Gattung Calathus Bonelli, 1810 - Arten der Kanaren

CarabidaeHarpalinaeSphodriniCalathus
Von Arved Lompe (n. A. Machado)
Machado, A. (1992): Carabidos de los Islas Canarias - Institutos de Estudios Canarias, --: -- >>>"F:\taxa\coleo\scans\Machado1992 Carabidae Kanaren.pdf"
Die Arten der Kanarischen Inseln gehören zumeist in die Untergattung Lauricalathus Machado, 1992, andernfalls ist die Untergattung extra angegeben.
#1
→ 1aArten von El Hierro und La Gomera.
→ 1b-Arten von Teneriffa.
→ 1c-Arten von Cran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.
#1a
→ 2aFlügeldecken im apikalen Drittel behaart. Untergattung Trichocalathus Bolivar & Pieltain, 1940.
→ 3a-Flügeldecken außer den normalen Borsten ohne Behaarung.
#2a
obliteratus Wollaston, 1865Flügeldecken elliptisch, stark glänzend, mit einem Büschel langer Haare an der Spitze. ♂ mit einer tiefen Delle auf der Scheibe jeder Flügeldecke. Aedoeagus [Abb. 1]. 11,5-12,5 mm. La Gomera.
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Abb. 1
pilosipennis Machado, 1992-Flügeldecken stark gewölbt, mit schütteren kurzen Haaren im Spitzendrittel und am Seitenrand. Aedoeagus [Abb. 2]. 10,4-13,7 mm. La Gomera.
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Abb. 2
#3a
gomerensis Colas, 1943Flügeldecken oval, breit und kurz, entlang der gesamten hinteren Hälfte mit auffallend flach abgeplatteter Oberseite. Aedoeagus [Abb. 3]. 10,4-11,3 mm. La Gomera.
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Abb. 3
→ 4a-Flügeldecken länglich oder elliptisch, im apikalen Drittel mit normal gewölbter Oberseite (nicht niedergedrückt).
#4a
→ 5aHalsschildseitenrand hinten gewölbt; 7. Zwischenraum der Flügeldecken deutlich kielartig erhaben, im Bereich der Flügeldecken- und Halsschildbasis abgeflacht, napfförmig.
→ 6a-Halsschildseitenrand hinten abgeflacht. 7. Zwischenraum der Flügeldecken nur an der Schulter kurz gekielt, Halsschild und Flügeldecken normal gewölbt.
#5a
laureticola Wollaston, 1865Halsschild deutlich schmaler als die Flügeldecken; ♂ mit Bürstenartigen Haarpolstern an den Mittel- und Hinterschienen; Gestalt länglich. Aedoeagus [Abb. 4]. 11-13 mm.La Gomera.
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Abb. 4
refleximargo Machado, 1992-Halsschild fast so breit wie die Flügeldecken. ♂ ohne bürstenartige Behaarung an den Mittel- und Hinterschienen. Gestalt kurz, gedrungen. Aedoeagus [Abb. 5]. 8,8-11 mm. La Gomera. (Untergattung Trichocalathus Bolivar & Pieltain, 1940)
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Abb. 5
#6a
marcellae Colas, 1943Flügeldecken düster matt mit erhabener rautenförmiger Mikroskulptur. 7. Zwischenraum an der Schulter gleichmäßig gewölbt, nicht kantig, die Streifen flach; Mittelschienen der ♂ ohne Spur von Behaarung. Aedoeagus [Abb. 6]. 9-10 mm. La Gomera.
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Abb. 6
→ 7a-Flügeldecken seidenschimmernd glänzend, mit flacher isodiametrischer polygonaler Mikroskulptur, mehr oder weniger gut erkennbar. 7. Zwischenraum an der Schulter etwas gekielt; Streifen tiefer eingedrückt; Mittelschienen des ♂ mit zusätzlicher Behaarung.
#7a
spretus Wollaston, 1862Flügeldecken hinter der Basalrandung eingedrückt. Endhälfte der Hinterschienen beim ♂ mit ziemlich dichter Behaarung. Aedoeagus [Abb. 7]. 9-10,9 mm. El Hierro.
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Abb. 7
cognatus Wollaston, 1864-Flügeldecken hinter der Basalrandung gleichmäßig gewölbt [Abb. 8]. Beim ♂ die Hinterschienen im distalen Drittel mit spärlichen Haaren besetzt [Abb. 9]. Aedoeagus [Abb. 10] [Abb. 11] [Abb. 12]. 9,0-11,5 mm. La Gomera.
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
#1b
→ 2bSchultern gerade und gewinkelt, Halsschild konisch und zusammen mit den Flügeldecken gleichmäßig gerundet. Dunkel gefärbte, breit elliptische Formen.
→ 4b-Schultern verrundet oder der Halsschild schmaler als die Flügeldecken, Seitenkontur mit einem einspringenden Winkel zwischen Halsschild und Flügeldecken. Heller bräunliche, längliche Formen.
#2b
abaxoides Brullé, 1839Flügeldecken ohne Seitenrandfurche, Schulterwinkel gezähnt. 3. Fühlerglied kahl, beim ♂ ohne eine Spur von Behaarung an den Mittel- und Hinterschienen. Aedoeagus [Abb. 13]. 8,8-10,9 mm.Teneriffa.
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Abb. 13
→ 3b-Flügeldecken mit Seitenrandfurche, ohne Humeralzähnchen. 3. Fühlerglied mit Haaren. Beim ♂ die Mittel- und Hinterschienen mit mehr oder weniger dichten Haarbürsten.
#3b
amplior Escalera, 1921Flügeldecken mit weniger als 5 Borstenpunkten am 7. Zwischenraum. Die Seiten hinter den Schultern mit einer Einbuchtung. Relativ breite Art. Aedoeagus [Abb. 14]. 11,8-14 mm. Teneriffa: Teno.
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Abb. 14
depressus Brulle, 1836-Flügeldecken mit mehr als 5 Borstenpunkten im 7. Zwischenraum. Seiterand hinter den Schultern nicht eingebuchtet. Aedoeagus [Abb. 15]. 10-12,4 mm.Teneriffa.
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Abb. 15
#4b
→ 5bHalsschild mit erloschenen Basalgrübchen, der Seitenrand nicht aufgebogen, höchstens abgeflacht.
→ 8b-Halsschild mit gut markierten und tiefen Basalgrübchen. Die Seitenränder in der Regel an der Basis aufgebogen.
#5b
ascendens Wollaston, 1862Basalrandung der Flügeldecken stark gebogen, die größte Halsschildbreite vor der Mitte; Flügeldecken länglich, in der Mitte mit fast parallelen Seiten. 3. Fühlerglied behaart. Aedoeagus [Abb. 16]. 9,5-13 mm. Teneriffa.
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Abb. 16
→ 6b-Basalrandung der Flügeldecken gerade oder schwach gebogen; maximale Breite des Halsschilds in oder hinter der Mitte; Flügeldecken oval oder elliptisch, die Seiten gleichmäßig gerundet.
#6b
depressus Brulle, 1836Flügeldecken im 5. und 7. Zwischenraum mit mehr als 5 Borstenpunkten. Aedoeagus [Abb. 15].
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Abb. 15
→ 7b-Flügeldecken im 5. und 7. Zwischenraum mit weniger als 5 Borstenpunkten, manchmal ganz ohne.
#7b
freyi Colas, 19413. Fühlerglied mit Behaarung, 3-4 Borstenpunkte auf dem 3. Zwischenraum und 2-5 im 5.; Mittel- und Hinterschienen der ♂ mit zusätzlichen Haaren. Aedoeagus [Abb. 17]. 8,8-10,2 mm.Teneriffa.
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Abb. 17
rectus Wollaston, 1862-3. Fühlerglied ohne Behaarung, 2 Borstenpunkte auf dem 3. Flügeldeckenzwischenraum; ♂ ohne Spur von zusätzlicher Behaarung der hinteren Schienen. Aedoeagus [Abb. 18]. 8,3-10,2 mm. Teneriffa.
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Abb. 18
#8b
rufocastaneus Wollaston, 1862Flügeldecken mit geradem Basalrand [Abb. 19] und nur im 3. Zwischenraum der Flügeldecken mit Borstenpunkten [Abb. 20]. ♂ ohne Spur von zusätzlicher Behaarung an den hinteren Beinen. Aedoeagus [Abb. 21]. 11,4-13,2 mm. Teneriffa: Anaga
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Abb. 19
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Abb. 20
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Abb. 21
→ 9b-Flügeldecken mit gebogenem Basalrand und Borstenpunkten im 3., 5. und 7. Zwischenraum; Mittel- und Hinterschienen beim ♂ zusätzlich behaart.
#9b
→ 10bMaximale Breite des Halsschilds an der Basis; 7. Zwischenraum ohne Borstenpunkte, große Fomen.
→ 11b-Maximale Breite des Halsschilds in der Mitte, mit abgerundeten Hinterwinkeln. 7. Zwischenraum mit einigen Borstenpunkten.
#10b
ciliatus Wollaston, 1862Halsschild sehr breit, an der Basis eingebuchtet, die Hinterwinkel rückwärts vorstehend; Flügeldecken länglich und groß, apikal nicht zugespitzt, die Basalrandung leicht gebogen. Aedoeagus [Abb. 22]. 14,9-17,5 mm. Teneriffa: Teno.
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Abb. 22
auctus Wollaston, 1862-Halsschild schmal mit gerader Basis, die Hinterwinkel nicht vorstehend; Flügeldecken langgestreckt, elliptisch, apikal etwas zugespitzt mit stärker gebogener Basalrandung. Aedoeagus [Abb. 23]. 12,5-15,8 mm. Teneriffa.
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Abb. 23
#11b
angustulus Wollaston, 1862Flügeldecken gestreckt [Abb. 24], mit 2 oder 3 Borstenpunkten im 1. Zwischenraum neben dem Schildchenstreif und an der Basis des 7. [Abb. 25]. Aedoeagus [Abb. 26] [Abb. 27] [Abb. 28]. 9,5-12,4 mm. Teneriffa.
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 27
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Abb. 28
carinatus Brulle, 1839-Flügeldecken ausladend, Borstenpunkte an der Basis des 1. und 7. Zwischenraumes fehlen. Aedoeagus [Abb. 29]. 9,5-13 mm. Teneriffa: Anaga.
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Abb. 29
#1c
→ 2cFühlerglieder II und III und die Oberseite der Tarsen mit verstreuten Härchen besetzt. Arten von Gran Canaria.
→ 4c-Basale Fühlerglieder und Oberseite der Tarsen kahl, ohne besondere Behaarung. Untergattung Neocalathus Ball & Nègre, 1972.
#2c
canariensis Harold, 1868Halsschild ohne seitliche Randung, auf der Scheibe und an der Basis flach; Humeralzahn ausgeprägt. Flügeldeckenstreifen flach. ♂ ohne bürstenartige Behaarung auf der Innenseite der hinteren Schienen. Aedoeagus [Abb. 30]. 7,5-10,4 mm. Gran Canaria. Bei Machado (l.c.) sind die Genitalabbildungen von angularis und canariensis offensichtlich vertauscht.
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Abb. 30
→ 3c-Halsschild seitlich gerandet, Scheibe gewölbt; Humeralzahn schwach entwickelt oder nicht vorhanden. Flügeldecken tief gestreift. Mittel- und Hinterschienen beim ♂ mit dichter Bürste.
#3c
angularis Brulle, 1839Habitus [Abb. 31]. Flügeldecken mit kleinem Humeralzahn, 7. Intervall nur an der Basis gekielt. Bürsten so lang wie 1/3 der Hinterschienen [Abb. 32]. Aedoeagus [Abb. 33] [Abb. 34], schräg von unten mit ausgestülptem Innensack [Abb. 35]. 8,2-11 mm. Gran Canaria.
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Abb. 31
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Abb. 32
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Abb. 33
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Abb. 34
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Abb. 35
appendiculatus Wollaston, 1862-Schultern ohne Zähnchen; 7. Zwischenraum der Flügeldecken von der Basis an lang gekielt; Bürsten mehr als halb so lang wie die Hinterschienen. Aedoeagus [Abb. 36]. 9,7-12,6 mm. Gran Canaria.
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Abb. 36
#4c
gonzalezi Mateu, 1956Halsschild mehr trapezförmig, maximale Breite an der Basis. 3. Zwischenraum der Flügeldecken mit 5-7 Borstenporen. Aedoeagus [Abb. 37]. 7,5-9,4 mm. Fuerteventura.
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Abb. 37
simplicicollis Wollaston, 1862-Halsschild mehr rechteckig, die maximale Breite vor der Basis; 3. Zwischenraum der Flügeldecken mit 2-3 Borstenpunkten. Aedoeagus [Abb. 38]. 7,5-8,9 mm. Lanzarote.
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Abb. 38
Enthaltene Taxaabaxoides amplior angularis angustulus appendiculatus ascendens auctus canariensis carinatus ciliatus cognatus depressus freyi gomerensis gonzalezi laureticola marcellae obliteratus pilosipennis rectus refleximargo rufocastaneus simplicicollis spretus
Erstellt am: 11.10.2012 · Letzte Aktualisierung: 28.03.2018 - 19:30:11
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