perlata (Sulz., 1776)Zwischen dem Hinterrand der Augen und der Hinterkante des Kopfes deutliche Schläfen etwa von der Länge des 3.Fühlergliedes
[Abb. 2]; die helleren Haarmakeln der Flügeldecken rund, punktförmig, scharf begrenzt. Körper und Anhangsorgane völlig schwarz. Vorderschienen des ♂ kräftig gebogen, beim ♀ gerade. Behaarung der Oberseite schwarz, weiß behaart sind auf dem Halsschild der Hinterrand des basalen Mittellappens, jederseits der Längsmitte ein schmaler, oft unterbrochener Haarstreif und ± ausgedehnt der vordere Teil des Halsschilds; Schildchen dunkel behaart. Auf den Flügeldecken zahlreiche schneeweiße Haarmakeln, von denen mehrere oder fast alle fehlen können
[Abb. 3]. 6,8-10 mm. In der Mittagshitze auf älteren Baumstubben (Kiefer, Birke), sehr flüchtig. Sehr diskontinuierliche Verbreitung von Südfrankreich quer durch Mitteleuropa bis Nordjapan. In jüngster Zeit auch im nördlichen Niedersachsen gefunden. In Ausbreitung begriffen?. 1990 habe am Südrand der Lüneburger Heide ein Tier gefangen, bei dem der Hinterrand der Augen fast die Hinterkante des Kopfes erreicht
[Abb. 4] [Abb. 5]. Ich habe sie früher als
gacognei gemeldet. H. Fuchs hat das Tier nachgeprüft und hält sie für eine
perlata, die einen mißgebildeten Kopf hat.