Gattung Eledona Latreille, 1796

ColeopteraHeteromeraTenebrionidaeBolitophagini
Von Arved Lompe (n. Z. Kaszab)
Schawaller, W. (2002): Evidence of two species of Eledona Latreille and Eledonoprius Reitter in Europe (Coleoptera, Tenebrionidae) - Ent.Bl. 98(2):111-114 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Schawaller2002 Eledona Eledenoprius.pdf"
Körper kurz, walzenförmig, hochgewölbt. Kopf sehr breit, Wangen etwas eckig vortretend und die Augen tief ausgeschnitten. Stirn flach. Fühler die Mitte des Halsschilds erreichend, allmählich verdickt, die Innenseite des 5.-8. Gliedes spitzwinklig, die 3 oder 5 letzten Glieder größer, bilden eine eiförmige, schwache Keule. Das Endglied der Kiefertaster zylindrisch.
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agricola (Hbst., 1783)Fundmeldungen🗺ColeowebKleiner: 2,7-3,4 mm. Fühlerkeule 3-gliedrig. Kopf des ♂ mit aufgeworfenem Rand des Clypeus [Abb. 1], ohne weitere Modifikationen. Kopf des ♀ nur mit einer Leiste auf dem abgerundeten Vorderrand des Clypeus [Abb. 2]. Stirn bei beiden Geschlechtern neben den Augen mit je einer schrägen, länglichen, schwachen Augenfalte. Vordere Ecken des Halsschildes vorstehend, seitlicher Rand des Halsschildes deutlich gezähnt, beim ♂ breit abgesetzt und nach vorne stark gerundet [Abb. 3] [Abb. 4] [Abb. 5], beim ♀ mehr gerade verengt [Abb. 6]. Halsschild breit, sehr gewölbt. Flügeldecken parallel, so breit wie der Halsschild, hinten steil abfallend, in Querrichtung zylindrisch. Oberseite stark punktiert, die Zwischenräume der Flügeldecken schmal gekielt. Beine kurz, Schenkel den Seitenrand des Körpers kaum überragend, beim ♂ die Hinterschienen höchstens kurz zugespitzt [Abb. 7], beim ♀ in einen langen Dorn ausgezogen [Abb. 8]. Am Außenrand der Schienen nur mit einem schwachen Kiel. Dunkelbraun, matt und die Oberseite kahl, Fühler und Beine heller, Seitenrand des Halsschilds ebenfalls meist heller. Kopf und Halsschild dicht, grob punktiert, die Punkte ganz aneinander gerückt, deshalb matt. Aedoeagus [Abb. 9] [Abb. 10]. Ovipositor [Abb. 11]. B: Am Schwefelporling (·Laetiporus sulphureus·) an verschiedenen Laubbäumen, vorwiegend aber auf Eichen und Weiden, meist gesellschaftlich und nicht selten. D: In Europa - bis auf den Südosten - weit verbreitet. (=agaricola auct.)
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
hellenica Reitter, 1885🗺Coleoweb-Größer: 3,8-4,6 mm. Fühlerkeule 5-gliedrig. Kopf des ♂ mit 2 kleinen Zähnen, Kopf bei beiden Geschlechtern ohne Augenkiel, vordere Ecken des Halsschildes abgerundet, seitlicher Rand des Halsschildes fast glatt. Habitus [Abb. 12]. D: Griechenland, Türkei, Italien.
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Abb. 12
Erstellt am: 17.09.2017 · Letzte Aktualisierung: 22.07.2024 - 12:04:12
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