🗺
Fühler kurz, mit breiter, scharf abgesetzter Keule [Abb. 5], Körper schmal, Halsschild schwach herzförmig [Abb. 1], Flügeldecken flach, matt mit Seidenschimmer [Abb. 6]. Flügeldecken sehr fein, nach hinten erlöschend punktiert. Schwarz bis schwarzbraun, Fühler und Beine rotbraun, 1. Fühlerglied und Schenkel angedunkelt, seltener Flügeldecken rostrot (immatur?). Kopfunterseite [Abb. 7]. 1,5-2 mm. B: An Baumschwämmen und Schleimpilzen, verpilztem Laubholz, unter morschen Rinden. D: Früher im Süden des Gebietes stellenweise und selten, im Norden sehr selten gefunden, heute besonders im Autokescher regelmäßig.



🗺
Halsschild sehr breit [Abb. 10] [Abb. 11], hinter der Halsschildmitte fast gerade zur Hinterecke verlaufend [Abb. 12], auf der Scheibe nicht dunkler. ♂: Innenkanten aller Schienen mit feinen Sägezähnchen; Aedoeagus sehr schmal [Abb. 13] [Abb. 14]. 1,5-2,2 mm. B: An Staub- und Schleimpilzen, an Baumschwämmen, morschem Holz, unter verpilzten Rinden, besonders Buche und Weide, aber auch Fichte. D: Im Westen, im mittleren Teil und im Südosten des Gebietes sehr selten.




🗺
Größer, 1,5-2,2 mm. Meist zweifarbig [Abb. 17], Kopf, Halsschild und Unterseite dunkelbraun, Flügeldecken gelbbraun, seltener Oberseite einfarbig gelbbraun. Mundteile, Fühler und Beine rostbraun, Schenkel oft getrübt. Halsschild auf mattem Grund gedrängt punktiert, 1. Sternit ohne eingegrabene Längslinien. Aedoeagus [Abb. 18]. B: In Staub- und Schleimpilzen auf morschem Holz, an verpilzten Ästen und morschen Stümpfen. D: Im Norden und Osten nicht besonders selten, im Süden nur stellenweise und sehr selten, in manchen Gebieten fehlend.

🗺
Penis in Seitenansicht etwa gleichschenklig gebogen; die Krümmung kann schwächer [Abb. 19] oder stärker sein; Stücke mit extrem starker Krümmung wurden als frater beschrieben [Abb. 20], aber es gibt alle möglichen Übergangsformen [Abb. 21] [Abb. 22] [Abb. 23]. Habitus [Abb. 24]. D: In Nord- und Mitteleuropa weitverbreitete Art, stellenweise häufig. (=frater Weise, 1972)







🗺
Sternit mit deutlichen vollständigen Schenkellinien. Aedoeagus [Abb. 27] [Abb. 28] [Abb. 29]. 1,8-2,2 mm [Abb. 4].



-1. Sternit ohne Schenkellinien, 1,8-2,2 mm. Aedoeagus [Abb. 30]. D: Bisher bekanntes Vorkommen: Ungarn, Iran, Sibirien, Mongolei, Nordamerika.
-1. Sternit mit deutlichen, kurzen oder etwas längeren Schenkellinien von nur 1-2/3 der Gesamtlänge des 1. Tergits. Aedoeagus [Abb. 31] [Abb. 32]. 1,8-2,1 mm. B: Der Typus wurde unter Kastanienrinde gefunden. D: Typus aus Berlin, weitere Funde aus Sachsen, Umgebung Neusiedlersee, Umgebung Wien; auch im nordöstlichen Niedersachsen. (=geminatus Rücker, 1981)
