Gattung Diaphorocera Heyden 1863

ColeopteraMeloidaeCerocomini
Von Andreas Becker (n. Turco & Bologna)
Turco F. & Bologna, M.A.(2007): Revision of the genus Diaphorocera Heyden, 1863, Contrib.Zool. 76, 63-85
Cerny L. & Bologna, M.A.(2018): A new species of Diaphorocera from Morocco with unclear relationships and a key to the species, ZooKeys 748, 57-64
Die Gattung ist in Europa nicht vertreten, aber in den angrenzenden Ländern.
#1
→ 2Schlüssel für die ♂.
→ 9-Schlüssel für die ♀.
#2
→ 3Vorderschienen einfach, Letztes Fühlerglied fast quadratisch [Abb. 1].
diaphorocera_carinicollis_f.jpg
Abb. 1
→ 5-Vorderschienen einfach oder unterschiedlich verändert, Letztes Fühlerglied länglich [Abb. 2].
diaphorocera_promelaena_f.jpg
Abb. 2
#3
obscuritarsis Fairm. 1885zwei schwarze und glänzende Linien auf dem 11. Fühlerglied und eine auf dem 10. [Abb. 3], 9-11 mm. Ganz Nordafrika, Naher Osten.
diaphorocera_obscuritarsis_f.jpg
Abb. 3
-10. und 11. Fühlerglied ohne derartige Linien ...4
#4
johnsoni Kaszab 19837. Fühlerglied deutlich breiter als 6. und etwas schmaler als das 8. [Abb. 4], Glied 1 dunkel, Halsschild schlank, vorderer Teil deutlich schmaler als die Schläfen, vorn nur schwach gerandet, Außenrand der Flügeldecken nur geringfügig ausgeschweift, 10-12 mm. Arabien.
diaphorocera_johnsoni_f.jpg
Abb. 4
carinicollis Chobaut 1921-7. Fühlerglied etwa 1/3 breiter als 6.und und so breit wie das 8. Glied [Abb. 1], erstes Fühlerglied gelb, Halsschild robust, vorderer Teil nur geringfügig schmaler als Schläfen, seine Vorderrand tief abgesetzt, Außenrand der Flügeldecken hinten stark geschwungen, 13-15 mm, Algerien, Tunesien.
diaphorocera_carinicollis_f.jpg
Abb. 1
#5
promelaena Fairm. 1876Kopf, Halsschild, Bauch und 1. Fühlerglied schwarz, Habitus [Abb. 5], 6-10 mm. Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Sinai.
diaphorocera_promelaena.jpg
Abb. 5
→ 6-Kopf, Halsschild, Bauch und 1. Fühlerglied nicht schwarz.
#6
→ 7Stirnhöcker dorsal gekielt, vorn spitz vorstehend [Abb. 6], Vorderschienen basal abgeflacht erweitert [Abb. 7], ohne lamellenartige Erweiterung über die gesamte Länge.
diaphorocera_peyerimhoffi_kopf.jpg
Abb. 6
diaphorocera_sicardi_vt.jpg
Abb. 7
→ 8-Stirnhöcker weder gekielt noch vorn hervorstehend [Abb. 8], Vorderschienen einfach oder mit lamellenförmiger Erweiterung der Außenseite, die sich über die gesamte Länge der Schienen erstreckt [Abb. 9].
diaphorocera_hemprichi_kopf.jpg
Abb. 8
diaphorocera_vs.jpg
Abb. 9
#7
sicardi Bed. 19178.-11.FühIerglied mit schwarzen Linien und Flecken, Einschnitt des distalen Teils des 4. Gliedes schmal [Abb. 10], Habitus [Abb. 11] [Abb. 12]. 9-15 mm. Marokko, Algerien, Lybien.
diaphorocera_sicardi_f.jpg
Abb. 10
diaphorocera_sicardi.jpg
Abb. 11
diaphorocera_sicardi1.jpg
Abb. 12
peyerimhoffi Kocher 1954-8.-11. Fühlerglied ohne schwarze Linien und Flecken, das 4. Glied distal breiter und deutlicher eingeschnitten [Abb. 13]. 13-17 mm. Marokko.
diaphorocera_peyerimhoffi_f.jpg
Abb. 13
#8
neglecta Bologna Cerny 2016Voderschienen einfach, 10. Antennenglied nur ein Drittel so breit wie das 11. Glied lang ist [Abb. 14], Habitus ♂ ♀ [Abb. 15]. 9,8-9,9 mm. Marokko, Algerien.
diaphorocera_neglecta_f.jpg
Abb. 14
diaphorocera_neglecta.jpg
Abb. 15
→ 8a-Vorderschienen deutlich verändert, 10. Antennenglied breiter, mehr als ein Drittel breit, wie das 11.Glied lang ist.
#8a
chrysoprasis Fairm. 186310. Fühlerglied deutlich schmaler als das 11. Glied lang ist, vorderer Teil, 9. Glied schmaler als das 8. [Abb. 16]. 6-10 mm. Mauretanien, Algerien, Tunesien, Libyien.
diaphorocera_chrysoprasis_f.jpg
Abb. 16
→ 17-10. Fühlerglied ungefähr so breit wie die Länge des 11.Gliedes, nach vorn spitz verschmälert, 9. Fühlerglied etwa so breit wie 8 [Abb. 17]. Habitus [Abb. 18]. 6-12 mm. Ganz Nordafrika, Naher Osten, Iran, Arabien. 2 Unterarten
diaphorocera_hemprichi_f.jpg
Abb. 17
diaphorocera_hemprichi_saudita.jpg
Abb. 18
#17
hemprichi s.str.Halsschild parallel, aber weniger schmal. Kopf- und Hals in der Regel dicht und tief punktiert, die Oberfläche ist chagriniert. Schläfen in dorsaler Ansicht runder und kürzer, in der Seitenansicht ist die Kante zwischen Scheitel und Hinterkopf abgerundet. 8. FühlergliedI breiter als lang und trapezförmiger.
saudita Kaszab 1983-Halsschild deutlich schmal. Kopf- und Halsschild in der Regel sparsam und flach punktiert, die Oberfläche ist glänzend und fast glatt. Schläfen in der Ansicht von dorsal quadratisch und etwas länger; in Seitenansicht ist die Kante zwischen Scheitel und Hinterkopf schärfer. 8. Fühlerglied ca. so lang wie breit und eckiger. hemprichi ssp.
#9
→ 10Letztes Fühlerglied fast quadratisch.
→ 12-Letztes Fühlerglied länglich.
#10
Die letzten beiden Tarsenglieder der Vorder- und Mittelbeine dunkel, die Basalglieder gelb, Trochanteren nur leicht angedunkelt. Siehe carinicollis LZ >>>4
→ 11-Tarsen und Trochanteren dunkel oder erstes vorderes Tarsenglied an der Basis aufgehellt.
#11
Labrum völlig dunkel; Schläfen leicht nach hinten divergierend, Kopfbreite über den Schläfen am größten, Schenkel und Schienen orangerot. Siehe obscuritarsis LZ >>>3
-Labrum dunkel am vorderen Rand orange, Schläfen parallel, maximale Kopfbreite liegt über den Augen. Schenkel und Schienen gelb. Siehe johnsoni LZ >>>4
#12
Kopf und Halsschild schwarz. Siehe promelaenaLZ >>>5
-Kopf und Halsschild metallisch ...13
#13
Hüften und Trochanteren schwarz. Siehe peyerimhoffi LZ >>>7
→ 14-Hüften metallisch, grün oder bläulich, Trochanter gelb.
#14
Körper blau, aber Vorderhüften gelb. Siehe sicardiLZ >>>7
→ 15-Körper und Vorderhüften grün oder grün-blau metallic.
#15
Kopf quer, breiter als lang, 11. Fühlerglied mehr als dreimal so lang wie das 10. breit, 12,5 mm. Siehe neglecta LZ >>>8
-Kopf schlanker, langer als breit, 11. Fühlerglied weniger als dreimal länger als die Breite des 10. Gliedes ...16
#16
Schläfen ungefähr so lang wie die Augenlänge, mit subparallelen Seiten, Habitus [Abb. 19]. Siehe chrysoprasis LZ >>>8a
diaphorocera_chrysoprasis.jpg
Abb. 19
-Schläfen kürzer als die Augenlänge, gleichmäßig nach hinten verengt. Siehe hemprichi LZ >>>17
Enthaltene Taxacarinicollis chrysoprasis hemprichi johnsoni neglecta obscuritarsis peyerimhoffi promelaena saudita sicardi
Erstellt am: 25.11.2019 · Letzte Aktualisierung: 05.12.2019 - 12:30:03
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