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Oberlippe stets schwarz, mit scharfem Längskiel [Abb. 1]. Moiréartig schwarzbraun glänzend, mit schwachem kupfrigem oder grünlichem Schimmer und je einer weißen bogigen Schulter-, schrägen gewinkelten Mittel- und punktförmigen Apikalmakel auf den Flügeldecken [Abb. 2]. 14-20 mm. B: Überall auf Sandboden (Heiden, Kiefernwälder), IV-VIII. D: Nord- und Mitteleuropa bis Sibirien. In Süddeutschland und Österreich nur stellenweise, meist selten.

Durch die bizarre Zeichnung ausgezeichnet [Abb. 4], der untere Humeralfleck und der obere Apikalfleck sind sehr stark in Richtung Flügeldeckenmitte verlängert und der innere Schenkel der Mittelbinde sehr lang und schräg in Richtung Flügeldeckenende ausgezogen. Das Penisende ist kurz, mit parallelen Rändern, also ohne Höcker, nicht keulenartig verdickt [Abb. 5]; der Chitinzahn ist sehr lang und an der Basis schmäler als bei soluta [Abb. 6]. D: Am russischen Ufer des Schwarzen Meeres und am westlichen Ufer des Kaspischen Meeres.


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Der innere Schenkel der Mittelbinde etwa im gleichen Winkel wie der äußere abwärts gerichtet [Abb. 7] [Abb. 8]. Oberseite kupfrig bis grün. Das Penisende ist lang und keulenförmig verdickt, an der konvexen Seite höckerig ausgeweitet. Der Chitinzahn ist kurz, gedrungen [Abb. 9]. 12-15 mm. D: Von Rümänien, Bulgarien und der Ukraine bis nach Mittelasien und an den Fuß des Kaukasus.


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-Der innere Schenkel der Mittelbinde steiler nach unten gerichtet als der äußere [Abb. 10] [Abb. 11]. Oberseite kupfrig bis grün. Das Penisende ist parallelrandig, nicht verdickt, ohne Höcker. Der Chitinzahn ist etwas länger und schmäler als bei der Nominatform [Abb. 12]. 12-15 mm. B: Nur in Trockenrasengebieten. D: Im Südosten Mitteleuropas: Burgenland, Neusiedler See, Niederösterreich, Mähren, Slowakei; westliches Ungarn, Serbien.




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Flügeldecken breiter, seitlich stärker abgeflacht und mit breiter abgesetztem Seitenrand [Abb. 16]. Mittelfleck häufig kupfrig umrandet, die grünen Flügeldecken teilweise (besonders bei maroccana s.str.) mit kupfrigen Längsstreifen [Abb. 17]. Nur im Genital sicher von folgender Art zu unterscheiden. ♂: Penisspitze schmäler, kaum gebogen. Innensack des Penis ohne Apikalzahn [Abb. 18]. D: Nordafrika und Südwesteuropa, nördlich bis Mittelfrankreich.


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-Flügeldecken seitlich weniger abgeflacht, Seitenrand schmal abgesetzt [Abb. 19]. Färbung variabel, in der Regel aber ohne kupfrige Streifen [Abb. 20]; eine rote Form [Abb. 21] (a. saxeseni Endrulat) kommt in abgetorften Mooren vor. ♂: Penisspitze breiter und gebogen. Innensack des Penis mit langem Apikalzahn [Abb. 22]. 10-15-mm. D: Europa.



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Apikalmakel in der Regel in zwei Flecke aufgelöst. Die ersten beiden Lippentasterglieder meist dunkel und zumindest schwach metallisch. Leuchtend grün, selten dunkler, bläulich oder schwach kupfrig überflogen. 11-15 mm. B: Alpin über der Waldgrenze, IV-IX. D: In den West- und mittleren Alpen, in Bayern nur im Allgäu, in Österreich in Vorarlberg, Tirol und Kärnten.
Sehr klein, 10-11 mm. ♂: Penis sehr lang und schmal. Oberseite meist kupfrig bis grün. D: Italien südlich des Po.
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Flügeldeckenmittelbinde meist stark nach hinten abgeknickt [Abb. 24]. Stirn viel schmaler als die Halsschildbasis. Braunkupfrig, oft mit grünem Unterton. Nur im Genital sicher von folgender Art zu unterscheiden. ♂: Penis gerade, keulenförmig [Abb. 25] [Abb. 26]. Innensack des Penis ohne großen Chitinzahn, nur kleinere [Abb. 27]. Stirn meistens stärker behaart, in Höhe des Augenhinterrandes zum Scheitel mit Borstenreihe [Abb. 28]. Schmaler als hybrida, besonders das Pronotum. Stirn im vorderen Teil flacher, weniger stark vorgewölbt. 10-13 mm. B: Litoral in der Nähe der Uferlinie und am Rand der 'weißen' Dünen. D: Europa und Asien, Kasachstan. Küsten der Nord- und Ostsee sowie des Atlantik, südlich bis Mittelfrankreich, Nordspanien (?); in Mitteleuropa auch am Elbe-Ästuar bis südöstlich von Hamburg.




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Penis langgestreckt bogenförmig, mit deutlich abgesetzter kielförmiger Spitze [Abb. 31] [Abb. 30] [Abb. 32], diese stets deutlich in Richtung der Phallobasis gebogen. Stirn meistens behaart, Kiefertaster meistens dunkel, Lippentaster hell; Augen mäßig vorstehend; Halsschild parallelseitig, nach hinten kaum verengt; Flügeldeckenfärbung meistens heller bis dunkler braun, bisweilen fast schwärzlich, seltener auch grün oder blau; Flügeldecken bei ♂ mehr parallel, bei Weibchen nach hinten deutlicher verbreitert; Humeral- und Apikalflecke fast immer geschlossen [Abb. 15]; Punktur auf den Flügeldecken immer klein und nur partiell ineinander überlaufend; Unterseite meist kupfrig bis rotgolden mit bisweilen bläulichem Schein, weiße anliegende Behaarung spärlich und meist nur auf die Seiten begrenzt; Beine kräftig. In den Flugsandgebieten Ungarns und Niederösterreichs auch Tiere mit stark verbreiterter Flügeldeckenzeichnung und deutlicher Grün- bis Blaufärbung. 10-15 mm. B: In Sandgebieten auf offenen Sandflächen (Kiesgruben, Sandwege, Fluß- und Seeufer). Auch litoral zusammen mit maritima, aber mehr im Bereich der 'grauen' Dünen. D: Europa (ohne den Süden und Südwesten), Asien.



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Penis gekrümmt, mit deutlich ausgezogener, dünner, abgewinkelter Spitze [Abb. 33]. Habitus [Abb. 34]. Stirn nur schwach behaart, Kiefer- und Lippentaster dunkel, häufig mit metallischem Schein; Augen nicht über den Halsschildrand herausragend; Flügeldecken der Männchen nur schwach, der Weibchen deutlicher nach hinten verbreitert; Flügeldeckengrundfärbung meistens schwarzbraun oder schwarzgrün, blaue Punktgruben der Flügeldecken meistens deutlich vergrößert und zusammengeflossen, dies besonders im vorderen Drittel, seltener auch völlig mattschwarze Tiere, sehr selten schmutziggrüne Flügeldeckengrundfärbung, Humeralmakel meistens unterbrochen oder nur sehr schmal durch einen feinen Randstrich verbunden, Apikalmakel äußerst selten getrennt, Mittelbinde kaum gerandet, deutlich geschweift oder fast gerade, selten mit reduzierter Zeichnung (wenige, kleine Flecken); Unterseite meist dunkel erzfarben bis metallisch grün oder blau, seltener rotgolden, weiße Behaarung der Unterseite bis auf die Mitte oft + dicht; bei Tieren aus Westungarn und Slowenien sind die blauen Punktgruben der Flügeldecken kleiner. 12-16 mm. B: Collin bis subalpin, an sandig bis grob kiesigen Ufern von Flüssen und Seen. D: Von Nordwestspanien bis Ungarn.

-Penis groß und kräftig, mit ausgezogener Spitze [Abb. 35]. Habitus [Abb. 36]. Stirn sehr spärlich behaart, Kiefertaster vollständig verdunkelt, Lippentaster hell gelblich bis dunkler braun, Endglied metallisch grün verdunkelt; Augen wie Nominatform; Halsschild schwach nach hinten verengt; Flügeldecken der Männchen sehr deutlich gestreckt und nahezu parallel, die Flügeldecken der Weibchen hinter dem basalen Drittel etwas erweitert, Humeralmakel oft, Apikalmakel nicht unterbrochen, Mittelbinde häufig gerandet und meist ± gestreckt wie bei bei der Stammform, Flügeldeckennaht rotgolden, Flügeldeckengrundfärbung meist hell kupferbraun bis dunkel grünlichbraun wie bei hybrida, blaue Punktgruben der Flügeldecken selten vergrößert und wenn, nur stellenweise zusammengeflossen. 11-16 mm. B: Dünen, vegetationsarme Sandflächen, Heidegebiete, Kiefernwälder. D: Von Südwestfrankreich bis Süddeutschland.
