Gattung Hypulus Paykull, 1788

ColeopteraPolyphagaHeteromeraMelandryidae
Von Arved Lompe (n. Z. Kaszab)
Körper gestreckt, schmal und zylindrisch. Kopf dick, Augen klein und quer, der Rand der Stirn aufgewölbt. Stirn zwischen den Augen breit und ziemlich flach, Schläfen parallel. Das Endglied der Kiefertaster lang, die Basis kaum breiter als die vorletzten Glieder; Fühler lang und dick, grob behaart. Halsschild vorn zylindrisch, beiderseits mit einem tiefen und langen Eindruck. Die Basis der Flügeldecken viel breiter als der Halsschild, etwas eiförmig, das Ende einzeln abgerundet, die Naht besonders hinten kielartig erhaben oder glatt. Beine lang, vorletztes Glied aller Tarsen gelappt, die Vordertarsen beim ♂ breiter.
#1
quercinus (Quensel, 1790)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild vorn nicht erweitert und nach hinten kaum eingeschnürt, ziemlich parallel, überall deutlich schmäler als die Basis der Flügeldecken [Abb. 1]; neben den Hinterwinkeln sind lange und tiefe Eindrücke vorhanden [Abb. 2]. Die Naht der Flügeldecken erhaben, die daneben laufende Furche tief. Schwarz, Flügeldecken bräunlichrot, je ein Fleck am Schildchen, im ersten Viertel an den Seiten und am Ende, sowie eine Querbinde hinter der Mitte schwarz [Abb. 3]. Die Mittelhüften sind voneinander kaum getrennt. 4,5-6 mm. B: Besonders in morschen Eichen. D: In Nord- und Mitteleuropa in alten Waldgebieten, stellenweise und selten.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
bifasciatus (F., 1792)🗺Coleoweb-Halsschild vorn erweitert und nach hinten ausgebuchtet verengt, e as-Iserzförníig und nach hinten nicht parallelseitig; an der breitesten Stelle so breit wie die Basis der Flügeldecken, mehr gewölbt, neben den Hinterwinkeln befinden sich nur kleine, rundliche Eindrücke [Abb. 4]. Die Naht der Flügeldecken glatt, nach hinten nicht erhaben. Rostbraun, Scheibe des Halsschilds vorn mit einem schwarzen Fleck, die vordere Hälfte der Flügeldecken rot, hintere Hälfte schwarz, vor dem Ende mit einer roten Querbinde oder auch im vorderen Drittel mit einem kleinen schwarzen Fleck oder Querbinde. Die Mittelhüften voneinander weiter entfernt. 4,5-6 mm. B: Im mulmigen Holz von Laubbäumen. D: In Ost- und Mitteleuropa verbreitet, stellenweise und selten.
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Abb. 4
Erstellt am: 30.03.2025 · Letzte Aktualisierung: 30.03.2025 - 18:39:46
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