

Völlig glatter Flügeldeckenuntergrund, der rotgelbe Seitenstreifen des Halsschildes hinter den Augen etwa so breit wie das äußere Augendrittel, dann verbreitert er sich und verschmälert sich wieder zur Basis hin stark. Apialmakel klein, breitoval, rotgelb. Die Netzung auf dem Kopf etwas deutlicher als auf dem Halsschild. Die Punkte erscheinen auf dem Kopf etwas schärfer eingestochen als die gleich großen auf dem Halsschild, Flügeldeckenpunkte etwas weitläufiger als auf dem Halsschild, aber viel größer und tiefer. Die Schenkellinie berührt den Hinterrand des ersten Sternits, Aedeagus [Abb. 12]. Länge: 2,5-2,8 mm. Breite: 1,9-2,2 mm. D: Bulgarien, Griechenland, Italien.
Halsschild an den Seiten breit, am Vorderrand schmal bis undeutlich gelb gesäumt, Flügeldecken mit kleiner Apikalmakel, Kopf und Halsschild stark genetzt und deutlich punktiert. (Halsschild noch etwas stärker punktiert als der Kopf.) Flügeldeckenpunktierung demgegenüber wesentlich tiefer und breiter. Untergrund sehr fein genetzt und oft gefurcht, Aedeagus [Abb. 13]. Länge: 2,7-3 mm Breite: 1,95-2,2 mm. D: Mittel- und Südeuropa.
-Halsschild schwarz mit rotem Seiten- und Vorderrand. Der Seitenrand zieht hinter der Augenmitte ziemlich geradlinig zur Halsschildbasis, rote Apikalmakel. Kopf so stark genetzt, daß die Punktierung kaum sichtbar ist. Diese Netzung ist auf dem Halsschild fast ebenso stark, doch werden hinter dem gelben Vorderrand auch seichte Punkte deutlich, die einen Durchmesser von ca. 4-5 Netzmaschen haben. Flügeldeckenpunkte an der Basis seicht und nur wenig größer als auf dem Halsschild, gegen die Mitte bedeutend tiefer und weiter, Aedeagus [Abb. 14]. Länge: 2,8 mm. Breite: 2,1 mm. D: Griechenland.
Die einzige Hyperaspis-Art mit schwarzen Epimeren der Mittelbrust. Mittelbrust schwarz, am Vorderrand mit mäßig tiefem Einschnitt, Apikalmakel normal groß, birnenförmig, Vorderbrust mit zwei parallelen Kiellinien, die den Vorderrand nicht erreichen, Hinterbrust vorn gerandet und eingekerbt, mit kurzem medianem Kiel, Punktierung auf Halsschild und Flügeldecken sehr tief und regelmäßig, Aedeagus [Abb. 15], 4,2 mm. D: Frankreich.


-Körperform sehr breit und lang, eine der größten Hyperaspis-Arten, sehr ausgedehnte rötlichgelbe, bogenförmige Apikalmakel, die mehr als das hintere Drittel der Flügeldecken einnimmt und den Seitenrand, nicht aber die Naht erreicht [Abb. 17]. Der Seitenrand der Flügeldecken kann ganz schmal rotgelb sein, Mittelbrust am Vorderrand mit tiefem Einschnitt, vorn gekantet, in der Mitte gekielt, Netzung auf Kopf und Halsschild deutlich und fein. Punkte auf dem Kopf etwas größer als die Augenfacetten und sehr dicht gestellt, auf dem Halsschild Punkte größer und etwas weiter gestellt, Flügeldeckenuntergrund glatt, hier die Punkte sehr groß und dicht, Aedeagus [Abb. 18]. 4,5-5 mm. D: Iberische Halbinsel.

Basallobus an der Spitze kolbig erweitert, links etwas zugespitzt [Abb. 19]. Körperform länglich-oval und stark konvex, Apikalmakel ist so klein, daß sie niemals den Seitenrand erreicht, 3,3-3,5 mm. D: Italien, Frankreich.
Basallobus am Ende sehr breit mit scharfer seitlicher Spitze und in der Mitte rechts deutlich ausgewinkelt [Abb. 20]. Körperform oval, gelbroter fast dreieckiger, deutlicher Humeralfleck und ovaler Apikalfleck, die Flügeldecken sind oberflächlich und und regelmäßig punktiert, der Punktabstand ist hier um ein Drittel bis doppelt so groß wie der Punktdurchmesser, der Punktabstand auf dem Halsschild ist 2,5 mal größer als der Punktdurchmesser, die Hinterbrust ist nur seicht und spärlich punktiert und hat eine sehr seichte Vertiefung in der Mitte, es ist vorn gerandet und ganz kurz eingeschnitten.3,3-4,1 mm. D: Iberische HaIbinsel, Frankreich, Italien, Griechenland.


Basallobus bereits ab der Hälfte flaschenförmig verschmälert mit flaggenförmiger Spitze [Abb. 9]. Körperform breitoval, die Apikalmakel ist groß und erreicht den Seitenrand, Netzung auf dem Kopf sehr fein, Punktierung dicht und deutlich. Halsschildnetzung ähnlich, aber Punktierung noch viel deutlicher und etwa ebenso dicht, die Punkte etwas größer als die Augenfacetten. Flügeldeckenpunktierung fast so dicht wie auf dem Halsschild, Untergrund glatt. In der Nähe des Scutellums einige furchige Risse. D: Frankreich, Spanien, Italien.
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Ähnlich reppensis, aber mit auffälliger Humeralmakel, die nur in äußerst seltenen Fällen einmal fehlen kann [Abb. 23], Aedeagus [Abb. 24]. 3,1-5 mm. D: In Europa verbreitet.

-Humeralfleck sehr klein, Apikalmakel unterschiedlich gestaltet, Untergrund fein genetzt, auf dem Halsschild regelmäßige Punkte von mittlerer Größe, Entfernung zwischen den Punkten doppelt so groß wie deren Durchmesser, Punktierung der Flügeldecken groß, einheitlich verteilt, hier die Zwischenräume mehr als 2,5 mal größer als der Punktdurchmesser. Vorderbrust mit zwei kurzen Kielen, die nach vorne konvergieren, aber den Vorderrand nicht erreichen. Hinterbrust spärlich punktiert und in der Mitte ausgehöhlt. Aedeagus [Abb. 25]. Länge: 2,3-3,3 mm, Breite: 1,7-2,4 mm. D: Korsika, Nordafrika, Sardinien.
Humeralfleck klein aber deutlich, Körper größer, breitoval, ziemlich massig [Abb. 26]. Rötlicher Apikalfleck. Kopf sehr fein lederartig genetzt und fein und dicht punktiert. Auf dem Halsschild Punkte nur ganz wenig größer und gegen die Basis hin auffallend weiter gestellt, Untergrundnetzung hier deutlich aber fein. Flügeldeckenuntergrund glatt, Punkte weiter voneinander entfernt als auf dem Halsschild und etwas größer, Vorderbrust mit zwei zarten Kiellinien, die sich etwa in der Mitte der Vorderbrust vereinigen. Mittelbrust vorn eingebuchtet, Hinterrand gerade, überall fein gerandet, sehr kurz. Hinterbrust vorne in der Mitte mit deutlicher Bucht, Schenkellinie bildet einen weiten, fast vollständigen Bogen, der fast ganz an den Hinterrand des ersten Sternits heranreicht, Aedeagus [Abb. 27]. Länge: 3,4-3,5 mm, Breite: 2,4-2,8 mm. D: Iberische HaIbinsel, Frankreich, Italien, Nordafrika, Ungarn.









-Flügeldecken gewöhnlich mit zwei Paaren abgerundeter Flecken, von denen der dorsale beim ♀ fehlen kann, schwarze, dicht punktierte Unterseite, dunkle Femora, braune Tibien und Tarsen. Halsschild mit feiner und tiefer Punktierung. Prosternale Kiele parallel, in einem spitzen Winkel zum vorderen Viertel der Vorderbrust konvergierend. Basallobus nur gering in der Mitte ausgebeult [Abb. 36]. 2,7-3,2 mm. Bulgarien, Ukraine, Russland, Turkmenien, Transkaukasien.
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Flügeldecken zwischen den eingestochenen Punkten glatt [Abb. 37], stark glänzend, Apikalfleck rundlich, höchstens queroval. Basallobus verläuft bis zur Spitze einheitlich [Abb. 38]. 2,7-3,0 mm. D: Spanien, Nordafrika. Es kommen auch Stücke mit weitgehend reduzierter Fleckung vor [Abb. 39], bei denen nur die mittlere Makel deutlich ist; die anderen sind lediglich durch eine rötlich-braune Aufhellung der schwarzen Flügeldecken angedeutet. Solche Form wird weder von Mader (l.c.) noch von Canepari et al. (l.c.) angeführt.


-Flügeldecken zwischen den eingestochenen Punkten mit deutlicher Mikroskulpturierung, matt erscheinend, auch Kopf und Halsschild mit deutlicher Netzung, Apikalfleck bogen- oder tropfenförmig [Abb. 40]. Basallobus mit deutlichen spitzen Ausziehungen [Abb. 41]. D: Osteuropa, Österreich, Tschechien.
