Behaarung der Sternite seitlich mehr oder weniger zu weißlichen Flecken verdichtet; Kopf, Halsschild und Schildchen schwarzbraun, Flügeldecken dunkel rotbraun. D: Ägäis.
-Sternite seitlich ohne verdichtete Haarflecke, nur mit kurzen, einzelnen, anliegenden Haaren; Oberseite einheitlich dunkel rotbraun bis schwarzbraun. D: Griechenland, Türkei.
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Seitenrand der Flügeldecken kurz behaart [Abb. 1] [Abb. 2], die Borsten mehr oder weniger kräftig, steif. Halsschild nicht dicht behaart, der Untergrund gut sichtbar; Schildchen meist kurz behaart, frei sichtbar. Rostrot, Flügeldecken bräunlichgelb. Pygidium kurz behaart oder kahl, selten mit längeren Haaren. Aedoeagus [Abb. 3]. 12-15,2 mm. B: Schwarmflug morgens bis mittags, selten auch abends, aber noch deutlich vor der Dämmerung. D: Südeuropa von Spanien bis Griechenland, südliches Mitteleuropa, Kleinasien, Kaukasus, Südrußland. Aus Deutschland spärliche Meldungen, aber wahrscheinlich weiter verbreitet. Vorsicht! ♀ von solstitiale mit kurzen Seitenrandborsten kommen häufiger vor.




♂: Blätter der Fühlerkeule etwas gedrungener, höchstens 1,55 mm lang. Pygidium einfach bis schwach raspelartig punktiert; Vorderschienen meist zwei- bis dreizähnig. Aedoeagus [Abb. 6]. B: Schwarmflug morgens bis mittags. D: Südschweden, Dänemark, Deutschland, Großbritannien.
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-Vorderschienen beim ♂ in der Regel einzähnig [Abb. 7], selten zweizähnig oder undeutlich dreizähnig, beim ♀ dreizähnig. Länglich, oval, glänzend,Oberseite hell gelbbraun bis hell gelbrot, Kopf fast immer mit dunkler Stirn, Halsschildscheibe oft dunkler, oft durch eine helle Mittellinie geteilt; Unterseite dunkel gelbbraun. Körper lang, abstehend behaart, Flügeldeckenhaare um das Schildchen dichter und an den Seitenrändern länger. Beim ♀ die Haare auf Halsschild und Pygidium kürzer und spärlicher. Kopf mit angedeuteter, durch ein längliches Scheitelgrübchen unterbrochener Stirnleiste. Die kräftigen Flügeldeckenrippen glatt oder spärlich punktiert. Der bewegliche Dorn auf der Innenseite der Vorderschienen zwischen den 2 ersten Außenrandzähnen (Spitzenzahn und folgendem 2.). Pygidium meist raspelartig bis verrunzelt, selten einfach punktiert. Aedoeagus [Abb. 8] [Abb. 9]. 14-18 mm. B: Dämmerungsflieger, der offenbar lockeren Boden liebt. Meist häufig, meidet das Gebirge. Entwicklungsdauer 2-jährig. D: Paläarktische Art, fehlt nur im hohen Norden, im Süden mehrere Rassen, in Mitteleuropa nur die Nominatrasse.


Färbung der gesamten Behaarung intensiv gelbrot, fast fuchsrot; Scheibe der Flügeldecken lang abstehend bis geneigt behaart, die Behaarung kaum kürzer als die des Halsschild- D: Küstengebiet Dalmatiens.
-Färbung der gesamten Behaarung heller, gelblich; Scheibe der Flügeldecken ziemlich kurz abstehend bis geneigt behaart, die Behaarung deutlich kürzer als die des Halsschild. D: Ukraine bis Kasachstan, Kaukasus.
Nur Stirn, Halsschild und Schildchen dicht abstehend behaart, aufstehende Härchen der Flügeldecken oft nur auf die Basis beschränkt, so daß die Flügeldecken fast kahl erscheinen. Der oberste, oft nur angedeutete Außenrandzahn der ♂ Vorderschienen vom mittleren viel weiter entfernt als dieser vom Spitzenzahn. Schwarz bis braunschwarz, ♀ meist rotbraun, Flügeldecken gelbbraun. Kopf kräftig und dicht, fast zusammenfließend punktiert. Halsschild quer, Seiten gekerbt, zwischen einer feinen Chagrinierung beim ♂ dicht, beim ♀ spärlich punktiert. Flügeldecken sehr fein gestreift. Pygidium chagriniert und sehr fein, zerstreut punktiert. 11-14 mm. B: ♂ schwärmen in den Vormittagsstunden, ♀ bleiben am Boden. Sie werden selten gefangen. D: Westeuropa, westliches Mitteleuropa. In Deutschland vor allem auf dem Jurakalk sporadisch und nicht häufig.
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Halsschildscheibe kräftig und ziemlich dicht etwas unregelmäßig punktiert, die Punkte feiner als die auf den Flügeldecken [Abb. 10]. Die feine Stirnleiste der Kopfschildnaht genähert und von dem gehobenen Scheitelrand weiter entfernt. Bräunlichgelb. Kopf, Halsschild und Schildchen schwarz oder rotbraun, die hellen Flügeldecken mit schmaler dunkler Naht und dunklen Seiten, Fühler rot, Beine rotbraun, bei den ♀ rostrot. Kurz, eiförmig, 11-13 mm [Abb. 11]. D: Mitteleuropa, vorwiegend in den Ebenen Süd- und Mitteldeutschlands, stellenweise und selten. Rechts der Elbe häufiger.

Halsschildseiten vor den Hinterwinkel geschweift [Abb. 12], fein, anliegend behaart. Einfach, fein punktiert. Kopf und Halsschild blaßrot. Flügeldecken hell bräunlichgelb bis bräunlich. Halsschild nur an den Seiten vor dem Schildchen mit einigen längeren Haaren. Kopf dicht und kräftig punktiert, Punkte ± zusammenfließend. Halsschild in der Mitte am breitesten, äußerst fein und dicht punktiert. 10-14 mm. D: Südwesteuropa, südliches Mitteleuropa.
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Zwischenräume zwischen den feinen Punkten auf dem kürzer und weniger dicht behaarten Halsschild größer als deren Durchmesser [Abb. 13]. Die dazwischen befindlichen gröberen Punkte mit den abstehenden Haaren leicht erkennbar. Dunkel rötlichbraun. Kopf im Verhältnis zum Halsschild schmaler und etwas länger als bei der folgenden Art. Halsschild etwas länger, Seiten gleichmäßig abgerundet. Flügeldecken hinter der Mitte bauchig erweitert, größte Breite im 2. Drittel [Abb. 14]. 11-13 mm. B: Schwärmt nachmittags niedrig über dem Boden. D: Südosteuropa, Mitteleuropa.

-Punktzwischenräume auf dem kürzer und dichter, fast filzartig, anliegend behaarten Halsschild kleiner als deren Durchmesser. Die dazwischen befindlichen gröberen Punkte schwerer erkennbar. Behaarung der Flügeldecken etwas kürzer. Gelblichbraun. Halsschild kürzer, seine Seiten mehr winkelig abgerundet. Flügeldecken fast parallelseitig, dadurch gestreckt, größte Breite erst knapp hinter der Mitte. 12-14 mm. B: Dämmerungsflieger. Umfliegt die Baumkronen, auf denen er sich während der Nacht aufhält. D: Mitteleuropa ohne den Norden, Südosteuropa.