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Stirn mit tiefen und scharfen Seitenrinnen [Abb. 1]; Fühlerglied 1 in der Regel hell, Beine gelbbraun, nur die Hinterschenkel dunkler; Hinterbrust an den Seiten glatt; Oberseite blau, grün, messingfarben oder kupfern glänzend [Abb. 2]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 3]. 2,8-3,5 mm. B: An ·Symphytum tuberosum·. D: Südeuropa, nördlich bis Österreich.


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-Stirn ohne scharfe Seitenrinnen, statt dessen nur mit einer dicht punktierten Vertiefung; Fühlerglied 1 meist metallisch glänzend; Flügeldecken und Halsschild kräftig punktiert, Schulterbeule deutlich; Beine gelbbraun mit dunkleren Schenkeln; Hinterbrust an den Seiten stark punktiert; dunkel bronzefarben [Abb. 4], aber auch wie linnaei. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 5]. 2,5-4 mm. B: Im zeitigen Frühjahr an Wärmestellen an den abgestorbenen Rosetten vorjähriger ·Echium·-Pflanzen. D: Südliches Europa, nördlich bis Süd- und Mitteldeutschland.

Körper auffallend kurz und breit gewölbt, einfarbig schwarz (nur bei frischen Stücken Fühlerwurzel und Beine pechbraun mit rötlichen Knien), Hinterschenkel bis zur Spitze der Flügeldecken reichend; Enddorn der Hinterschienen auffällig stark. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 7]. 1,5-2,3 mm. B: In Sumpfgebieten an ·Utricularia· spec., zumeist unter der Wasseroberfläche. D: Nord- und Mitteleuropa.


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Oberseite dicht runzelig punktiert; beim ♂ Analsternit mit einem halbmondförmigen Eindruck. Unterseite des Aedoeagus mit einer muldenartigen Rinne, deren Ränder in ganzer Länge parallel laufen. Der Duktus der Spermathek ist in charakteristischer Weise zum Rücken hin verschoben [Abb. 12]. 1,2-1,8 mm. B: An Wärmestellen auf ·Thymus·, ·Salvia· und anderen Labiaten. D: Im Süden verbreitet, im Norden fehlend.
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Analsternit des ♂ mit einem großen, rundlichen Eindruck; die Mulde auf der Unterseite des Aedoeagus beginnt weit vor der Basis; der Duktus der Spermathek ist lang und mehrfach gewunden [Abb. 14] [Abb. 15]. 1,8-2,2 mm. Habitus [Abb. 16]. B: An ·Salvia pratensis·. D: Zusammen mit obliteratus im Süden weit verbreitet.


-Analsternit des ♂ nur schwach eingedrückt; die Mulde auf der Unterseite des Aedoeagus beginnt bereits nahe der Basis; der Duktus der Spermathek ist nur ein- bis zweimal gewunden [Abb. 17]. 1,6-1,9 mm. B: An ·Thymus praecox· gefunden. D: In Südwesteuropa verbreitet, bis Mitteldeutschland
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Oberseite schwarz, ziemlich glänzend, doch ohne deutlichen Metallglanz [Abb. 18], äußerst fein und dicht gewirkt; Flügeldecken mäßig dicht, mittelstark punktiert. Penis und Spermatheka [Abb. 13] [Abb. 19] (anders als in der zeichnerischen Darstellung ist die Peniswurzel deutlich breiter als der Schaft, fast halbkugelig; in ihrer Längsmitte liegt eine sklerotisierte Spange.) 1,5-2,4 mm. B: An ·Boraginaceae· sehr häufige Art. D: Europa. Tiere, bei denen der Steilabfall der Flügeldecken nicht so deutlich ausgeprägt ist, unterscheiden sich von niger durch angedunkelte Basis der Vorder- und Mittelschenkel; bei anchusae ist Fühlerglied 4 nur wenig länger als 3, bei niger fast doppelt so lang wie 3.


Tarsenglied 1 beim ♂ nur wenig breiter als 2; Hinterschenkel unterseits normal gebaut, Unterkante der Hinterschienen fast gerade; Aedoeagus an der Spitze fast halbkreisförmig, mit verrundetem Mittelspitzchen, Duktus der Spermatheka nahe der Mündung mit 2-3 größeren Windungen [Abb. 20]. D: Südwesteuropa, nordöstlich bis Mitteldeutschland. . (=maassi Hub.)


Analsternit vor der Spitze mit einem rundlichen Grübchen. Dieses Grübehen befindet sich in einer länglichen Vertiefung, welche etwa 3/4 der Länge des Sternits erreicht [Abb. 23]. B: An ·Lithospermum arvense·. D: Südosteuropa bis Kleinasien; auch aus Österreich bekannt.
-Halsschild viel feiner als die Flügeldecken punktiert, diese auf der Scheibe mit deutlichen Punktreihen; mäßig glänzend; Beine und Fühler bräunlichgelb, Vorder- und Mittelschenkel in der Basalhälfte, Hinterschenkel im ganzen dunkel. Penis und Spermatheka [Abb. 25]. 1,6-2,2 mm. D: Südeuropa, nördlich bis Österreich und Schweiz.
-Größer: 2,3-3 mm. Flügeldecken dicht punktiert, glänzend schwarz; Fühlerglied 1-5 hell rötlichgelb, die übrigen dunkel. Beine hell, Hinterschenkel schwarz, selten auch die vorderen Schenkel angedunkelt; Schulterbeule ziemlich lang, niedrig, fast glatt, nur hinten deutlich abgesetzt. Penis und Spermatheka [Abb. 26]. B: An ·Boraginaceae·. D: Mittleres und südliches Europa. Schwarze Formen von melanocephalus (LZ >>>72) und plantagomaritimus (LZ >>>73) können ähnlich werden. Im Zweifelsfall ist Genitaluntersuchung anzuraten.
Oberseite dicht und fein gewirkt, sehr fein und verloschen punktiert; von gestreckter Gestalt; Flügeldecken mehr als dreimal so lang wie der Halsschild; die var. concinnus Wse. ohne Schulterbeule. Penis und Spermatheka [Abb. 27]. 1-1,8 mm. B: An ·Linum·, der ,,Leinerdfloh". D: Europa.
-Oberseite dicht und kräftig gewirkt, die kräftige Punktierung tritt nur unscharf aus dem chagrinierten Grund hervor; von gedrungener Gestalt, Flügeldecken weniger als dreimal so lang wie der Halsschild Die Färbung ist nicht einheitlich, sondern oft fleckig aufgehellt. Fühler und Beine hell; Vorder- und Mittelschenkel in der Basalhälfte, Hinterschenkel im ganzen dunkel; Fühler zur Spitze verdunkelt. Penis und Spermatheka [Abb. 28]. 1,5-2,2 mm. B: In Steppenheideformationen an Veronica-Arten (·Veronica chamaedrys·, ·Veronica austriaca·, ·Veronica teucrium·). D: Südosteuropa; Mitteleuropa: Polen, Tschechoslowakei, Österreich (Wien, Leithagebirge).
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Halsschild und Flügeldecken mit scharf eingestochenen Punkten; der Halsschild matt, die Flügeldecken mit glattem, glänzendem Grund; Vorderbeine einheitlich hell. Penis und Spermatheka [Abb. 29]. 1,5-2 mm. B: An ·Scutellaria hastifolia·. D: Südosteuropa; Mitteleuropa: Deutschland (Niedersachsen, Hamburg). (=pannonicus Kaszab) Die Art scheint monophag an ·Scutellaria hastifolia· zu leben. Nach den mir zugänglichen Florenwerken kommt diese Pflanze am Unterlauf der Größeren Flüsse vor (Rhein, Weser, Elbe, Oder, Donau >>>http://floraweb.de/webkarten/karte.html?taxnr=5408). In letzter Zeit nur von der Niederelbe gemeldet (vielleicht weil dort den Sammlern die Fraßpflanze bekannt ist). Bei gezielter Suche vielleicht auch andernorts zu finden.
-Stirnkiel scharf, Seitenabfall der Flügeldecken völlig gleichmäßig gebogen, Fühler und Beine einheitlich hellgelb, nur die Hinterschenkel teilweise verdunkelt. Penis und Spermatheka [Abb. 30]. 1,8-2,7 mm. B: An ·Symphytum·-Arten. D: Pyrenäen, Südeuropa, nördlich bis Österreich, Slowakei, Mähren. (=hubenthali Wanka)
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Gestreckt, flach, mäßig glänzend, schwarz [Abb. 31]; Flügeldecken in den Schultern wenig breiter als die Halsschildbasis, seitlich leicht gerundet. Penis [Abb. 32] [Abb. 33] und Spermatheka [Abb. 34]. 1,4-1,8 mm. B: An ·Artemisia·-Arten. D: Westliches und südliches Europa.



-Oval, hoch gewölbt, glänzend, schwarz; Flügeldecken für sich ein Oval bildend, an der Basis in flachem Bogen heraustretend, in den Schultern bedeutend breiter als die Halsschildbasis; nach dem Seitenrand stark, jedoch in einem viel regelmäßigeren Bogen abfallend als bei anchusae. Penis und Spermatheka [Abb. 35]. 1,8-2,5 mm. B: An ·Echium·- und ·Symphytum·-Arten. D: Mittel- und Südeuropa, nördlich bis Thüringen.
Körper kurz und breit gewölbt, Flügeldecken tief schwarz, vor der Spitze mit gelblich-roter Makel, die sich in seltenen Fällen über den größten Teil der Flügeldecken ausbreiten kann. Penis und Spermatheka [Abb. 36]. 1,5-2 mm. B: Vorwiegend in Sumpfgebieten an ·Pedicularis palustris· und ·Veronica beccabunga·. D: Europa.
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Flügeldecken schwarz ohne deutlichen Metallschimmer, fein punktiert; jede Flügeldecken mit zwei hellen Makeln [Abb. 37], die zuweilen zusammenfließen können (var. vittatus Weise) und seltener teilweise oder vollkommen verschwinden (var. immaculatus Weise); Hinterschenkel bis zum Hinterrand der Flügeldecken reichend. Penis und Spermatheka [Abb. 38]. 2,4-3 mm. B: An Boraginaceen, vor allem ·Nonea pulla·. D: Süd- und Mitteleuropa.

-Flügeldecken gewöhnlich mit olivgrünem Metallschimmer, eine Schrägmakel an der Spitze und selten auch ein Fleck an der Schulter gelbbraun; Flügeldecken matt chagriniert; Hinterschenkel den Hinterrand der Flügeldecken nicht erreichend. Penis und Spermatheka [Abb. 39]. 2,3-2,8 mm. B: An ·Cirsium·-, ·Carduus·- und ·Prunella·-Arten. D: Nord- und Mitteleuropa, Gebirgsgegenden Südeuropas.
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Spitzenrand der Flügeldecken lang bewimpert [Abb. 40], die ersten Härchen nahe der Nahtecke auffallend lang, etwa halb so lang wie das erste Hintertarsenglied; feiner punktiert und meist größer und breiter als der häufige luridus LZ >>>30; die Flügeldeckennaht zuweilen angedunkelt [Abb. 41], selten Oberseite völlig pechschwarz (var. picinus Weise). Penis und Spermatheka [Abb. 42] [Abb. 43]. 1,8-2,5 mm. B: An ·Thalictrum·-Arten. D: Europa.



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Stark gewölbt, auffallend kurz, bauchig, fast eirund, vor der Mitte am breitesten; Punktierung aus der matten Grundchagrinierung nur schwach heraustretend; hellrötlich-kastanienbraun. Penis und Spermatheka [Abb. 45]. 1,7-2,3 mm. D: Alpenländer Europas. (=gravidulus Kutschera) Wurde von Leonardi und Mohr (1974) in mehrere Arten aufgespalten, von denen jedoch in Mitteleuropa nur rubellus nachgewiesen ist.
Halsschild und Flügeldecken äußerst fein und verworren punktiert, ziemlich schlanke Art; Oberseite fein, matt, seidig glänzend chagriniert; auf dem Rücken schwach gewölbt; Flügeldecken in den Schultern kaum breiter als der Halsschild, ohne deutliche Schulterbeule; beim ♂ Glied 1 der Vordertarsen stark erweitert. Penis und Spermatheka [Abb. 46]. 1,8-2 mm. D: Südosteuropa, nördlich bis Österreich.
Flügeldecken mit völlig glattem, sehr stark glänzendem Untergrund; die kräftige Punktierung stellenweise gereiht; Flügeldecken an der Basis winkelig heraustretend mit hoher Beule, in den Schultern viel breiter als der Halsschild; Halsschild und Schultern oft etwas aufgehellt; Basalhälfte der Fühler, Spitze der Flügeldecken und die Beine rostrot bis rötlichgelb; Hinterschenkel pechbraun, Spitze der Tarsen angedunkelt. Penis und Spermatheka [Abb. 47]. 1,8-2,5 mm. D: Südeuropa, Mitteleuropa, nördlich bis Finnland. Oberseite völlig schwarz; ohne Schulterbeule. Siehe tristis LZ >>>17
Sehr kleine Art: 1,2-1,5 mm; Flügeldecken dicht und fein, stellenweise runzelig punktiert; sehr kleinen luridus-Stücken ähnlich, aber die Punktierung der Flügeldecken nicht gereiht und viel feiner und gedrängter; Flügeldecken ohne Schulterbeule, mit engen Schultern. Penis und Spermatheka [Abb. 49]. B: An Wärmestellen an ·Stachys recta·. D: Südeuropa und südliches Mitteleuropa.
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Kleiner: 1,5-2,2 mm; überall häufig; gewöhnlich rotbraun [Abb. 50], die var. nigricans Weise pechschwarz. Penis [Abb. 51] [Abb. 52] und Spermatheka [Abb. 53]. B: Imago an verschiedenen Pflanzen; die Larve als Blattminierer nicht in Plantago-Arten, wie in der älteren Literatur gemeldet, sondern in Ranunculaceen (Ellis WN 2001-2024. Plant parasites of Europe: leafminers, galls and fungi. >>>https://bladmineerders.nl/parasites/animalia/arthropoda/insecta/coleoptera/polyphaga/cucujiformia/chrysomeloidea/chrysomelidae/alticinae/longitarsus/longitarsus-luridus/ (consulted December 24, 2024)). D: Europa.






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Halsschild hell, höchstens die Mitte der Scheibe angedunkelt; Fühler und Beine schwarz, die ersten Fühlerglieder und die Tarsen rotbraun; ein innen scharf begrenzter breiter Saum um die Seiten der Flügeldecken weißlichgelb [Abb. 57]. Penis [Abb. 58] [Abb. 59] und Spermatheka [Abb. 60]. 1,8-2,5 mm. B: An ·Senecio·-Arten, auch am Neophyten ·Senecio inaequidens·. D: Westeuropa; Mitteleuropa: Südwestdeutschland, Rheinland, nördlich bis Niedersachsen.







Enddorn der Hinterschienen lang, länger als der Querdurchmesser der Schiene vor der Spitze; Färbung gesättigt rostrot, Abdomen angedunkelt; Beine mit Ausnahme der Schenkel etwas heller; Flügeldecken eiförmig, ohne markierte Beule. Penis und Spermatheka [Abb. 65]. 2,4-3,3 mm. B: An ·Mentha·-Arten. D: Südosteuropa, Mitteleuropa (Österreich). (=ferrugineus auct.)
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Stirnhöckerchen fast waagerecht; Flügeldecken gelb, selten mit angedunkelter Naht; Bauch schwarz, Analsternit gewöhnlich hell. Penis und Spermatheka [Abb. 66]. 1,8-2,4 mm. B: Zusammen mit lycopi an ·Mentha·-Arten, jedoch seltener. D: Mitteleuropa. (=waterhousei Kutschera et auct.)
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-Stirnhöckerchen in einem stumpfen Winkel zueinanderstehend [Abb. 67]; Halsschild kurz, eineinhalbmal so breit wie lang; Kopf und Unterseite schwarzbraun; Flügeldecken sehr breit, blaßgelb bis rötlichgelb mit schmaler, bräunlicher Nahtkante [Abb. 68]; fast regelmäßig gereiht punktiert; Schulterbeule stark hervortretend. Penis und Spermatheka [Abb. 69] [Abb. 70]. 1,7-2 mm. D: D: Südosteuropa bis ins östliche Österreich; ein isoliertes Vorkommen in Südschweden: Inseln Gotland und Öland.



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Halsschild und Flügeldecken deutlich punktiert [Abb. 71]. Die Hinterschenkel etwas dunkler als die Vorder- oder Mittelschenkel; letztes Tarsenglied und Klauenglied verdunkelt, ebenso die letzten 5-6 Fühlerglieder. Der Aedoeagus ist in der Seitenansicht leicht geknickt, die Mittelrinne auf seiner Unterseite ist in ihrem Mittelteil deutlich verengt. Der Duktus der Spermatheka zeigt eine Tendenz zu größerer Komplexität der Windungen [Abb. 72] [Abb. 73]. 1,8-2,1 mm. B: An schattigen Plätzen, zum Beispiel Waldrändern, Hecken; auf dem Salbei-Gamander (·Teucrium scorodonia·). D: Deutschland, Frankreich, England.


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-Das ganze Tier ist hell roströtlich [Abb. 74], lediglich die Oberlippe ist wie bei membranaceus etwas gebräunt; die Oberseite ist erloschen punktiert, fast glatt. Die Tarsenglieder sind einfärbig hell, lediglich das Klauenglied ist zuweilen an der Spitze schwach verdunkelt; die letzten 3-4 Fühlerglieder sind schwach gebräunt. Der Aedoeagus ist in der Seitenansicht gleichmäßig schwach gebogen, die Mittelrinne auf seiner Unterseite in ganzer Länge subparallel. Der Duktus der Spermatheka ist etwas einfacher gewunden als bei membranaceus [Abb. 75] [Abb. 76]. 1,5-2,1 mm. B: An xerothermen Kalkhängen auf dem Echten Gamander (·Teucrium chamaedrys·). D: Deutschland, Ungarn, Norditalien, Jugoslawien, Frankreich und Schweiz.


Strohgelb, etwas kleiner: 1,4-1,6 mm; Halsschild fast doppelt so breit wie lang; Oberseite ziemlich fein und verworren punktiert; Schulterbeule schwach aber deutlich. Penis und Spermatheka [Abb. 77]. B: An ·Teucrium·- und ·Stachys·-Arten. D: Süd- und Mitteleuropa, für Deutschland thermophile Art.
-Hellbräunliche Art, Halsschild und Flügeldecken dunkler; Halsschild etwa um die Hälfte breiter als lang; Flügeldecken subparallel, kräftig und völlig verworren punktiert. Penis und Spermatheka [Abb. 78]. 1,4-1,7 mm. D: Südosteuropa bis Kleinasien; Mitteleuropa: Deutschland (Rheinland), Österreich, Polen.
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Oberseite mehrfarbig [Abb. 79]: Kopf deutlich dunkler als die Flügeldecken, Mund schwärzlich; Flügeldecken mit oder ohne Schulterbeule, Naht und Schildchen angedunkelt; Unterseite schwarzbraun. Penis und Spermatheka [Abb. 80]. 1,5-2 mm. B: An ·Mentha·-Arten. D: Paläarktis.

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-Punktierung der Flügeldecken deutlich, mäßig dicht gereiht, Hinterbeine lang und kräftig; bräunlichgelb bis rostrot, Kopf und Halsschild gewöhnlich dunkler; Flügeldecken meist mit breitem, dunklem Nahtsaum, oft auch der Außenrand in unbestimmter Ausdehnung schwärzlich. Penis und Spermatheka [Abb. 85]. 2,5-3,2 mm. B: An ·Verbascum·- und ·Scrophularia·-Arten. D: Mittel- und Südeuropa.
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Halsschild an den Seiten stark herabgezogen und vorn seitlich zusammengedrückt, die Verdickung hinter den Vorderecken stark hervortretend und von 1/3 der Seitenlänge. Unterseite, Hinterschenkel, Fühler und Vorderkopf gewöhnlich pechbraun; Flügeldecken mit oder ohne dunklen Nahtsaum [Abb. 86]. Penis [Abb. 87] und Spermatheka [Abb. 88]. 3-4 mm. B: An ·Verbascum·-Arten. D: Europa.


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Punkte der Flügeldecken äußerst flach und nur dann gut zu bemerken, wenn sie dunkel durchscheinen; beim ♂ das 1. Tarsenglied der Vorderbeine gestreckt und nur schwach verbreitert, etwa dreimal so lang wie breit. Penis und Spermatheka [Abb. 89]. 2,5-3,4 mm. B: An ·Verbascum·-Arten und an ·Scrophularia canina·. D: Mittel- und Südeuropa, für Deutschland thermophile Art.
Punktierung der Flügeldecken flach und fein; etwas kürzer und breiter, stärker gerundet und gewölbt als tabidus; Hinterschienen leicht nach innen gebogen; Flügeldecken blaßgelb mit unbestimmtem, schwärzlichem Nahtsaum. Fühler mit Ausnahme der Spitze, Kopf und Halsschild sowie die Beine rötlich gelbbraun, die Hinterschenkel auf dem Rücken zuweilen angedunkelt; Brust und Bauch rötlichgelbbraun bis schwarz. Penis und Spermatheka [Abb. 91]. 2,6-3 mm. B: In Mitteleuropa an ·Scrophularia umbrosa·, aber auch an ·Scrophularia auriculata· gefunden. D: England, Frankreich, Holland, Belgien, Deutschland (Schleswig-Holstein, Bayern), Algerien.
-Punktierung der Flügeldecken kräftig; Hinterschienen gerade; Färbung rostrot, die Flügeldeckennaht kaum verdunkelt; Rücken der Hinterschenkel und teilweise auch die Hinterschienen pechbraun, Fühler hell, ausgenommen die Enden der letzten Glieder. Penis und Spermatheka [Abb. 92]. 2,5-2,7 mm. B: Vermutlich an ·Scrophularia·-Arten. D: Südosteuropa: Ungarn, Bulgarien, Südrußland.

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Flügeldecken grob und tief punktiert; Fühler sehr lang, beim ♂ fast länger als der Körper [Abb. 99]; geflügelt oder ungeflügelt. Die ab. fumigatus Wse. besitzt pechbraunen Kopf, rotbraunen Halsschild, verdunkelte Flügeldeckennaht und schwärzliche Unterseite. Penis und Spermatheka [Abb. 100] [Abb. 101] [Abb. 102]. 1,8-2,7 mm. B: An der Zaunwinde (·Calystegia sepium·). D: Mitteleuropa.






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Fühlerglied 3 länger als 2 [Abb. 104], beim ♀ deutlicher als beim ♂; Spitzenrand der Flügeldecken mit langen Wimperhärchen, ein einzelnes, aufgerichtetes an der Nahtecke auffällig lang; die vier Eckporen des Halsschilds tragen je ein sehr langes, gerades Borstenhaar; Flügeldecken ohne merkliche Schulterbeule [Abb. 106]. Penis [Abb. 107] [Abb. 108] und Spermatheka [Abb. 109] [Abb. 110]. 2,5-3 mm. B: Von ·Eupatorium cannabinum· gemeldet. D: Mittelmeerländer, Mitteleuropa (nördlich bis Umgebung Nienburg).





Flügeldecken ohne Spur einer Schulterbeule; einheitlich gelbbraun gefärbt, jedoch die Flügeldecken etwas heller erscheinend, Oberlippe und Taster sowie die Fühler zur Spitze hin verdunkelt. Die Fühler überragen nur knapp die Mitte der Flügeldecken; Halsschild kurz, um die Hälfte breiter als lang; Flügeldecken mit erloschener, auf der Scheibe leicht gereihter Punktierung. Penis und Spermatheka [Abb. 111]. 1,7-2,3 mm. D: Bisher gemeldet aus Österreich, Deutschland (Thüringen, Rheinland: Nahebergland), Ukraine, Südfrankreich, Schweiz (Wallis) und Italien (Ligurien).
-Flügeldecken mit sehr deutlicher Schulterbeule; einheitlich gelbbraun, zuweilen mit angedunkelter Naht; Fühler zur Spitze hin angedunkelt, der Kopf rötlich mit dunklerer Stirn; alle Schenkel gleichfarbig hell; Halsschild etwa um die Hälfte breiter als lang; Schultern kräftig hervortretend, Flügeldecken subparallel, etwas schwächer als der Halsschild punktiert, matt. Penis und Spermatheka [Abb. 112]. 1,8-2,1 mm. B: An ·Plantago maritimus· und verschiedenen Labiaten. D: Von England bis Norditalien; aus vielen Gebieten Mitteleuropas nachgewiesen. Schultern eng; Flügeldeckenseiten gerundet; Halsschild etwa nur 1/3 breiter als lang usw. = nicht ausgefärbte Stücke von strigicollis Woll. mit noch heller Unterseite; siehe LZ >>>62 Schultern mit sehr schwacher Beule, etwas walzig gebaute Art. Siehe lewisii (Baly), der normalerweise eine angedunkelte Naht besitzt; LZ >>>75
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Halsschild kurz, mindestens um die Hälfte breiter als lang; die hellen Hinterschenkel an der Spitze abstechend schwarz, die beiden letzten Tarsenglieder schwärzlich, Oberseite blaßgelb [Abb. 113]; Fühler von etwa 3/4 Körperlänge, die äußeren 6 Glieder angedunkelt; Schulterbeule vorspringend. Penis und Spermatheka [Abb. 114] [Abb. 115]. 2,2-2,6 mm. B: Von ·Matricaria· und ·Senecio· gemeldet. D: Westeuropa bis Kleinasien.



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Fühler auch beim ♂ nicht so lang wie der Körper; Flügeldecken auf dem Rücken etwas abgeflacht, Schulterbeule meist deutlich, Punktierung in angedeuteten Reihen stehend; Oberlippe schwärzlich. Penis [Abb. 117] und Spermatheka [Abb. 118]. 2-2,5 mm. B: An der Ackerwinde (·Convolvulus arvensis·). D: Europa.

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Fühlerglied 4-11 auffällig verlängert, etwa 5-6-mal so lang wie breit [Abb. 119], die Endglieder kaum breiter als die mittleren, sehr blaß und zart, auch am Ende nicht angedunkelt; das ganze Tier gewöhnlich sehr hellfarbig und zerbrechlich aussehend, selten gleichmäßig verdunkelt; Brust und Bauch zuweilen rostrot, sogar schwärzlich; Flügeldecken mit oder ohne Schulterbeule. Penis und Spermatheka [Abb. 120] [Abb. 121]. 1,5-2,8 mm. B: An ·Symphytum officinale·. D: Mittleres Europa.



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Etwas größere Art: 1,8-2,7 mm [Abb. 122]; Flügeldecken völlig erloschen punktiert, matt, oft etwas durchscheinend; Flügeldecken stark querüber gewölbt, ohne Schulterbeule, nur die sehr seltene geflügelte var. perfectus Wse. mit deutlicher Schulterbeule; Brust, Bauch und Flügeldeckennaht können verdunkelt sein; Glied 1 der Vordertarsen beim ♂ nur schwach verbreitert. Penis [Abb. 123] [Abb. 124] und Spermatheka [Abb. 125] [Abb. 126]. B: An Compositen, häufig. D: In ganz Europa.




-Etwas kleinere Art: 1,7-2,5 mm; Flügeldecken und Halsschild deutlich punktiert; bei reifen Stücken die Hinterschenkel gewöhnlich mit verdunkelten Spitzen; ohne Schulterbeule; Glied 1 der Vordertarsen beim ♂ auffällig breit. Penis und Spermatheka [Abb. 127]. B: Zusammen mit succineus D: In Mitteleuropa im Süden überall, bis Mitteldeutschland und Polen, aus dem Norden noch nicht nachgewiesen.
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Fühler einfarbig gelbbraun oder nur die letzten drei Glieder an der Spitze leicht gebräunt; Hinterschenkel auf dem Rücken nahe der Spitze nur selten angedunkelt; Flügeldecken kräftig punktiert. Penis [Abb. 128] und Spermatheka [Abb. 129]. 2,3-2,8 mm. B: An ·Pulmonaria·- und ·Symphytum·-Arten. D: Mittleres Europa.

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Langoval, seitlich wenig gerundet, gewölbt; Mittel- und Hinterbrust, Bauch und ein Wisch auf dem Rücken der Hinterschenkel schwarz; Flügeldecken fein punktiert; mit oder ohne Schulterbeule. Penis und Spermatheka [Abb. 130]. 2-3,2 mm. B: An Boraginaceen. D: Paläarktis.
-Kurzoval, Flügeldecken im hinteren Drittel am breitesten, am Ende breit abgerundet, mäßig gewölbt; Unterseite rötlich-gelbbraun, Mitte und Hinterbrust schwarz; Flügeldecken hellgelb, mit stark markierter Beule. Penis und Spermatheka [Abb. 131]. 1,5-2,5 mm. B:An Wärmestellen auf ·Cerinthe minor·. D: Südliches Europa, nördlich bis Mittelfrankreich, Österreich, Böhmen, Südbayern. nervosus(Woll.) ssp.
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Enddorn der Hinterschienen länger als die größte Breite der Schienen vor der Spitze [Abb. 93]; geflügelt oder ungeflügelt; braungelb [Abb. 132], Kopf und Hinterschenkelspitze gewöhnlich dunkler, auch die Flügeldeckennaht kann verdunkelt sein. Penis und Spermatheka [Abb. 133] [Abb. 134]. 1,6-2,3 mm. B: An ·Ballota·- und ·Marrubium·-Arten. D: Südliches und mittleres Europa, nördlich bis Mitteldeutschland, Tschechoslowakei, Polen.
-Halsschild um ein Drittel breiter als lang; Fühlerglied 2 länger als 3; Flügeldecken elliptisch, an der Basis wenig breiter als der Halsschild; mittelstark verworren punktiert, matt; Schulterbeule schwach; bräunlichgelb; Hinterschenkel deutlich dunkler als Vorder- und Mittelschenkel. Penis und Spermatheka [Abb. 135]. 1,7-2,1 mm. D: Von den Kanaren beschrieben, in Ausbreitung begriffen; in Mitteleuropa bisher nachgewiesen aus Österreich (Burgenland) und Deutschland (Südbaden, Harz). (=bombycinus Mohr) Flügeldecken fein punktiert und zumindest an der Basis in angedeuteten Reihen; größer: 2-2,5 mm; Fühlerglied 2 und 3 gleich lang. Siehe pellucidus ab. nigriventris LZ >>>54
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Kleine, überall häufige Art, 1,4-1,8 mm [Abb. 136]; Flügeldecken etwas abgeflacht, subparallel, mit deutlicher Schulterbeule; sehr fein punktiert; Beine einheitlich hell, Kopf pechbraun, Halsschild viel heller, doch dunkler als die gelbbraunen Flügeldecken; zuweilen Halsschild völlig pechbraun = ab. collaris Steph. Analsternit beim ♂ mit einem deutlichen Eindruck. Penis und Spermatheka [Abb. 137]. B: An ·Plantago·-Arten, vor allem ·Plantago lanceolata·. D: Europa.



Jede Flügeldecken mit einem großen, dunklen Fleck hinter der Schulter; in Mitteleuropa nur die ungeflügelte ssp. personatus Wse. ohne merkliche Schulterbeule. Penis und Spermatheka [Abb. 140]. 1,5-1,8 mm. B: Von ·Symphytum officinale· und ·Pulmonaria officinalis· gemeldet. D: Mittelmeerländer Europas und Afrikas; südliches Mitteleuropa nördlich bis Süddeutschland (Baden), Österreich (Burgenland, Niederösterreich), Slowakei.
Der schwarze, erzglänzende Nahtsaum der Flügeldecken endet vor der Spitze, am Seitenrand sind die Epipleuren und ein unbestimmter Saum darüber vor der Mitte schwärzlich; Kopf und Halsschild grünlich metallschimmernd, selten pechschwarz oder braun; Hinterschenkel außen pechschwarz, innen braun. Penis und Spermatheka [Abb. 141]. 1,8-2,2 mm. B: Von ·Lithospermum officinale· gemeldet. D: In Mitteleuropa selten. (=suturalis (Marsh.)) Hier auch atricillus ab. similis Wse. mit ebenfalls gebräuntem Flügeldeckenseitenrand; vergleichen! LZ >>>67
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-Der schwarze Nahtsaum der Flügeldecken setzt sich um die Spitze herum als verwaschener dunkler Saum fort; Vorderkörper schwarz; Flügeldecken mit oder ohne Schulterbeule; Kopf und Halsschild können metallischen Schimmer aufweisen. Penis und Spermatheka [Abb. 142]. 1,5-2 mm. B: An Boraginaceen. D: Nördliches und mittleres Europa. Größer: 2,4-3 mm, breit elliptisch, Spitzen der Flügeldecken einzeln breit abgerundet. Siehe quadriguttatus var. vittatus LZ >>>22
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Kopf und Halsschild dunkel mit Bronzeglanz, normal nur die Naht schwärzlich, bei der seltenen ab. similis Wse. ist auch der Seitenrand der Flügeldecken gebräunt; Halsschild glänzend. Penis und Spermatheka [Abb. 143]. 2-3 mm. B: Von ·Medicago·, ·Onobrychis· und ·Achillea·, gemeldet. D: Europa. Sehr ähnlich, aber mit matt seidig schimmerndem Halsschild und sehr fein punktierten Flügeldecken ist suturellus LZ >>>77
Kopf meist schwärzlich, Flügeldeckennahtsaum breit und deutlich, im hinteren Teil oft verwaschen und bis zur halben Flügeldeckenbreite erweitert; beim ♂ Glied 1 der Vorder- und Mitteltarsen mäßig erweitert, Analsternit mit nur angedeuteter Längsfurche. Penis und Spermatheka [Abb. 144]. 2-2,3 mm. B: Von ·Convolvulus arvensis· gemeldet. D: Westliches Mittelmeergebiet, aus Mitteleuropa noch nicht nachgewiesen.
-Kopf meist rotgelb, selten schwärzlich; Flügeldeckennahtsaum sehr schmal, braun, oft nur als gebräunte Nahtkante vorhanden; beim ♂ Glied 1 der Vorder- und Mitteltarsen stark erweitert, Analsternit mit deutlicher Längsrinne. Penis und Spermatheka [Abb. 145]. 1,8-2,6 mm. B: An ·Convolvulus arvensis·. D: Mittel- und Südeuropa, im Norden fehlend.
Die beiden ersten Wimperhärchen am Nahtwinkel der Flügeldecken auffällig lang; Kopf und Hinterschenkelspitze schwärzlich, Halsschild und Flügeldecken strohgelb; der schwarze Nahtsaum beginnt erst nach dem ersten Drittel der Flügeldecken, verbreitert sich allmählich und verengt sich wieder vor der Spitze; Unterseite schwarz; Halsschild und Flügeldecken sehr stark punktiert. Penis und Spermatheka [Abb. 146]. 1,5-1,8 mm. B: An Plantago-Arten, vor allem an ·Plantago lanceolata·. D: Mittel- und Nordeuropa. (=clarus Allen)
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Flügeldecken schlanker [Abb. 147], der Außenrand am Ende mehr gerade verengt [Abb. 148]; Flügeldecken ziemlich kräftig und etwas gereiht punktiert; die Innenseite der gewöhnlich pechschwarzen Hinterschienen fällt steil ab; Glied 1 der Vorder- und Mitteltarsen beim ♂ stark erweitert. Bei den Varietäten kann sich die gewöhnlich braungelbe Färbung bis zur fast völligen Schwärzung des ganzen Tieres verdunkeln = ab. nigrinus Wse.. Penis und Spermatheka [Abb. 149] [Abb. 150] [Abb. 151]. 2,3-3 mm. B: An Plantago-Arten. D: Paläarktis.






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Art des Binnenlandes; Schulterbeule meist deutlich; Flügeldecken strohgelb, gewöhnlich mit Nahtstreifen [Abb. 154]; beim ♂ Glied 1 der Vorder- und Mitteltarsen deutlich erweitert und viel länger als breit [Abb. 155]. Aedoeagus [Abb. 156] [Abb. 157] und Spermatheka [Abb. 158]. 1,7-2,3 mm. B: In Mitteleuropa gemeldet von ·Galeobdolon luteum· und ·Galeopsis tetrahit·; von Kahlen in Südtirol an ·Melampyrum nemorosum· gefunden. D: Eine eurosibirische Art. (=kutscherae Rye, 1872)




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-Art der Nordseeküste; Flügeldecken grob punktiert; ziemlich dunkle Art [Abb. 159]; Fühlerglied 1-5 rötlich, 1 stark angedunkelt, 4-5 an der Spitze dunkler, die übrigen fast schwarz; beim ♂ Glied 1 der Vorder- und Mitteltarsen scheibenförmig erweitert. Penis und Spermatheka [Abb. 160] [Abb. 161]. 2,3-2,8 mm. B: Halophil an ·Plantago maritima·. D: Küstenländer der Nordsee, von England bis Dänemark.


Flügeldecken an der Basis deutlich breiter als der Halsschild; Flügeldecken nur hinter dem Schildchen an der Naht deutlich punktiert; Oberseite schmutziggelb, mit schwachem Glanz, Kopf rotbraun, Flügeldecken meist im mittleren Drittel mit geschwärzter Naht; beim ♂ 1. Vordertarsen Glied so breit wie das 3., Analsternit mit einem dünnen, dunklen Längseindruck, der in ein scharfes Punktgrübchen mündet; beim ♀ Analsternit ohne jeden Eindruck. Penis und Spermatheka [Abb. 162]. 1,7-2,4 mm. B: An ·Plantago·-Arten. D: Eine eurosibirische Art; in Mitteleuropa im Süden, im Norden noch nicht gefunden. (=scutellaris auct. nec Rey) Sehr ähnlich dem scutellaris Rey (LZ >>>63), der zuweilen eine rötliche Nahtkante besitzt.
-Sehr klein (1,5-1,7 mm); Schultern sehr eng, gewöhnlich ungeflügelt; Flügeldecken auf mattem Grunde sehr fein punktiert; Kopf rötlich-pechbraun, Halsschild etwas heller, Schildchen und Flügeldecken gelbbraun, oft mit unbestimmtem Nahtsaum; beim ♂ Analsternit höchstens schwach eingedrückt, beim ♀ohne jeden Eindruck. Penis und Spermatheka [Abb. 163]. B: An ·Plantago·-Arten. D: In Mitteleuropa bisher nachgewiesen aus Österreich, Süddeutschland und Polen.

Flügeldecken gestreckt, nur mäßig gewölbt, mit vorspringender Schulterbeule; Beine einfarbig gelbbraun, höchstens die Hinterschenkel leicht angedunkelt; Oberseite strohgelb, Kopf und Schildchen dunkler, die ab. nigrithorax Hktgr. mit dunklem Halsschild; ausgefärbte Stücke besitzen einen dunklen Nahtsaum, der weit vor der Spitze erlischt; Fühler von fast 3/4 Körperlänge. Penis und Spermatheka [Abb. 165]. 1,8-2,5 mm. B: Im späten Herbst an ·Tussilago farfara·, auch an ·Senecio jacobaea·. D: Mittel- und Südeuropa.
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-Flügeldecken ziemlich gewölbt, Schulterbeule niedrig; Halsschild rotbraun, gewöhnlich mit mehreren unbestimmten helleren Flecken vor dem Schildchen; der schwarze Nahtsaum schlecht begrenzt; Halsschild matt seidig schimmernd, Scheibe sehr fein gewirkt, schwach punktiert (Gegensatz zu atricillus, der einen glänzenden Halsschild besitzt). Von dieser Gebirgsform weicht die der Ebene ab durch deutliche Schulterbeule, schlankere Fühler, schwarzen Kopf, schwarze Beine und blaßgelb-rötliche Flügeldecken mit ziemlich scharf begrenztem Nahtsaum, der sich - bisweilen etwas verblaßt - um die Spitze herumzieht und sich als Seitensaum bis um die Schulter fortsetzt. Penis und Spermatheka [Abb. 166]. 1,8-2,5 mm. B: Auf ·Senecio· und ·Tussilago·. D: Mittleres und nördliches Europa.

Gewöhnlich geflügelt, doch auch ungeflügelt vorkommend; beim ♂ Glied 1 der Vordertarsen sehr breit; Aedoeagus subparallel, im Profil ziemlich gerade; beim ♀ Spermathek mit gleichmäßig dicker Kapsel [Abb. 168]. B: An ·Symphytum· und ·Pulmonaria·. D: Europa.
-Gewöhnlich ungeflügelt, doch auch geflügelt vorkommend; beim ♂ Glied 1 der Vordertarsen schmaler; Aedoeagus schwach konvex, im Profil nach oben gebogen; beim ♀ Spermathekenkapsel im unteren Teil deutlich verengt [Abb. 169]. B: An ·Symphytum· und ·Pulmonaria·. D: Europa.
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Beim ♂ Glied 1 der Vordertarsen schmal, nicht merklich verbreitert; Analsternit mit einem kleinen Höckerchen, das innen durch einen kleinen, fast halbkreisförmigen Eindruck abgegrenzt wird; beim ♀ die Spermathek schlank, hellfarben, der Duktus mit 4-5 Windungen [Abb. 170] [Abb. 171]. 1,8-2,5 mm [Abb. 167]. B: An ·Senecio·-Arten. D: Mittleres und nördliches Europa.


-Beim ♂ Glied 1 der Vordertarsen deutlich erweitert; Analsternit mit scharfem, schmalen Längseindruck, der gegen die Spitze hin das Sternit leicht dreieckig niederdrückt; beim ♀ die Spermathek robuster, von dunkler Färbung, der Duktus mit zahlreicheren Windungen [Abb. 172]. D: Südliches Europa, in Deutschland nur im Südwesten.