Gattung: Lymnastis Motschulsky 1862

CarabidaeTrechinaeBembidiiniTachyina
Von Arved Lompe (n. Skekessy, Machado)
Jeannel, R. (1932 ): Révision du genre Limnastis (Coleoptera Carabidae). - Livre de Centenaire, 167-187 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Jeannel1932 Limnastis.pdf"
Székessy, W. (1938 ): Über die europäischen Arten der Gattung Limnastis Motsch. (Col. Carabidae) - Folia Entomologica Hungarica (Series nova), 3:146-149 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Szekessy1938 Limnastis.pdf"
Eine artenarme, wenn auch weltweit verbreitete Gattung, die hauptsächlich aus Südeuropa bekannt ist. Für Mitteleuropa wurde aus Nordtirol 1 Art gemeldet. Das stiftförmige Kiefertasterendglied ist meist nicht erkennbar.
Arten der Orientalischen Region. ...Lymnastis_OR
Weitere Arten aus dem europäischen Raum
Kasachstan. ...tescorum Amoldi & Kryzhanovskij, 1964
Südrußland. ...tescorum lutshniki Amoldi & Kryzhanovskij, 1964
#1
→ 2Mit wohlentwickelten Augen. Kontinentale Arten.
→ 3-Augen- und flügellos. Arten von den Kanarischen Inseln.
#2
→ 2xKopf über den Augen jederseits mit 2 Borsten.
→ 2y-Kopf über den Augen jederseits nur mit 1 Borste.
#2x
niloticus Motschulsky, 1862🗺Coleoweb algiricus Jeannel, 1932Die Seiten der Halsschildbasis neben der flachen Ausrandung gerade oder nach vorne abgeschrägt, der Halsschildseitenrand davor gerade oder nur flach ausgerandet; die Hinterecken stumpf- bis rechtwinklig. Halsschild und Flügeldecken deutlich punktiert, gewölbt. Zusätzlich zu den 2 normalen Seitenborsten eine weitere große in den Vorderecken des Halsschilds. Gelbrot. Aedoeagus [Abb. 1]. 2,5-2,6 mm. D: Afrika, Südeuropa. (=angusticeps Fairmaire, 1897) Halsschild breiter, an den Seiten vorne mehr vorragend, Basis an den Seiten abgeschrägt, die Hinterwinkel stumpf [Abb. 2]. Stammform Halsschild schlanker mit weniger vorragenden Seiten. Basis an den Seiten rechtwinklig zur Mittellinie, die Hinterwinkel rechtwinklig, scharf [Abb. 3]. Augen größer. ssp.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
wunderlei Lompe, xxxx-Die Seiten der Halsschildbasis neben der tiefen Ausrandung etwas nach hinten abgeschrägt, der Halsschildseitenrand davor kurz und tief ausgerandet, die Hinterecken daher spitzwinklig und stark vorragend [Abb. 4]. Halsschild oberseits stark und tief punktiert. Vorletztes Glied der Kiefertaster deutlich, abstehend behaart. Das ganze Tier hell gelblich, Oberseite fein abstehend behaart. Flügeldecken ca. 1,8 x so lang wie zusammen breit, parallel, fein gestreift. Hinterflügel unvollständig entwicklt, weniger als halb so lang wie die Deckflügel. Größer: 2,6-2,7 mm. Aedoeagus [Abb. 5]. D: Türkei. Die gültige Beschreibung der Art erfolgt demnächst.
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Abb. 4
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Abb. 5
#2y
→ 2aAugen groß, Hinterflügel vorhanden.
→ 2b-Augen klein, ihr Durchmesser kaum größer als das 1. Fühlerglied an seiner breitesten Stelle.
#2a
galilaeus Pioch., 1876Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken parallel, Streifung oberflächlich, Streifen hinten nicht vereínigt, Augen stark vorgewölbt, so lang wie die Schläfen. Halsschildbasis zu den Hinterwinkeln nach vorne abgeschrägt, diese daher stumpf mit etwas vorragenden Hinterecken [Abb. 6]. Vorletztes Glied der Kiefertaster sehr fein und anliegend, schwer sichtbar behaart. Hell gelblich, flach, Oberseite fein abstehend behaart. Fühler ziemlich kurz und dick, die Mittelglieder nur 1,5 x so lang wie breit, schon vom 1. Glied ab behaart. Halsschild breit herzförmig. Flügeldecken groß, mit 4 feinen Streifen, wie die übrige Oberseite isodiametrisch genetzt, ohne Skutellarstreifen, hinten einzeln abgerundet. Hautflügel entwickelt, flugfähig. Aedoeagus [Abb. 7]. 1,7-2,2 mm. B: In Sümpfen. Die Art ist nachtaktiv und geht ans Licht. D: Südeuropa, in Mitteleuropa bisher nur aus Österreich gemeldet (Nordtirol, bei Reutte). (=narentinus Reitter, 1884)
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Abb. 6
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Abb. 7
-Augen kleiner, weniger vorgewölbt. Flügeldecken nach hinten erweitert, das Pygidium unbedeckt lassend, Streifen tiefer, der 3. mit dem 4. und der 2. mit dem 5. hinten vereinigt. 2 mm. ♀ von dieneris croaticus siehe LZ >>>2b
#2b
luigionii Dodero, 1899🗺ColeowebHalsschild hinter dem Vorderrand ohne Punktreihe, Netzung der Flügeldecken sehr fein. Penis im distalen Abschnitt dorsoventral stark verbreitert, beilförmig [Abb. 8]. D: Italien.
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Abb. 8
dieneri Székessy, 1938🗺Coleoweb dieneri croaticus Székessy, 1938🗺Coleoweb-Halsschild hinter dem Vorderrand mit Punktreihe, Netzung deutlich sichtbar, Penis distal weniger stark beilförmig aufgetrieben, rechtes Paramer doppelt so lang als bei luigionii [Abb. 9]. Beine kürzer, schwächer behaart. 1,4-1,6 mm. D: Ungarn. Eine Form aus Kroatien hat längere, stärker behaarte Beine und ist etwas größer: 1,7-2 mm. (=macrophthalmus Székessy, 1938)
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Abb. 9
#3
→ 4Größe zwischen 1,8 und 2,3 mm. Fühler perlschnurförmig und dick.
→ 5-Größe zwischen 2,4 und 2,9 mm
#4
gaudini Jeannel, 1929Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildhinterwinkel fast rechtwinklig [Abb. 10]. D: Teneriffa
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Abb. 10
gaudini gomerae Franz, 1965Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschildhinterwinkel deutlich stumpfwinklig [Abb. 11]. D: Gomera.
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Abb. 11
#5
subovatus Machado, 1992🗺ColeowebOberseite deutlich behaart. Fühlerglied 4 bis 6 deutlich zylindrisch und dick. D: Teneriffa
thoracicus Machado, 1992Fundmeldungen🗺Coleoweb-Oberseite glänzend, unauffällig behaart. Fühlerglieder kurz, ei- bis perlförmig. D: Teneriffa
Enthaltene Taxaalgiricus dieneri galilaeus gaudini luigionii niloticus subovatus thoracicus wunderlei
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 01.04.2024 - 18:21:30
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