Gattung Malachius F.

ColeopteraMalachiidae
Von Arved Lompe (n. A. Evers)
Matthes, D. (1970): Malachius bipustulatus (Malachiidae) Balz und Kopulation. Begleittext zum Film E1567 - Encyclopaedia Cinematographica, IWF Göttingen - Der Film zum Balzverhalten unter Einsatz des Excitators ist hier verfügbar >>>http://dx.doi.org/10.3203/IWF/E-1567
Halsschild zur Basis hin nicht verjüngt, quer, scheibenförmig. Flügeldecken nahezu parallel, beim ♀ öfters ± bauchig. Doppelt, kurz anliegend und lang abstehend behaart. Excitatoren der ♂ an den Spitzen der Flügeldecken, am Kopf oder an den Fühlern. Es ist unumgänglich, daß bei der Bestimmung auch ♂ vorliegen, weil die früher zur Trennung fast ausschließlich verwendete Färbung der Tiere keine eindeutige Bestimmung zuläßt. Die Imagines werden meist an Blüten, besonders von blühenden Gräsern gefunden. Die Larven wurden vereinzelt in Nestern von solitären Wespen gefunden, meistens jedoch unter Rinde.
#1
→ 5-
#2
scutellaris Er., 1840🗺ColeowebNur 2. Fühlerglied beim ♂ nach innen erweitert. Grün, Vorderecken des Halsschilds rot, Flügeldecken bis auf einen blauen Scutellarfleck rot. Beine grün. 5,5 mm. Mitteleuropa Immer nur Vereinzelt aufgefunden, nicht häufig.
→ 3-2. und 3. oder sogar noch das 4. Fühlerglied beim ♂ nach innen erweitert.
#3
aeneus (L., 1758)Fundmeldungen🗺Coleoweb medius Ab.Nur 2. und 3. Fühlerglied beim ♂ nach innen erweitert, das 3. Fühlerglied kapillarartig und hakenförmig zurückgebogen. Grün, Kopf vor den Fühlern und Halsschildvorderecken rot. Die Flügeldecken variabel gefärbt; Spitze immer rot, oft auch die Seitenränder; die rote Farbe kann die grüne ± verdrängen, die Grenze zwischen den Farben ist fast immer undeutlich. Das 2. Fühlerglied beim ♀ fast so lang wie das 3.. 6-7 mm. Mitteleuropa, häufig. Variationen: Seitenränder der Flügeldecken rot: var.
→ 4-Das 2., 3. und 4. Fühlerglied beim ♂ nach innen erweitert.
#4
bipustulatus (L., 1758)Fundmeldungen🗺Coleoweb immaculicollis ReyNur die Spitzen der Flügeldecken rot [Abb. 1]. Grün, Halsschildvorderecken mit kleinen roten Fleckchen, welche fehlen können. Beim ♀ das 2 -4. Fühlerglied kurz, abgerundet, das 4. Glied am größten [Abb. 2]. 5,5-6 mm. Das Balzverhalten wurde von Matthes (l.c.) im Film dokumentiert [Abb. 3]. Mitteleuropa, sehr häufig. Variationen: Halsschildvorderecken ohne rote Makel: var.
malachius_bipustulatus_hab.jpg
Abb. 1
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Abb. 2
malachius_bipustulatus_balz.mp4
Abb. 3
rubidus Er., 1840🗺Coleoweb valesiacus Pic fallax Strübing-Flügeldecken rot, mit einem schmalen grünblauen Fleck längs der Naht bis etwa zur Hälfte der Flügeldecken. Färbung variabel: der Fleck kann sich so weit ausbreiten, daß die Flügeldecken grün sind und nur die schmalen Seitenrand, die Spitzen und ein kleiner länglicher Schulterfleck rot bleiben. Halsschildvorderecken mit roten Fleckchen. 2. Fühlerglied beim ♂ stark beilförmig erweitert. 5,5-6 mm. Mitteleuropa. Immer nur vereinzelt aufgefunden. Nicht häufig. Variationen: Nahtfleck bis etwa 2/3 der Flügeldeckenlänge erweitert: var. Flügeldecken fast vollständig grün: var.
#5
→ 6Flügeldecken zum Teil oder wenigstens an den Seiten rot.
-Flügeldecken grün oder bläulich, höchstens die Spitze rot oder gelb gefleckt. Halsschildseiten und -Vorderecken meistens rötlich. Siehe bipustulatus LZ >>>4
#6
2. Fühlerglied fast so lang wie das 1.. Siehe aeneus LZ >>>3
→ 7-2. Fühlerglied viel kürzer als das 1..
#7
Epimeren der Mittelbrust dunkel. Siehe rubidus LZ >>>4
-Epimeren der Mittelbrust gelb. Siehe scutellaris LZ>>>1
Enthaltene Taxaaeneus bipustulatus fallax immaculicollis medius rubidus scutellaris valesiacus
Erstellt am: 16.02.2010 · Letzte Aktualisierung: 15.06.2022 - 01:09:05
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