-Fühler auch beim ♂ fadenförmig, von gleicher Stärke. Körper einfarbig schwarz, matt, Kopf und Halsschild fein chagriniert, fein punktiert; Flügeldecken mit flachen, der Länge nach verflossenen Grübchenreihen auf dicht retikuliertem Grunde. Ägypten. Subgenus Mesomeloe (=aegyptius Reitter, 1895) (=siculus Baudi.)
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-Flügeldecken sehr fein chagriniert, fettglänzend, spärlich mit +/- tiefen, großen, eingestochenen Punkten besetzt. Halsschild quer, Oberseite vollständig abgeplattet flach, fettglänzend, kaum punktiert. Fühler des ♂ und ♀ fast gleich, nur die mittleren Glieder der Fühler beim ♂ dicker, nicht deformiert und nicht geknickt. Schwarz mit violettem oder bläulichem Schimmer. 8-23 mm. Weit verbreitet, aber selten; Herbsttier, erst ab Mitte VIII. Bis auf den Norden in ganz Europa. Untergattung Treiodus
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Fühler des ♂ in der Mitte geknickt, Flügeldecken des ♀ wie des ♂ grob gerunzelt. Hintertarsen mit gelbbraunem Tomentpolster auf der Unterseite. Kopf und Halsschild grob punktiert [Abb. 2], der Grund zwischen den Punkten des Kopfes und Halsschild glatt und glänzend. Hinterrand des Halsschilds fast gerade. Schwarzblau oder fast ganz schwarz, manchmal lebhafter blau oder violett. Die Runzelung der Flügeldecken auch variabel [Abb. 3] [Abb. 4]. Innerer Enddorn der Hinterschienen breit löffelförmig [Abb. 5]. 11-35 mm. Die häufigste Art, in den ebenen und niederen Lagen im allgemeinen nicht selten. Subgenus Meloe s.str.



-Fühler des ♂ in der Mitte nicht geknickt, Flügeldecken des ♀ dicht und grob punktiert, kaum gerunzelt, Hintertarsen auf der Unterseite mit schwarzem Tomentpolster. Kaukasus, Armenien. Subgenus Meloe s.str.
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Oberseite blau, selten schwarzblau. Kopf und Halsschild fein und spärlich punktiert, der Grund zwischen den Punkten sehr fein chagriniert, deshalb matt [Abb. 6]. Die Runzelung der Flügeldecken fein und in Längsrichtung gerichtet [Abb. 7] oder ähnlich unregelmäßig hautartig wie bei proscarabaeus [Abb. 8]. Die Basis des Halsschilds leicht ausgerandet. Innerer Enddorn der Hinterschienen schmal, zugespitzt [Abb. 9]. 10-32 mm. Weit verbreitet und in gebirgigen Gegenden häufiger als die vorige Art; in der Ebene überall, gebietsweise häufiger als proscarabaeus, andernorts wiederum sporadisch und selten. Subgenus Meloe s.str.



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Nahtränder der Flügeldecken gelb [Abb. 10]. Vorderrand des Halsschilds und das Schildchen goldgelb behaart. Halsschild ganz flach und quadratisch. Kopf und Halsschild glatt, matt, außerordentlich fein und dicht punktiert, dazwischen mit spärlich stehenden, etwas größeren Punkten. Flügeldecken erloschen, fein und länglich gerunzelt. Körper schwarz, die Behaarung der Beine und Fühler blau. 16-40 mm. In Südosteuropa, östlich bis Iran verbreitet, auch im Wiener Donaubecken und in Südwestdeutschland, aber sehr selten. Untergattung Listromeloe Reitt.
Seitenrand der Flügeldecken der ganzen Länge nach mit erhabener Kante. Kopf und Halsschild sehr fein, spärlich punktiert, fast glatt, fettglänzend. Oberseite der Flügeldecken sehr fein gerunzelt; Oberseite schwarz, unten und die umgeschlagenen Seiten der Flügeldecken blau. Die Behaarung schwarz, die Tarsen beim ♂ unten mit gelber Behaarung. 9-23 mm. In Südosteuropa und im südöstlichen Mitteleuropa an xerothermen Hängen überall verbreitet, nach Westen bis zum Wiener Donaubecken. Subgenus Micromeloe
-Schwarzblau, Kopf und Halsschild violett. Kopf und Halsschild verhältnismäßig fein aber ziemlich dicht punktiert, zwischen den Punkten glänzender, Flügeldecken stärker gerunzelt. Flügeldecken nur an den Schultern und auch dort nur schwach gekantet. 12-20 mm. Im südlichen Mitteleuropa, besonders im Osten verbreitet, in Österreich und in Süddeutschland an xerothermen Hängen und Sandgebieten im ersten Frühjahr sehr selten. Subgenus Micromeloe (=pygmaeus Redt.)
Die beiden Wurzelglieder der Fühler auf ihrer Außenseite dicht abstehend schwarz behaart. Kopf sehr fein und weitläufig punktiert, Schläfen nach vorne stark verengt, Halsschild einzeln punktuliert. Südrußand. Subgenus Micromeloe
-Auch die Wurzelglieder der Fühler auf der Außenseite nicht mit Haaren besetzt; Kopf ziemlich dicht und stark punktiert, Schläfen nach vorne kaum verengt, Halsschild mäßig punktiert. Sonst dem reitteri ganz ähnlich. 10,5 mm. Tian-Schan, im südlichen Turkestan. Subgenus Micromeloe
Käfer blau, Fühler kurz, kaum die Mitte des Halsschildes erreichend. Kopf groß, nach vorne verengt, spärlich punktiert, die Augen nach vorne gerichtet, nicht seitenständig. Halsschild stark quer, spärlich punktuliert, nach vorne mehr verengt, die Basis eingebuchtet, gerandet, Scheibe leicht gewölbt. Flügeldecken lederartig gerunzelt, die Vordertarsen des ♂ nicht erweitert, die Glieder an der Spitze schwarz behaart, die Hintertarsen komprimiert, mit rotgelber Basis, in der Mitte ihrer Unterseite kahl; seitlich schwarz behaart. Drittes Fühlerglied wenig länger als das vierte, 4. und 5. so lang als breit, 6.-10. schwach quer, das Endglied so lang als die 2 vorhergehenden, zugespifzt. 10 mm. Nördliche Mongolei: Urga. Subgenus Eurymeloe
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Abdomen des ♂ ♀ ohne lederartige Dorsalflecke. Flügeldecken mit zerstreuten Punktgrübchen, die Zwischenräume nicht gerunzelt. Hinterrand des Halsschilds in der Mitte eingedrückt, viel tiefer gelegen als die Scheibe, in einem leichten Bogen ausgeschnitten und gerandet. Oberseite flach, ohne Längseindrücke. Kopf und Halsschild sehr grob und verhältnismäßig dicht punktiert, die Punkte grübchenförmig [Abb. 11]. Schwarz, Hinterleib matt. Die Behaarung der Fühler und Beine schwarz. 14-25 mm. In Südeuropa, im Mediterraneum und im Osten verbreitet, überall ziemlich selten; kommt bis Õsterreich vor. Subgenus Coelomeloe
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-Halsschild stark quer, nierenförmig [Abb. 12] [Abb. 13], flach gewölbt, die Seiten gerundet und nicht gekantet, Basis in der Mitte eckig eingedrückt; Flügeldecken einfach, +/- fein gerunzelt. Kopf und Halsschild dicht und stark punktiert, Flügeldecken kräftig gerunzelt; bei der v. puncticollis Motsch. aus Mittelasien Kopf und Halsschild fein punktiert, Flügeldecken äußerst fein gerunzelt, mit einzelnen freien Punkten dazwischen. Oberseite dunkel oder schwarzblau. Europa, Kaukasus, Turkestan. Subgenus Eurymeloe (=ibericus Reitter, 1895)

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Halsschild vorn am breitesten, Vorderecke vorragend, Seitenrand gerade verengt. Die Mittellängsfurche des Halsschilds höchstens an der Basis tiefer, gegen die Mitte erloschen. Schwarz mit blauem Schimmer, die Behaarung der Beine blau. Die letzten Fühlerglieder schwarz, matt. Die glatten Erhabenheiten der Flügeldecken kleiner, flacher, dichter gestellt. Oberseite des Halsschilds flach, nur an den Vorderwinkeln leicht eingedrückt. 16-45 mm. Von Südeuropa und dem südlichen Mitteleuropa weit nach Osten verbreitet, im pannonischen Donaubecken sehr häufig, im Westen und nördlich sporadisch und selten. (=punctatoradiatus Latr.)
-Halsschild parallel, Vorder Winkel abgerundet, Mittellängsfurche kräftig. Schwarz, glänzend, ohne blauen Schimmer, nur die Behaarung der Beine und Fühler blau; die letzten Fühlerglieder violett. Die glänzenden Erhabenheiten der Flügeldecken größer. Oberseite des Halsschilds zwischen Seitenrand und Längsmittelfurche eingedrückt, daher der Vorderrand schärfer. Manchmal ist die Basis der Hinterleibsternite rotgelb. 16-32 mm. In Ost- und Mitteleuropa verbreitet, im Westen seines Verbreitungsgebietes meist sehr selten, fehlt im Norden. (=sulcicollis Latr.) (=coriarius Brandt & Erichson, 1832)
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Flügeldecken fein hautartig gerunzelt, zwischen den Runzeln mit etwa gleichgroßen, eng stehenden und glänzenden Erhabenheiten. Kopf und Halsschild sehr grob, runzelig punktiert. Dunkel erzgrün, die Rand des Kopfes und Halsschild kupferrot, Hinterleib unten blaugrün, oben jedes Segment mit einem grünen und kupferroten Fleck. Im Kaukasus (Araxestal) eine schwarze Form mit dunkel grünen Beinen: v. areolatus Reitter. 11-38 mm. Weit verbreitet und besonders im Osten nicht selten, stellenweise als häufig gemeldet.
-Flügeldecken lederartig, grob narbig gerunzelt. Die Runzelung der umschließt unterschiedlich große, flach pustelartige, matte oder glänzende Erhabenheiten; Körper metallisch. Südeuropa. (=purpurascens Grm.)
Kopf dicht goldgelb behaart, dazwischen mit großen erhabenen pustelartigen, glänzend schwarzen Erhabenheiten; Halsschild uneben; Abdomen matt, mit zahlreichen goldgelb behaarten Flecken, die Areola auf den Dorsalsegmenten klein, schwarz, glänzend. Persien. Subgenus Lasiomeloe
Oberseite fein aufstehend behaart; Halsschild an den Seiten mit scharfer Randkante; Flügeldecken abgeflacht, seitlich bis über die Mitte hinaus (ähnlich wie bei uralensis) gekantet. Schwarz, matt, Fühler schlank. Kopf einzeln fein punktiert, die Stirn mit den Augen und dem Scheitel fast rechteckig; Halsschild doppelt so breit als lang, mit tiefer Mittelfurche, Basis ausgeschnitten, oben einzeln fein punktiert. Flügeldecken sehr fein hautartig gerunzelt, Abdomen oben beim ♂ chagriniert und einzeln punktiert. Beine dünn und schlank. 9 mm. Ein ♂ aus Transkaspien: Ak-Dagh. Subgenus Eurymeloe
-Schienen am Außenrande anliegend behaart, Fühler dick, vorletzte Glieder nicht länger als breit [Abb. 15]. Beine plump, die Tarsen fast so breit als die Schienen. Der äußere Enddorn der Hinterschienen schmal [Abb. 16]. Die Punktierung des Kopfes gleichmäßig, meist fein. Augen klein, ziemlich flach, aus der Wölbung des Kopfes kaum vorragend. Stirn ohne Längsfurche, die Naht zwischen Clypeus und Stirn vollkommen flach, nicht eingedrückt. Halsschild quer, Oberseite ziemlich flach, vorn beiderseits leicht eingedrückt und radial gerunzelt. Flügeldecken fein, erloschen gerunzelt. Die Behaarung der membranösen Teile des Hinterleibs gleichmäßig und fein, schwarz. Körper schwarz, fettglänzend mit schwachem bläulichem Schimmer. 6-25 mm. In Südosteuropa und Mitteleuropa, im Osten bis Zentral-Asien verbreitet, im pannonischen Donaubecken, in steppenartigen Geländen im Frühjahr sehr häufig, nach Westen nur stellenweise und selten. Subgenus Eurymeloe

Halsschild zur Basis sehr stark verengt, gedrängt punktiert, in der Mitte mit glatter Längslinie und jederseits auf der Scheibe mit emporgehobenem, glänzendem, punktfreiem, kleinem Fleck; die Rückensegmente des ♀ mit großem mattem, in der Mitte gelegenem, den größten Teil der Scheibenlänge einnehmendem Fleck. Sonst dem rugosus sehr ähnlich, aber größer, die Flügeldecken länger, mit großen sehr flachen Gruben, die Runzelung dazwischen retikuliert und deutlich fein punktiert. 17 mm. Marokko. Subgenus Eurymeloe.
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Stirn mit einer kräftigen, bis zur Clypealnaht reichenden Längsmittelfurche [Abb. 17]. Kopf ungleichmäßig und sehr grob punktiert, die Zwischenräume zwischen den Punkten glänzend, Oberseite am Innenrand der Augen eingedrückt. Halsschild auch mit einer ± scharfen Mittellängsfurche [Abb. 18]. Seitenrand nach vorn stärker verengt. Flügeldecken sehr grob längsgerunzelt, ziemlich glänzend. Die membranösen Teile des Hinterleibs seidenschimmernd, in den kleinen Grübchen ist die Behaarung gruppenweise angeordnet, die Behaarung nicht gleichmäßig. Die stärker chitinisierten Tergite radial gerunzelt. Der äußere Enddorn der Hinterschienen schmal [Abb. 19]. Fühler länger und dünner. 6-18 mm [Abb. 20]. Mittel- und Südeuropa, Kaukasus, Turkestan, Algerien. In ganz Mitteleuropa verbreitet, in der Ebene und im Vorland der Gebirge, besonders an Wärmestellen im Herbst und im ersten Frühjahr, meist nicht selten. Subgenus Eurymeloe



-Die Längsmittelfurche der Stirn seicht, erreicht nicht die CIypeaInaht und fehlt manchmal vollkommen [Abb. 21]. Kopf sehr grob aber gleichmäßig punktiert, die Zwischenräume zwischen den Punkten nicht glänzend. Stirn am Innenrand der Augen nur flach. Seiten des Halsschilds fast parallel, die Längsmittelfurche sehr seicht. Die Runzelung der Flügeldecken feiner, erloschener. Die Behaarung der membranösen Teile des Hinterleibs gleichmäßig, die stärker chitinisierten Tergite fein, lederartig punktiert. Der äußere Enddorn der Hinterschienen breit und dick [Abb. 22]. Fühler kürzer und dicker. 6-20 mm. Im ganzen Mittelmeerraum weit verbreitet, im pannonischen Donaubecken bis weit nördlich der Donau; höchstwahrscheinlich auch in Österreich. Subgenus Eurymeloe

Schildchen kaum sichtbar, dunkel; Knie mit den Beinen gleichfarbig, Endglied der Fühler regelmäßig zugespitzt. Rückensegmente vor der Spitzenmitte ohne (Stammform) oder mit (v. setosus Escher. ♀)goldgelben Haarflecken. Algerien. Subgenus Eurymeloe
-Schildchen sichtbar, rotgelb; Knie rotbraun, Endglied der Fühler einseitig zugespitzt. Länglich gewölbt, schwarz, wenig glänzend, sehr fein schwärzlich behaart, Fühler schlank, fast die Mitte der Flügeldecken erreichend, die Glieder 3-10 länger als breit. Kopf etwas breiter als der Halsschild, ziemlich viereckig, wenig dicht und nicht grob punktiert, mit Längsrinne; Halsschild breiter als lang, etwas nierenförmig, in der Mitte fein gefurcht, spärlich fein punktiert, die Seiten vorn etwas stumpf erweitert, nicht gekantet. Schildchen klein, dreieckig, gelb. Flügeldecken fein erloschen gerunzelt, lederartig, deutlich behaart. Rückensegmente mit quer elliptischem, ziemlich großem Fleck, welcher den Vorderrand nicht erreicht, auf den letzten 2 Segmenten die ganze Scheibe der der Länge nach einnehmend. Kniegelenke rotbraun. 7 mm. Araxestal bei Ordubad. Dem affinis nahe verwandt. Subgenus Eurymeloe
Augen groß, seitenständig, die Schläfen kaum länger als die Augen. Halsschild quer viereckig mit tiefer Mittelfurche; Flügeldecken abgeflacht, seitlich bis zur Mitte kantig begrenzt. Körper schwarz erzfarbig, matt. Turkestan: Neumargellan. Subgenus Meloenellus
Rückensegmente, namentlich der ♀ mit sehr zahlreichen kleinen goldgelben Haarbüscheln. Südeuropa, Algerien. Subgenus Eurymeloe (=murinus Reitter, 1895 nec Brandt & Erichson, 1832)
Halsschild mit geraden, nach hinten verengten Seiten und vorspringenden Vorderwinkeln. Frankreich, Spanien, Sizilien, Algerien. Subgenus Eurymeloe
-Halsschild an den Seiten gerundet, ohne vorspringende Vorderwinkel, Fühler bis zur Spitze mit abstehenden Wimperhaaren. Turkestan. Subgenus Eurymeloe
-Subgenus Eurymeloe Italien.
-Madeira.
-Italien, Dalmatien.
-Kanarische Inseln.
-Madeira.
-Korsika, östliches Mittelmeergebiet.
-Ukraine bis Kaukasus.
-Italien (Sizilien), Nordafrika.
-Kreta, Sizilien, Spanien, Nordafrika.
-Nordafrika.
-Subgenus Taphromeloe Südosteuropa, Nordafrika.
-Italien, Spanien, Nordafrika.