende Augen [Abb. 8] [Abb. 50]. Aus der Türkei habe ich auch Tiere mit leicht aufgehellten Basalgliedern der Fühler [Abb. 22]. Genitalunterschiede waren nicht festzustellen.





