Untergattung Hydronomus Schönh.

ColeopteraRhynchophoraCurculionidaeBagous
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Im Aussehen den Bagous-Arten täuschend ähnlich, doch fehlt der vorn nur seicht eingebuchteten Vorderbrust die tiefe, wulstig begrenzte Rüsselfurche (auch von der Seite erkennbar).
#1
alismatis (Marsh., 1802)Schwarz, Fühler und Schienen zum Teil rötlich. Oberseite dicht, etwas scheckig grau beschuppt [Abb. 1]. Gewöhnlich ist eine Quermakel in der Mitte jeder Flügeldecken, eine Partie innerhalb der Schulterbeule und ein Seitenrandfleck am Ende des vorderen Flügeldeckendrittels heller weißgrau, daneben können auch die dunkleren Stellen metallisch schimmern. Rüssel kurz, Fühler vor seiner Mitte eingelenkt. Halsschild nicht quer, fast parallelseitig, Flügeldecken schlank, fast doppelt so lang wie zusammen breit. 2,8-3 mm. In Europa weit verbreitet; in Mitteleuropa überall nicht selten. Die Larve miniert in den Blättern und Stengeln von Alisma (Froschlöffel); daneben werden auch Sagittaria und Elisma als Entwicklungspflanze angegeben. Der überwinternde Käfer ab IV an den Pflanzen, gelegentlich auch unter Wasser. Die neue Generation ab VII.
bagous_alismatis_hab.jpg
Abb. 1
berolinensis Schilsky-Eine zweite Art der Gattung wurde nach einem wahrscheinlich importierten tropischen Tier beschrieben. Die Art wurde nie wieder gefunden, der Typus ist verschollen.
Erstellt am: 05.06.2011 · Letzte Aktualisierung: 16.01.2016 - 17:00:33
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