porcatus (Germ., 1824)Augen etwas aus der Kopfwölbung vorragend. Rüssel konisch, nicht oder nur wenig länger als breit
[Abb. 2], Fühlerfurche scharf nach unten gebogen, bedeutend tiefer als zur Unterkante der Augen gerichtet. Fühler kurz, Schaft gekeult, 2,5 mal so lang wie an der Spitze breit, 1. Glied der Geißel dick, so lang wie breit, die folgenden kurz, quer, dicht aneinander gedrängt. Keule abgeflacht, das 1. Glied groß, an der breiten Seite konisch-becherförmig, stark glänzend, die restlichen Glieder sind reduziert und sitzen in der abgestutzten Spitze. Halsschild ungefähr so lang wie breit, an den Seiten fast parallel, gegen die Basis und den Vorderrand kurz gerundet verschmälert, zum Vorderrand deutlich abgesetzt, grob punktiert. Flügeldecken ungefähr doppelt so lang wie breit, mit grob punktierten Streifen und schmalen, gewölbten, fein, oft ungleich reihig punktierten Zwischenräumen
[Abb. 3], die vom 4. an nach innen kielartig begrenzt sind
[Abb. 4]. Vorderschienen an der Innenseite vor der Spitze ohne deutliche Ausbuchtung, aber mit schräg nach vorn gerichteten Börstchen. Schwarz, Tarsen und Fühlerkeule heller. 2,9-3,8 mm. In abgestorbenem Holz, Baumstümpfen, angefaulten Telegrafenstangen und Nutzholz, wie Fußbodenbrettern. Anscheinend nur in Nadelholz verschiedener Kiefernarten (Pinus pinaster, silvestris, halepiensis, laricio, maritima), sowie Tanne (Abies numidica , pinsapa u. a.), Fichte und Zeder. Nach Reitter auch in Eiche, was der Nachprüfung bedarf. Hat zwei übereinandergreifende Generationen, man findet die Individuen in allen Stadien fast das ganze Jahr hindurch. Europa. (crassirostris Dft. nec Woll., cribratus Baudi).