Gattung Archarius Gistel, 1856

ColeopteraRhynchophoraCurculionidaeCurculioninae
Von Arved Lompe
Früher Untergattung Balanobius von Curculio.
#1
crux F., 1776Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild jederseits mit einem weiß beschuppten Basalfleck, der nach vorn zu einer Binde verlängert sein kann [Abb. 1]. Flügeldecken an der Basis locker weiß beschuppt und mit weißer Kreuzzeichnung, die aus der dicht beschuppten vorderen Nahthälfte und einer locker weiß beschuppten, nach außen verkürzten Querbinde hinter der Mitte besteht. Schwarz, Fühler rötlich, oft zur Spitze angedunkelt, auch die Tarsen heller. Aedoeagus [Abb. 2]. 2,2-2,7 mm. B: Die Larve wurde in den Blattgallen der Blattwespen Cryptocanipus venustus und Pontania proxinta gefunden. D: Fast ganz Europa; bei uns von V-VIII auf Weidengebüsch, besonders im Frühjahr nicht selten.
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 2-Oberseite ohne helle Schuppenzeichnung.
#2
salicivorus Payk., 1792Fundmeldungen🗺ColeowebEinfarbig schwarz [Abb. 3]. Flügeldeckenzwischenräume deutlich breiter als die feineren Streifen, mit unregelmäßig 2- bis 3-reihig gestellten Schuppenhaaren besetzt. Halsschild dicht punktiert, jedoch am Grunde ± glänzend. Halsschildbasis und Mittellinie oft mit verdickten Schuppen, Unterseite ganz weiß beschuppt. Körper robuster. Aedoeagus [Abb. 4]. 1,8-2,8 mm. B: Auf Weiden, besonders ·Salix alba vitellina·, an denen sich die Larven in den Gallen von Blattwespen der Gattung Pontania entwickeln. D: Europa, Sibirien, Nordafrika. In Mitteleuropa überall häufig.
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Abb. 3
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Abb. 4
pyrrhoceras Marsh., 1802Fundmeldungen🗺Coleoweb-Schwarz, Fühler mit Ausnahme der Keule sowie beim ♂ die Vorderhälfte des Rüssels gelb [Abb. 5]. Flügeldeckenzwischenräume wenig breiter als die kräftigeren Streifen, ihre feineren Schuppenbaare 1- bis 2-reihig angeordnet [Abb. 6]. Halsschild gedrängt punktiert, nicht glänzend. Unterseite nur zum Teil dicht weiß beschuppt, die Vorderbrust stets ohne weiße Beschuppung. Körper schlanker. Aedoeagus [Abb. 7]. 1,6-2,4 mm. B: Auf Eichen, an denen sich die Larve in den Gallen der Gallwespe Cynips quercusfolii (=Diplolepis folii) entwickelt. D: Europa, Nordafrika. In Mitteleuropa überall aber weniger häufig als salicivorus.
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
Erstellt am: 19.10.2025 · Letzte Aktualisierung: 05.06.2026 - 18:08:30
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