


Oberseite auf braunrotem Grunde sehr fein gleichmäßig behaart, ohne verdichtete Haarfleckchen. Bestäubung, wenn vorhanden, rostrot. Dunkel braunrot, matt, Rüssel wenig kürzer als der Halsschild, fast parallel, mit scharfem Mittelkiel, Fühlerkeule asymmetrisch zugespitzt, Halsschild fast mit gleichartiger, feiner, gerunzelter Punktur, Flügeldecken nach hinten ziemlich stark verengt, mit feinen Punktstreifen und flacher äußerst dicht und fein gekörnelter Mikroskulptur. 11-13 mm. D: Nordafrika. (=castaneus Cap.)
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Bauch mit feinen, langen, einfachen Haaren dicht anliegend besetzt [Abb. 5]. Rüssel fast parallel, mit Mittelkiel und hinten meist schwach dreikielig. Flügeldecken nach hinten sehr schwach verengt, die Spitze stark abgestumpft, oben mit bräunlicher Grundbehaarung- und sehr kleinen, irregulären grauen Haarfleckchen [Abb. 6], 9-12 mm. D: Im ganzen Mittelmeergebiet, nördlich bis Tirol; Kanaren.

-Bauch feiner und kürzer behaart, die Haare zweizinkig. Rüssel, von oben gesehen, nach vorne etwas erweitert, mit Mittelkiel, hinten dreikielig, Spitze des Rüssels, von der Seite gesehen, etwas verschmälert; Halsschild an den Seiten stärker gerundet, Hinterecken, von oben gesehen, wenig spitzig, fast rechtwinkelig, Flügeldecken von der Schulterbeule nach hinten beim ♂ stark, beim ♀ schwächer verengt, mit feinen, grauen oder ockergelben Fleckchen, wovon eines an der Basis des 2. und 5. Zwischenraumes manchmal stärker gelb hervortritt. 6-10 mm. D: Westliches Mittelmeergebiet, Dalmatien, Herzegowina. . (=teres Hrbst) (=carinifer Boh.) (=lynx Küst.)
Bauch mit einfachen (nicht gegabelten) Haaren besetzt, die Spitzenwinkel der Naht der Flügeldecken sind nicht breit abgerundet, sondern fast rechteckig aneinanderstoßend, die Punktstreifen an der Spitze nicht deutlich stärker vertieft als auf der Scheibe. Von der Körperform des scolymi und flaveseens, aber plumper, nach hinten nicht verschmälert, viel höher gewölbt. Rüssel dicht punktiert, dreikielig, Halsschild quer, punktuliert, mit größeren flachen, isolierten Punkten wenig dicht, vorne spärlicher durchsetzt, die Seiten gerundet, hinten fast senkrecht auf die Basis der Flügeldecken stoßend, daher von oben gesehen fast rechteckig, vorne leicht eingeschnürt, ohne deutliche Augenlappen. Flügeldecken um die Hälfte länger als zusammen breit, sehr gewölbt, hinten gemeinschaftlich stumpf abgerundet, kaum verengt, oben mit feinen Punktstreifen, die Punkte rund und dicht aneinander gefügt, die flachen Zwischenräume mit dichter Punktulierung als Mikroskulptur. Die Anteapikalschwiele kräftig entwickelt. Schwarz, Flügeldecken kleinfleckig grau behaart, die Haare am Halsschild an den Seiten etwas länger und dichter und von außen nach innen gekämmt, die Unterseite wenig dicht und kurz, greis anliegend behaart, nur die Basis der Hinterkante der Schenkel mit etwas mehr abgebogenen, unauffälligen Haaren besetzt. 10 mm. D: Mähren (Umgebung von Brünn, Coll. Dr. A. Fleischer.). (=fleischeri Reitter, 1924)
Fühlerschaft mindestens so lang wie die Dicke des Rüssels beträgt, Flügeldecken hinter der Basis quer eingedrückt, die Schulterbeule stark entwickelt, die Behaarung der Flügeldecken auf den fast kahl erscheinenden Stellen äußerst kurz, staubförmig, greis, jene der verdichteten Haarmakeln doppelt oder dreifach länger, weißlich auf den Seiten und der Unterseite, gelblich auf der inneren Scheibe. Rüssel fast dreikielig, kaum gebogen, Halsschild an den Seiten mit größeren weißen Haarflecken, oben wie alle Verwandten punktuliert, mit grösseren isolierten Punkten spärlich durchsetzt, Flügeldecken breit, nach hinten schwach verengt, hinten stumpf abgerundet, der Nahtwinkel schmal abgerundet, die Zwischenräume der feinen Punktstreifen flach, mit dichter, seichter Mikroskulptur. Schenkel auf der Hinterkante und die Schienen auf der Innenseite länger abstehend behaart. 9-11 mm. D: Syrien, Kaukasien, Persien, Turkestan.
Rüssel schwach dreikielig, dick, an der Spitze mit einer bogigen Ausrandung, deren Rand etwas kielig gehoben ist und vor der sich der kleine, etwas tiefer befindliche Clypeus befindet. Seiten des Halsschildes schwach gerundet, nach vorne fast gerade verengt, mit spitzigen, nach außen gerichteten Hinterwinkeln. Oberseite weißgrau, auf den Flügeldecken nur sehr fein, aber dicht behaart, die Flecken sehr dicht, klein, sich sehr wenig von der Grundbehaarung abhebend. Plumpe, breite Art, die Flügeldecken nach hinten schwach, aber fast gerade verengt, die Spitze stark abgestumpft. 8-10 mm. D: Syrien. (=crassiusculus Desbrochers des Loges, 1895)
-Rüssel mit einem oft verkürzten oder selbst nur schwach entwickelten Mittelkiel, an der Spitze ohne deutliche runde Absetzungsfläche des kleinen Clypeus, Halsschild nach vorne gerundet verengt, die Hinterwinkel spitzig, aber weniger nach außen gerichtet, Flügeldecken breit eiförmig, grau oder gelblich, beträchtlich länger behaart, die verdichteten Haarflecken dicht gestellt und deutlicher sich abhebend. Körperform kurz oval, hochgewölbt, dem obtusus ähnlich. 5-7 mm. D: Griechenland, Kaukasus, Syrien, Kleinasien.
Schmal, lang oval, Rüssel stielrund, reichlich doppelt so lang als breit, gerade, Augen wenig länger als breit, Halsschild schwach quer, fast von der Breite der Flügeldecken, oben außer den weißbehaarten Seiten noch mit 3 weiß behaarten, mehr weniger unterbrochenen Längsbinden; Flügeldecken doppelt so lang als zusammen breit, lang eiförmig; Körper Lixus-ähnlich. 4-6 mm. D: Algier.
-Kurz und breit gebaut, Rüssel kurz und dick, wenig länger als breit, oben abgeflacht, weiß behaart, Halsschild quer, schmäler als die Basis der Flügeldecken, meist mit hinten verkürzter, weiß behaarter Mittelbinde; Flügeldecken nur um 1/3 länger als zusammen breit, fast parallel, hinten abgestumpft gerundet, Nahtwinkel nicht abgerundet, Bauch mit einfachen, nicht, gegabelten weißen Haaren bekleidet. 5-8 mm. D: Kaukasien, Persien, Turkestan. (=pachyrrhinus Petri.)
-Rüssel parallel, nach vorn nicht deutlich breiter, auch von der Seite betrachtet, von gleicher Breite, reichlich doppelt so lang als breit und sehr wenig oder kaum breiter als die Vorderschenkel, oben mit verkürztem Mittelkielchen. Punktstreifen der Flügeldecken fein und an der Spitze nicht stärker vertieft, Vorderschienen am Außenrande in der Mitte ein wenig ausgebuchtet, sonst gerade. Augen länger als der Rüssel dick. Schwarz, Oberseite grau, Flügeldecken kleinfleckig behaart und in der Regel mehr, weniger gelb bestäubt. 5-7,5 mm. D: Südrußland (Sarepta), Kaukasien, östlich bis in die Dschungarei verbreitet.
Rüssel ohne Mittelkiel, aber mit 2- flachen Nebenkielchen jederseits der Mitte, Augen apfelkernförmig, nicht so lang wie die Rüsselbreite beträgt. Rüssel kurz, wenig länger als breit, oben abgeflacht und mit 2 verkürzten, nach vorn divergierenden flachen Kielchen, ein Mittelkiel fehlt. Schwarz, Unterseite grauweiß behaart, die Seiten des Halsschildes und zahlreiche, auf spärlich und viel kürzer behaartem Grunde stehende, verdichtete Haarflecken grauweiß behaart, die am Seitenrande und in der Nähe der Naht dichter stehen; oder die Unterseite, die Seiten des Halsschildes und der Flügeldecken sind dichter kreideweiß behaart, die letzteren mit zusammenhängenden weißen Makeln, oft auch auf der Scheibe in der Nähe des 3. Zwischenraumes, außerdem die Oberseite gelblich oder braun dicht bestäubt. 7-8 mm. D: Transkaspien, Turkestan.

-Rüssel oben sehr schwach gebogen, fast gerade, von der Seite betrachtet die Unterseite vorn ein wenig dicker als an der Basis, Halsschild etwas schmäler als die Basis der Flügeldecken, seitlich stark gerundet und auch zur Basis etwas gerundet eingezogen. Sonst den 2 vorhergehenden sehr ähnlich. 5-6 mm. D: Südfrankreich, Südrußland.
Halsschild an den Seiten stark, gerundet und auch zur Basis gerundet eingezogen; Rüssel, von der Seite betrachtet, von der Basis zur Spitze nicht verdickt. Tarsen schmal. Kleinste Art von 4-5 mm. D: Östliches Mittelmeergebiet, Ungarn, Südrußland.
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-Halsschild an den Seiten gerundet, an der Basis aber nicht gerundet eingezogen, zur Basis der Flügeldecken schräg oder senkrecht abfallend; Rüssel sehr kurz, dicker als die Vorderschenkel und weniger als doppelt so lang wie breit; sowohl von oben als auch von der Seite gesehen zur Spitze verdickt [Abb. 8], längsverrunzelt punktiert und mit feinem Mittelkiel. Flügeldecken kurzoval, grauscheckig behaart [Abb. 9]. Aedoeagus [Abb. 10], Spermatheka [Abb. 11]. 5-7 mm. D: Offenbar sehr disjunkt verbreitet; Reitters Angabe ,,Frankreich" wird von Hoffmann nicht bestätigt. Die als gesichert anzusehende Verbreitung reicht von Italien über die niederen Lagen der Alpen nördlich bis zur Mainlinie; ferner aus der Slowakei, Schlesien und Thüringen gemeldet. An Centaurea-Arten, selten. (=dissimilis. Cap.)


