Körper braun. Halsschild und Flügeldecken grau behaart. Hinterleib unten fein, aber sehr dicht, anliegend behaart. (Mit bloßem Auge von der Seite angeschaut, erscheinen die Sternite ganz matt). Flügeldecken nach hinten zu kaum schmaler werdend. Nur das 1. Tarsenglied vom Hinterbein unten mit einer Furche. ♂: Fühler überragen den Körper weit, ♀: Fühler erreichen lange nicht die Hinterleibsspitze. 25-56 mm. B: VI-VII, am Abend und in der Nacht aktiv. Larve in Eichen. Biologie ähnlich wie bei cerdo. D: Mediterrane Art, die aber - wenn auch sehr selten - aus der Slowakei gemeldet worden ist. (=velutinus Brull.)
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-Körper braunschwarz, die Spitzen der Flügeldecken heller, rotbraun [Abb. 4]. Halsschild und Flügeldecken nur undeutlich oder kaum behaart. Hinterleib unten dünner, fein behaart, nur das letzte Segment dichter (mit bloßem Auge von der Seite angeschaut erscheinen die Sternite glänzend). Flügeldecken nach hinten schmaler werdend. 1. und 2. Tarsenglied vom Hinterbein unten mit einer Furche. 24-53 mm. ♂: Fühler überragen den Körper ♀: Fühler so lang oder etwas länger als der Körper. B: V-VIII, besonders abends und nachts aktiv. Larve in Eiche, selten in anderen Laubbäumen. Entwertet das Holz durch Bohrgänge. Entwicklung 3-5 Jahre. D: In den meisten Gebieten Mitteleuropas selten geworden oder schon ganz verschwunden. "Eichenheldbock".
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Halsschild mit 6-8 Querfalten. Der Käfer einfarbig tiefschwarz, ± ganz fein grau behaart [Abb. 5]. Flügeldecken gerunzelt, vorn besonders stark, mit stumpfem oder abgerundetem Nahtwinkel. 17-28 mm. ♂: Fühler die Hinterleibsspitze weit überragend. Drittes und viertes Fühlerglied an der Spitze nur schwach verdickt. Die Hinterschenkelspitzen erreichen zurückgelegt die Hinterleibsspitze. ♀: Fühler die Hinterleibsspitze etwas überragend. Die Hinterschenkelspitzen erreichen zurückgelegt die Hinterleibsspitze nicht. B: V-VII. Käfer auf blühenden Sträuchern und an Holz. Larve im Holz verschiedener Laubbäume, kann in Obstanlagen als Schädling auftreten. Entwicklung 2-jährig. D: Bei uns die kleinste und häufigste Art der Gattung.
-Halsschild mit 12-14 Querfalten. Drittes und viertes Fühlerglied beim ♂ gegen die Spitze deutlich knotig verdickt. Drittes bis fünftes Fühlerglied lang, fünftes Glied viel länger als das vierte, deutlich längecr als das dritte, länger als das erste und nicht sehr viel kürzer als das sechste Glied. Schwarz, Flügeldecken kurz, fast staubartig grau behaart; Scheibe des Halsschildes und die Basis der Flügeldecken mit einzelnen langen, aufstehenden Haaren besetzt. Flügeldecken grob runzelig, ziemlich glänzend, aber deutlich matter als bei der vorigen Art. Halsschild deutlich länger als an der Basis breit. Hintertarsen mäßig lang. 17-25 mm. D: Transkaukasien: Dhagestan, Azerbeidzhan, Armenien. (=elegans Dohrn, 1878)
Nur das erste Glied der Hintertarsen unten gefurcht. Erstes Fühlerglied mehr oder weniger fein und dicht punktiert, fast matt. Nahtwinkel der Flügeldecken mit einem Dörnchen. Fühler beim ♂ so lang als der Körper oder nur wenig länger. Flügeldecken ziemlich fein, lederartig gerunzelt, ihre Behaarung an der Spitze neben dem Seitenrande in eine kurze Längslinie gestellt. Ober- und Unterseite dicht und fein silbergrau behaart, Halsschild dicht behaart und daher fast matt erscheinend [Abb. 6]. Dem welensii sehr ähnlich, von ihm aber folgendermaßen zu unterscheiden: 2. Fühlerglied schmal, ringförmig; Halsschildmitte meist mit erhabenem Kiel, Flügeldecken feiner gerunzelt, 3.-5. Fühlerglied stärker knotig verdickt. 32-43 mm. D: Südöstliches Europa: Dalmatien, Mazedonien, Griechenland.
-Auch das zweite Glied der Hintertarsen mehr oder weniger gefurcht. Erstes Fühlerglied viel weitläufiger punktiert, mehr oder weniger glänzend. Nahtwinkel der Flügeldecken stumpfeckig, ohne Dorn, seltener ganz abgerundet. Fühler beim ♂ etwas länger als der Körper. Schwarz, Flügeldecken gegen die Spitze bräunlich. 3.-5. Fühlerglied kurz und stark knotig verdickt. Halsschild glänzend, mit tiefer, gewundener Skulptur, in der Mitte bisweilen mit Mittelkiel, nur spärlich, undeutlich behaart. Flügeldecken mit äußerst kurzer., staubartiger, grauschimmernder Behaarung, vorne gröber, nach hinten sehr fein und äußerst dicht runzelig punktiert. D: Griechenland, Türkei, Kleinasien, Syrien, Kaukasus, Transkaukasien, Persien; Krim; Apenninen.
Vordertarsen stark verbreitert [Abb. 7]. 1. Glied deutlich kürzer als an der Spitze breit. Flügeldecken vor der Mitte ± deutlich eingedrückt (von der Seite anschauen!); zur Spitze hin rotbraun [Abb. 8]. Halsschild mit flachen Runzeln, die in der Mitte des Halsschild ± deutlich quer verlaufen. 32-46 mm. ♂: Fühler etwas länger als die Flügeldecken ♀: Analsternit ohne Grube. B: VI-VIl. Larve meist in Eiche, aber gelegentlich auch an anderen Laubbäumen beobachtet. D: Mediterrane Art. Sehr selten sporadisch in besonders warmen Lagen in der Slowakei.

-Vordertarsen nur etwas verbreitert [Abb. 9], 1. Glied fast so lang wie an der Spitze breit. Flügeldecken nicht eingedrückt. Das hintere Drittel der Flügeldecken rotbraun, nach vorn meist ziemlich scharf begrenzt. Die Basisfläche der Flügeldecken ist sehr grob runzelig punktiert, nach hinten viel schwächer. Halsschild mit tiefen, groben Runzeln, die in der Mitte nicht quer über den Halsschild ziehen. 26-46 mm. ♂: Fühler beträchtlich länger als die Flügeldecken. ♀: Analsternit hinten in der Mitte mit einer flachen Grube. Fühler die Mitte der Flügeldecken weit überragend. D: Südosteuropäische Art, aber auch aus Istrien gemeldet.