🗺
-Flügeldecken zwischen der ungleich großen Punktur nicht chagriniert, glänzend, länger behaart. Flügeldeckenrand dunkel. Flügeldecken zwischen den Binden, Halsschild und Beine schwarz. Kniee und Tarsen oft, Vorderwinkel und Seitenrand des Halsschilds manchmal braun bis braungelb. Tegmen apikal breit abgerundet und nicht geschlitzt. Penis basal in einen langen Stiel ausgezogen [Abb. 2] [Abb. 3]. 3,5-4,6 mm. B: Halobiont, an Meeresküsten und Binnenland-Salzstellen. D: Westpaläarktis, aber gebietsweise nicht gemeldet.

Beine gelb, Halsschild mit gelbem Seitenrand. Bei großen ♂ besitzen die Oberkiefer basal einen flügelförmigen Fortsatz. Tegmen apical tief geschlitzt. Penis basal mit Doppelspitze [Abb. 4] [Abb. 5]. 4,8-7,6 mm. B: Halobiont, an Binnenland-Salzstellen. D: In Europa weit verbreitet, aber in Deutshland bisher nur aus Thüringen und sachsen-Anhalt.

🗺
-Beine gelb, Kniee und Außenseite der Schienen, besonders der Vorderschienen, dunkelbraun bis schwarz. Halsschild meist ganz dunkel, selten sind die Seitenränder schmal aufgehellt. Bei großen ♂ tragen die Oberkiefer vor dem Außenzahn einen nach oben gerichteten Fortsatz und der Kopfschild vorn einen quergestellten Höcker. Tegmen apikal konisch zulaufend und an der Spitze verrundet, nicht geschlitzt [Abb. 6] [Abb. 7]. 4,8-6,2 mm. D: Sporadisch und sehr selten. Neuere Funde nur im Osten des Gebietes.



-Auf dem Metasternum fehlt eine von den Mittelhüften schräg gegen den Seitenrand verlaufende Linie. Der Halsschild mit rotlichgelben Ecken oder Seiten, die Flügeldecken mit breiter gelber Zeichnung: eine breite Längsbinde neben der Naht, die kaum über das erste Drittel nach hinten reicht, ein quer halbmondförmiger, mit dem gelben, hinter der Mitte oft unterbrochenen Seitensaum zusammenhängender Subhumeralfleck im vorderen Drittel, eine zackige, mit dem Seitenrand zusammenhängende, die Naht erreichende Querbinde hinter der Mitte, die oft in zwei Flecken aufgelöst ist und ein meist mit dem Seitensaum zusammenhangender Fleck vor der Spitze. Die gelbe Zeichnung kann sich so erweitern, daß nur in ein kleiner Schulterfleck und ein größerer Fleck neben der Mitte der Seiten dunkel bleibt. Aedoeagus [Abb. 10]. 3,5-5 mm. B: Auf sandigen Untergrund; halotolerant. D: Westliches Mittelmeergebiet; nach Mascagni auch in Deutschland, Belege? (=mendax Kuw.) (=coxaepilus Kuw.)
🗺
4,5-5,8 mm. Oberseite, Unterseite und Beine zum größten Teil dunkel [Abb. 11]. Die Flügeldeckenbinden zu kleinen Flecken reduziert, im vorderen Drittel meist völlig verschwunden. Halsschild in den Vorderwinkeln meist rötlich. Tegmen apical mit 2 recktwinkelig abgesetzten, kleinen, lappigen Fortsätzen. Penis basal in einen Stiel ausgezogen [Abb. 12] [Abb. 13]. B: Halophil. D: besonders im Norden im Küstengebiet und häufig am Neusiedlersee. Selten im Binnenland und auch dort meist an Salzstellen.





🗺
Die Flügeldecken mit ziemlich langer schräg abstehender Behaarung. Das äußere Höckerchen am Vorderrand der Mittelbrust ist extrem viel größer als das innere und ragt weit nach vorn [Abb. 15]. Neben dem Schildchen befindet sich keine Basalmakel. Vorderrand der Vorderbrust in der Mitte konkav ausgerandet [Abb. 16]. Die Binden neben der Naht nicht zu Doppelflecken aufgelöst. Tegmen apical breit verrundet mit kleiner V-förmiger Einkerbung. Penis basal mit Doppelspitze [Abb. 17] [Abb. 18] [Abb. 19]. 3,5-4,3 mm. D: Überall nicht selten.




-Die Flügeldecken mit ziemlich kurzer, wie geschorener, schräg abstehender Behaarung; breit gelbrot gezeichnet: die Zeichnung besteht aus einer über das erste Drittel nach hinten reichenden oder +/- reduzierten bis fehlenden Scutellarmakel, einem seitlichen Querfleck im vorderen Viertel, der sich am Seitenrande bis unter die Schulterbeule nach vorn zieht, einer mit dem Seitenrande zusammenhãogenden, die Naht nicht erreichenden, breiten, zackigen Querbinde hinter der Mitte, die oft in zwei große Flecke aufgelöst ist, und einem Fleck vor der Spitze, welcher mit dem hinter der Querbinde gleichfalls gelbroten Seitenrand zusammenhängt. Die Flügeldecken ziemlich fein und dicht punktiert, mit feinerer Zwischenpunktulierung, oft mit sehr ausgesprochenen vertieften Längsstreifen. Aedoeagus [Abb. 20]. 4-4,8 mm. D: Spanien, Sizilien, Nordafrika.
🗺
Vorderrand der Vorderbrust in der Mitte leicht konkav ausgerandet [Abb. 21]. Beine dunkel, oft mit gelben Gelenken [Abb. 22]. Kopfschild beim ♂ einfach. Tegmen apical mit schmälerer U-förmiger Ausbuchtung als bei folgender Art. Die Seiten der schwächer sklerotisierte Fläche vor der Spitze gerade, keinen Winkel bildend [Abb. 23] [Abb. 24] [Abb. 25] [Abb. 26]. D: Überall häufig.





🗺
-Vorderrand der Vorderbrust in der Mitte leicht konvex oder höchstens abgestutzt, nie konkav. Beine fast immer gelb mit geschwärzten Außenkanten der Schienen [Abb. 27] [Abb. 28]. Bei großen ♂ besitzt der Kopfschild auf jeder Seite ein Höckerchen. Tegmen apical mit tieferer U-förmiger Ausbuchtung [Abb. 29]. Penis auffallend asymmetrisch. Die Seitenränder der stärker sklerotisierten Fläche vor der Spitze seitlich eingebuchtet, [Abb. 30] [Abb. 31]. 3-4,6 mm. D: Überall, die häufigste Art der Gattung.



