Gattung Laparocerus Schoenherr, 1834 - Madeira

CurculionidaeEntiminae
Von Antonio Machado
Machado, A. (2008): New Taxa of Laparocerus Schönherr, 1834 from Madeira and Porto Santo, with a key to the Species of the Madeiran Archipelago (Coleoptera, Curculionidae, Entiminae) - Graellsia, 64(2): 307-328 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Machado2008 Laparocerus.pdf"
Bis auf eine Art aus Marokko sind die Arten auf den Makaronesischen Inseln beheimatet und vor allem auf den Kanaren mit zahlreichen Arten vertreten. Nach äußeren Merkmalen lassen sie sich nicht immer den Untergattungen zuordnen. Hier werden nur die Arten vom Madeira-Archipel behandelt.
#1
Anillobius Fauvel, 1907Augenlose Arten [Abb. 1]. Untergattung
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Abb. 1
→ 2-Augen ausgebildet.
#2
→ 3Oberseite kahl oder +/- dicht mit langgestreckten Schuppen besetzt. Die Augen bei Seitenansicht der Stirn genähert oder sie erreichend. Fühlerschaft schlank.
→ 34-Oberseite dicht mit tropfenförmigen Schuppen besetzt. Die Augen klein, bei Seitenansicht in der Mitte des Kopfes gelegen, die Stirn nicht erreichend. Fühlerschaft stark erweitert. Untergattung Lichenophagus.
#3
→ 4Fühlerschaft an der Spitze plötzlich verdickt [Abb. 2], etwa im letzten Viertel bis Fünftel seiner Länge, gestreckt oder leicht gebogen.
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Abb. 2
→ 16-Fühlerschaft zur Spitze almählich keulenförmig verdickt, gewöhnlich stärker gebogen.
#4
→ 5Kleiner als 5 mm. Vorderschienen beim ♂ an der Spitze nicht nach innen gebogen. Untergattung Wollastonius.
→ 8-Größer als 5 mm. Vorderschienen beim ♂ nach innen gebogen [Abb. 3].
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Abb. 3
#5
waterhousei (Wollaston, 1854)Halsschild konisch, an der Basis am breitesten [Abb. 4]. Oberseite glatt mit flachen Mikropunkten. Flügeldecken kahl mit einigen Flecken anliegender Schuppenhaare. Aedoeagus [Abb. 5]. Madeira, Deserta Grande.
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Abb. 4
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Abb. 5
→ 6-Halsschild in oder nahe der Mitte am breitesten. Obrseite tief und grob punktiert. Flügeldecken gleichförmig mit Haarschuppen bedeckt, mit oder ohne aufstehende Borsten oder Haare.
#6
aenescens (Wollaston, 1854)Oberfläche glänzend mit Goldglanz. Flügeldecken überall mit ziemlich langen, schräg abstehenden Haaren besetzt [Abb. 6], dazwischen mit unregelmäßig querbindenartig angeordneten Flecken aus Schuppenhaaren. Aedoeagus [Abb. 7]. 3,6-4 mm. Madeira.
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Abb. 6
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Abb. 7
→ 7-Oberfläche gewirkt, ohne goldenen Schein. Flügeldecken mit kurzen, nach hinten geneigten aufstehenden Haaren.
#7
angustulus (Wollaston, 1854)Flügeldecken gestreckt, subparallel (L/B > 1,37), die Basis konkav, mit kurzen, nur in der Apikalhälfte abstehenden Haaren. Madeira.
ventrosus (Wollaston, 1854)-Flügeldecken kürzer (L/B < 1,37), mit gerundeten Seiten, die Basis mehr gerade, mit überall abstehenden, längeren und auffälligeren Haaren besetzt. Madeira.
#8
→ 9Rüssel oberseits nicht eingeschnürt, die Seiten parallel; der Kiel an der Rüsselspitze vollständig und stark entwickelt. Untergattung Laparocerus s.str..
→ 13-Rüssel oberseits vor der Fühlereinlenkung eingeschnürt; der Kiel an der Rüsselspitze fehlt oder ist nur schwach angedeutet. Untergattung Atlantis, pars.
#9
distortus (Wollaston, 1854)Flügeldecken im basalen Drittel am breitesten. Schultern deutlich, etwas vorragend. Hinterschienen beim ♂ in der Mitte erweitert [Abb. 3]. Aedoeagus [Abb. 8]. Madeira.
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Abb. 3
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Abb. 8
→ 10-Flügeldecken nahe der Mitte am breitesten. Schultern gerundet, nicht nach vorne ragend. Hinterschienen beim ♂ vor der Spitze erweitert.
#10
→ 11Beim ♂ die Erweiterung am Ende der Hinterschienen plötzlich und stark vorstehend, die Endfläche breit dreieckig [Abb. 9] [Abb. 10]. Aedoeagus mit 2 Reihen von mehr als 30 Stacheln an der Basis des Innensacks. Art der vorgelagerten Inseln.
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Abb. 9
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Abb. 10
→ 12-Beim ♂ die Erweiterung am Ende der Hinterschienen allmählich und weniger stark vorstehend, die Endfläche trapezförmig oder rechteckig, gewöhnlich länger als breit [Abb. 11] [Abb. 12]. Aedoeagus mit 2 Reihen von 9-13 Stacheln an der Basis des Innensacks.
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Abb. 11
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Abb. 12
#11
chaoensis Uyttenboogaart, 1940Hinterschienen beim ♂ mit großer interner apikaler Einkerbung (> 1/3 der Länge der apikalen Außenkante [Abb. 9]). Innensack des Aedeagus mit zwei Reihen von 30-31 Zähnen an der Basis. Auf den Inseln Ilheu de Chão and Bugio.
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Abb. 9
cevadae Roudier, 1961-Hinterschienen beim ♂ mit kleiner interner apikaler Einkerbung (> 1/3 der Länge der apikalen Außenkante [Abb. 10]). Innensack des Aedeagus mit zwei Reihen von 50-70 Zähnen an der Basis. Auf der Insel Ilheu da Cevada. chaoensis ssp.
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Abb. 10
#12
cryptus Machado, 2008Habitus [Abb. 13] [Abb. 14]. Die anliegenden Schuppenhaare der Flügeldecken kürzer, kaum überlappend [Abb. 15]. Körnelung der Innenkante der Hinterschienen beim ♂ gröber; die Außenkante an der Spitze gerade; die Endfläche gestreckter rechteckig [Abb. 12]. Die Geschlechter im Habitus wenig verschieden. Aedoeagus [Abb. 16] [Abb. 17], Spermatheka [Abb. 18]. Porto Santo, Deserta Grande und Madeira: Ponta de São Lourenço.
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Abb. 13
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 12
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Abb. 16
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Abb. 17
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Abb. 18
morio Boheman, 1834-Habitus [Abb. 19]. Die anliegenden Schuppenhaare länger, überlappend [Abb. 20]. Körnelung der Innenkante der Hinterschienen beim ♂ weniger stark entwickelt. Die Außenkante an der Spitze vorstehend; die Endfläche mehr trapezförmig [Abb. 11]. ♂ deutlich schlanker als die ♀. Aedoeagus [Abb. 21]. Madeira, außer Ponta de São Lourenço und die Inselchen.
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Abb. 19
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Abb. 20
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Abb. 11
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Abb. 21
#13
→ 14Das erste Glied der Hintertarsen zur Basis asymmetrisch verjüngt. Hinterschienen beim ♂ am Ende mit einem Kamm aus langen Haaren.
→ 15-Das erste Glied der Hintertarsen an der Basis symmetrisch verjüngt. Hinterschienen der ♂ einfach beborstet.
#14
undulatus (Wollaston, 1854)Die großen und tiefen Punkte des Halsschilds gut voneinander getrennt. Flügeldecken mit unebenen, gewellten Zwischenräumen. Hinterschienen beim ♂ vor dem Ende ausgerandet. Madeira.
lindbergi Roudier, 1963-Punktur des Halsschilds zusammenfließend. Zwischenräume auf den Flügeldecken nicht gewellt. Hinterschienen beim ♂ einfach. Madeira.
#15
clavatus (Wollaston , 1854)Halsschild an der Basis merklich breiter als am Vorderrand. Schultern vorragend. Vorder- und Mittelschienen des ♂ mit großem Zahn. Madeira.
serrado Machado, 2008-Halsschild an der Basis weniger breit, die Seiten stark und gleichmäßig gebogen. Schultern nicht oder kaum vorragend. Vorder- und Mittelschienen beim ♂ mit kleinem Zahn. Habitus [Abb. 22]. Aedoeagus [Abb. 23]. Spermatheka [Abb. 24]. Madeira.
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Abb. 22
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Abb. 23
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Abb. 24
#16
→ 17Hinterschienen beim ♂ am Ende mit einer nach hinten vorstehenden Erweiterung; die Endfläche (wo die Tarsen eingelenkt sind) glatt und auf die Innenseite der Schienen verlängert. Flügeldecken immer mit langen, aufstehenden Haaren, diese etwa so lang wie das erste Hintertarsenglied. Untergattung Atlantis, pars.
→ 23-Hinterschienen des ♂ einfach, am Ende ohne erweiterung. Flügeldecken mit oder ohne lange Haare.
#17
→ 18Flügeldecken außer langen rotbraunen Behaarung mit Büscheln starker schwarzer Haare (bei einigen ♀ nur einzelne Haare).
→ 19-Flügeldecken ohne solche Haarbüschel.
#18
lamellipes (Wollaston, 1854)Das 2. Tarsenglied verlängert. 1. und 2. Geißelglied der Fühler gleich lang.
hobbit Machado, 2008-Das 2. Tarsenglied deutlich quer. das 1. glied der Fühlergeißel kürzer als das 2.. Habitus [Abb. 25], Aedoeagus [Abb. 26]. Spermatheka [Abb. 27].
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 27
#19
madeirensis Machado, 2008Halsschild im Vergleich zu den Flügeldecken matt. Flügeldecken elliptisch, die Haare im hinteren Drittel deutlich länger als vorne. Beim ♂ der vordere Zahn am Ende der Hinterschienen wenig vorstehend, gerade und hinten kurz abgestutzt. Habitus [Abb. 28]. Aedoeagus [Abb. 29]. Spermatheka [Abb. 30].
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Abb. 28
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Abb. 29
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Abb. 30
→ 20-Halsschild so glänzend wie die Flügeldecken. Flügeldecken gestreckt mit einheitlicher Behaarung. Beim ♂ der vordere Zahn am Ende der Hinterschienen anders oder fehlend.
#20
vespertinus (Wollaston, 1854)Halsschild in der Mitte am breitesten, die Seiten gleichmäßig gerundet. Hinterschienen beim ♂ allmälich nach hinten erweitert, nur mit dem oberen (hinteren) Zähnchen, das kleiner ist als das erste Tarsenglied. Madeira.
→ 21-Halsschild hinter der Mitte am breitesten, die Seiten im vorderen Bereich nur schwach gerundet. Hinterschienen beim ♂ vor dem Ende plötzlich erweitert mit großem vorderen und kleinem hinteren Zähnchen.
#21
calcatrix (Wollaston, 1854)Flügeldecken deutlich hinter der Mitte am breitesten. Beim ♂ der hintere Zahn am Ende der Hinterschienen länger und spitzer (~30°), der vordere stark vorspringend, schnabelartig. Schenkel stark verdickt. Madeira.
→ 22-Flügeldecken in der Mitte am breitesten. Beim ♂ der hintere Zahn am Ende der Hinterschienenkürzer und stumpfer (~40°), Schenkel nicht auffällig verdickt.
#22
noctivagans (Wollaston, 1854)Vorderes Zähnchen am Ende der Hinterschienen beim ♂ zugespitzt. Flügeldecken spärlicher und kräftiger behaart. Madeira.
lauripotens (Wollaston, 1854)-Vorderes Zähnchen am Ende der Hinterschienen beim ♂ gerundet, buckelförmig. Flügeldecken dichter und weicher behaart. Madeira.
#23
→ 24Flügeldecken mit flachen, geschwundenen Schultern, Gestalt gedrungen und gerundet (außer bei stuebeni). Fühlerschaft gleichförmig leicht gebogen. Untergattung Pseudatlantis.
→ 28-Flügeldecken an der Basis abgestutzt, mit gut markierten Schultern und von gestreckter Gestalt. Fühlerschaft im basalen Drittel oder Hälfte deutlich gebogen. Untergattung Atlantodes.
#24
excelsus (Wollaston, 1854)Flügeldecken ohne auffällige Borsten oder Haare, nur im apikalen Bereich mit kaum vorstehenden, anliegenden Borsten. Madeira.
→ 25-Flügeldecken mit deutlichen abstehenden Haaren oder Borsten.
#25
schaumii (Wollaston, 1854)Die abstehenden steifen Borsten vereinzelt und auf die hintere Hälfte der Flügeldecken beschränkt. Madeira, Porto Santo, Ilheu de Fora, Ilheu da Cevada.
→ 26-Flügeldecken und Halsschild gleichförmig mit gekrümmten, abstehenden Börstchen besetzt.
#26
silvaticus Machado, 2008Voderschienen des ♂ am Ende gerade, ohne Fortsatz. Flügeldecken gedrungen (seitlich betrachten) mit kurzer Behaarung. Habitus [Abb. 31]. Aedoeagus [Abb. 32]. Spermatheka [Abb. 33]. Madeira, im Nordosten (Luvseite) der Insel.
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Abb. 31
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Abb. 32
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Abb. 33
→ 27-Voderschienen des ♂ am Ende kurz nach innen gebogen, mit Fortsatz. Flügeldecken gestreckter mit längerer Behaarung (~1,5-2 x so lang im Vergleich zu silvaticus).
#27
abditus Roudier, 1963Flügeldecken breit-oval, deutlich breiter als der Halsschild (etwa 1,7 x beim ♂), Madeira.
stuebeni Machado, 2008-Flügeldecken schlank, gestreckt, nur etwas breiter als der Halsschild (etwa 1,3 x beim ♂). Habitus [Abb. 34]. Aedoeagus [Abb. 35]. Spermatheka [Abb. 36] [Abb. 37].
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Abb. 34
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Abb. 35
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Abb. 36
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Abb. 37
#28
→ 29Vorderschenkel mit lang abstehenden Haaren, Vorderschienen stark behaart.
→ 32-Vorderschenkel ohne abstehende Haare, Vorderschienen normal behaart.
#29
→ 30Flügeldecken und Halsschild auf der ganzen Oberseite mit aufgerichteten Haaren oder Börstchen.
→ 31-Aufgerichtete Haare oder Börstchen nur im apikalen Drittel der Flügeldecken.
#30
lanatus (Wollaston, 1854)Flügeldecken dicht mit langen aufgerichteten seidigen Haaren besetzt, die so lang oder länger als die Klauenglieder sind. Außenwinkel der Vorderschienen abgerundet. Madeira.
mendax (Wollaston, 1854)-Flügeldecken mit anliegenden Haaren die kürzer sind als die Klauenglieder. Außenwinkel der Vorderschienen kurz vorstehend. Porto Santo.
#31
colasi Roudier, 1958.Schaft robust, schon kurz hinter der Basis breiter werdend. Madeira.
navicularis (Wollaston, 1854).-Schaft schlanker, erst ab der Mitte verbreitert. Porto Santo.
#32
inconstans (Wollaston, 1854)Rüssel mit schmalen, weniger vorstehenden Pterygien. Augen länglich und flacher. Porto Santo.
→ 33-Rüssel mit stark vorstehenden Pterygien. Augen rund, stärker gewölbt.
#33
instabilis (Wollaston, 1854)Flügeldecken nur an der Spitze mit einigen aufgerichteten Börstchen. Augen stärker vorstehend. Halsschild an der Basis seitlich weniger gerundet. Porto Santo.
prainha Machado, 2008-Flügeldecken einschlißlich der Schultern mit kleinen weißlichen Börstchen. Augen weniger gewölbt. Halsschild an der Basis stärker gerundet. Habitus [Abb. 38]. Aedoeagus [Abb. 39]. Spermatheka [Abb. 40]. Madeira: Ponta de São Lourenço.
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Abb. 38
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Abb. 39
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Abb. 40
#34
fritillus Woll., 1854Körper oval. Flügeldecken mit schwer sichtbaren abstehenden Börstchen. Aedoeagus [Abb. 41]. Porto Santo.
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Abb. 41
acuminatus Woll., 1854-Körper gestreckt, parallel. Flügeldecken mit deutlich erkennbaren, aufgerichteten Börstchen. Deserta Grande.
Enthaltene Taxaabditus acuminatus aenescens angustulus Anillobiuscalcatrix cevadae chaoensis clavatus colasi cryptus distortus excelsus fritillus hobbit inconstans instabilis lamellipes lanatus lauripotens lindbergi madeirensis mendax morio navicularis noctivagans prainha schaumii serrado silvaticus stuebeni undulatus ventrosus vespertinus waterhousei
Erstellt am: 12.02.2015 · Letzte Aktualisierung: 31.01.2020 - 14:02:20
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