Gattung Brundinia Tottenh.

ColeopteraStaphylinidaeAleocharinaeAthetina
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Äußerlich mit den Arten der Atheta Untergattung Philhygra übereinstimmend, aber das 4. und 5. vollständige Tergit gleichartig, mäßig fein und sehr deutlich, mäßig dicht und kaum weitläufiger als die vorderen Tergite punktiert. 4. vollständiges Tergit ohne basalen Quereindruck. Halsschildbehaarungstyp I [Abb. 1].
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Abb. 1
Brundinia marina ist nach dem Bau der Mundteile der Gattung Atheta ähnlich und wurde von Lohse und Benick deshalb aus der Gattung Brundinia entfernt, inzwischen aber wieder zurückgestellt.
#1
meridionalis (Mulsant & Rey, 1853)🗺ColeowebKopf schmäler als der Halsschild, der kaum 1/3 breiter als lang ist [Abb. 2]. Augen etwa so lang wie die gerandeten Schläfen. Fühler schlank, Glied 3 etwas kürzer als 2, vorletzte Glieder nicht deutlich quer. Pechschwarz, Halsschild selten, Flügeldecken meistens dunkelbraun. Basis der dunklen Fühler und Beine rötlichgelb. Kopf und Halsschild ± verloschen rundmaschig chagriniert, ziemlich glänzend. Punktur des Vorderkörpers fein. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 3]. 2,2-2,5 mm. B: Auf Salzboden an der Küste und an einigen Salzstellen des Binnenlandes. D: In Europa weit verbreitet, bei uns ziemlich selten.
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Abb. 2
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Abb. 3
marina (Mulsant & Rey, 1853)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Schläfen unvollständig, aber deutlich sichtbar gerandet. 3. vollständiges Tergit mit basalem Quereindruck. Pechschwarz bis dunkelbraun, Halsschild meistens etwas heller, Flügeldecken braun, Hinterleibspitze rötlichgelb, Fühler und Beine braungelb. Kopf und Halsschild dicht rundmaschig chagriniert, schwach glänzend, Kopf sehr fein, Halsschild deutlich und ziemlich dicht, Flügeldecken etwas raspelig und kaum stärker punktiert. Hinterleib auf (x 50) deutlich chagriniertem Grund etwa ebenso stark, aber weitläufiger als der Halsschild mäßig dicht punktiert. Fühler schlank, vorletzte Glieder nicht quer. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 4]. 2,4-3 mm. B: Auf Salzböden. D: An der Nordseeküste verbreitet, aber nicht häufig; an der Ostsee und mehreren Salzstellen des mittleren und östlichen Mitteleuropa selten.
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Abb. 4
Erstellt am: 28.02.2013 · Letzte Aktualisierung: 21.04.2026 - 10:09:30
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