spartii Olivier, 1807Halsschild grobkörnig gerunzelt, Flügeldecken mit Längsbinden
[Abb. 1] und einer scharf abgesetzten Seitenbinde gezeichnet
[Abb. 2]; mit weißen Haaren bekleidet, welche auf der Naht, dem fünften und achten Zwischenraume der Flügeldecken in der Regel sehr fein und kurz sind, so daß diese dunkel bleiben, während sie sich auf dem zweiten, dritten, vierten, oft auch dem sechsten und siebenten, sowie auf den beiden äußersten Zwischenräumen schuppenartig verdicken und verdichten, so daß diese meist weiß behaart erscheinen; zuweilen sind alle Zwischenräume fast gleichmäßig etwas wolkig behaart. Rüssel kurz, über schenkeldick, gerade, grob, nicht sehr dicht, ungleich, mehr weniger runzlig punktiert, auf der Spitze mit Mittelfurche versehen, beim ♂ kaum etwas über 1/2, beim ♀ von etwa 2/3 Halsschildlänge. Stirn wenig breiter als der Rüssel, mit Stirngrübchen. Halsschild etwas breiter als lang, schwach gerundet-konisch, am Vorderrande oben etwas vorgezogen, an den Seiten mit abgerundeten Augenlappen, mit vertiefter Mittellinie, oft auch abgekürztem Mittelkiel und zwei weißen Haarbinden beiderseits der Mittellinie. Flügeldecken wenig breiter als der Halsschild, an den Seiten fast parallel, in der Mitte äußerst schwach gerundet erweitert, an der Basis flach einzeln gerundet, mit mehr oder weniger deutlichen Basaleindrücken, wodurch namentlich die Basis des dritten Zwischenraumes emporgehoben wird, die Streifen gegen die Basis mehr oder weniger undeutlich, die Zwischenräume granuliert, die Granulierung gegen die Basis hin kräftiger und dichter, die Spitzen der Flügeldecken einzeln, etwas schmal gerundet, zuweilen durch die Behaarung etwas zugespitzt erscheinend. Unterseite einfach dicht weiß behaart, mit Kahlpunkten. Beine kräftig. 9-16 mm. Westliches Mittelmeergebiet: Frankreich, Iberische Halbinsel, Nordafrika. In 'Fauna Europaea' auch aus Schweden angegeben. (L. fallax Boh.).