cervus (L., 1758)
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Seiten des Halsschilds hinten gerade oder leicht konkav abgestutzt, der Hinterwinkel wenig markiert. Der stärkste Innenzahn am Oberkiefer des ♂ liegt meist hinter der Mitte, selten in der Mitte. Mandibel des ♂ meist viel stärker entwickelt als bei den beiden anderen Arten
[Abb. 3] [Abb. 4]. Groß, matt, braunschwarz, beim ♂ Oberkiefer und Flügeldecken dunkel kastanienbraun
[Abb. 5]. Kleinere Tiere ('Kümmerformen') haben einen schmaleren Kopf ohne Scheitelkiel und ein verkürzten Apikalteil der Oberkiefer
[Abb. 6] [Abb. 7]. 25-75 mm. Mitteleuropa, Südeuropa, Bewohner der Eichenwälder, leckt ausfließenden Baumsaft. Larve in Wurzelstöcken und alten Stümpfen von Laub- und Nadelholz. Neben Eichen werden auch Buchen, Weiden, Schwarzpappel, Walnuß, Kirschbaum, Esche, Roßkastanie, Linde befallen. Larvenentwicklung mindestens 5-jährig. Verpuppung erfolgt in einer Erdhöhle. Ganz Europa.