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Rüssel dünn und parallel, beim ♂ matt, ungekielt, beim ♀ fast glatt, glänzend und ungekielt. Flügeldecken etwas gedrungener, 1,6-1,9 x so lang wie breit [Abb. 4]. Flügeldeckenzwischenräume entweder nur mit einfachen Haarreihen (Nominatform) oder mit 2 Querbinden aus hellen Schupperhaaren in der Hinterhälfte (a. subfasciatus Gerst.). Zwischen beiden Formen gibt es alle Übergänge. Färbung sehr veränderlich: von einfarbig schwarz bis ± rot und mit unterschiedlicher Verteilung dieser Farben auf den einzelnen Körperteilen. Penis [Abb. 5] [Abb. 6]. 3,4-4,3 mm. B: Auf verschiedenen Ahornarten ziemlich selten; wurde auch von blühendem Pfaffenhütchen (·Evonymus·) geklopft. D: Von Vorderasien über Europa, den Norden ausgenommen, weit verbreitet; in Mitteleuropa im Süden und in der Mitte wohl überall, jedoch mit einer breiten Auslöschungszone in der Ebene. Die Nordgrenze verläuft von der Mark Brandenburg über den Harz zum Rheinland; daneben ein isoliertes Vorkommen im südlichen Skandinavien.


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-Rüssel dicker, von der Basis gleichmäßig (♂) oder in der Spitzenhälfte stärker eingeschweift verengt (♀). Flügeldecken gewöhnlich in der Hinterhälfte +/- dicht behaart, im hinteren Drittel mit einem fast kahlen Querstreifen, wodurch die Behaarung in der Hinterhälfte den Charakter von Querbinden erhält. Rüsselbasis meistens gekielt. Halsschild mit undeutlicher Längsbinde. Braun, Kopf und Rüssel sowie die Unterseite ohne die Vorderbrust sowie die Fühlerkeule schwarz; Halsschildscheibe und das Gebiet des kahlen Flügeldeckenquerstreifens manchmal verdunkelt [Abb. 7]. Penis [Abb. 8] [Abb. 9]. 3,6-4,3 mm. B: An ·Acer campestre· und ·Acer opalum·. D: West-, Mittel-, Süd- und Südosteuropa; in Mitteleuropa nur in wärmeren Gebieten im Süden und in der Mitte; nördlich noch in Hessen und Sachsen nachgewiesen, doch in weiten Gebieten fehlend.


Rüssel schlanker, parallel, im basalen Teil höchstens mit undeutlichen Längsrinnen. Flügeldecken meistens dicht und kräftiger als bei creutzeri gelblich behaart. Braun, Halsschildscheibe, Rüssel, Unterseite ohne die Vorderbrust, manchmal auch Beine und Flügeldecken zum Teil geschwärzt. Flügeldecken etwas kürzer als bei creutzeri. Penis [Abb. 10]. 3,5-4,7 mm. D: Südosteuropa; in Mitteleuropa bisher nur in Niederösterreich gefunden, dort sehr selten.
-Rüssel dicker, von der Basis zur Spitze verschmälert, Basalhälfte mit Furchen und Längskielen. Sonst mit tomentosus weitgehend übereinstimmend. Penis [Abb. 11]. 3,8-4,7 mm. Zu creutzeri vikariierende Art. D: Von Kleinasien über Südosteuropa (Balkanhalbinsel, Rumänien, Ukraine) verbreitet; aus Mitteleuropa liegt nur eine Fundangabe aus der Slowakei vor.
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Rotbraun, Kopf und Unterseite größtenteils schwarz, Spitzenhälfte der Fühlerkeule meistens schwärzlich. Flügeldecken in der Hinterhälfte mit einer schmalen, bogenförmigen Querbinde aus weißlichgelben Schuppenhaaren [Abb. 1]. Penis schraubig gedreht [Abb. 12] [Abb. 13]. 3,2-3,8 mm. B: An ·Acer platanoides· und ·Acer pseudoplatanus·. D: Über West-, Mittel- und Osteuropa verbreitet, von Frankreich bis Rußland nachgewiesen; meidet das Mediterrangebiet. Bei besonders an wärmeren Stellen. In der Dresdner Heide Mitte V merkwürdigerweise in einiger Zahl von Zweigen geschlagener Kiefern und Fichten geklopft; auf den benachbarten Ahornbäumen und -schößlingen wurden keine Tiere gefunden.


-Mit fallax weitgehend übereinstimmend, aber schlanker und durchschnittlich größer, mit einfarbig hellen Fühlern und einer ± gezackten Querbinde auf den Flügeldecken ist eine mit fallax vikariierende Art. Penis [Abb. 14]. 3,3-4,8 mm. B: Lebt an kleinblättrigen Ahornen (·Acer campestris·, ·Acer monspessulanum·). D: Südeuropa, bei uns nicht zu erwarten.
-Mir unbekannt ist eine weitere Art dieser Untergattung aus Zypern.