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Halsschild fast quadratisch mit parallelen Seiten [Abb. 3], beiderseits der Mittellinie mit je 2 hintereinander liegenden, längs verbundenen tiefen Gruben und einer Furche neben dem Seitenrand; der Halsschild zeigt damit 3 durch aufstehende Haarschuppen hervorgehobene Längswülste [Abb. 4]. Halsschildvorderecken kurz verrundet, nicht besonders betont. Oberseite braunrot. Flügeldecken matt glänzend, mit feinen Punkt- und Haarreihen [Abb. 5]. Aedoeagus [Abb. 6] [Abb. 7]. 1,9-2,3 mm. Untergattung Monotomina Nikitsky, 1986 B: Meist synanthrop in Kompost, Heu usw.. D: West- und Südeuropa, aus dem Gebiet nur wenige, meist alte Angaben aus Ostdeutschland, Tschechoslovakei, Wien und südlicher Steiermark, sehr selten. Bei flachen Halsschildgruben und einem Halsschild der länger als breit ist vergleiche testacea LZ >>>12 bei der die Augen nur wenig länger als die Schläfen sind.




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Halsschild nach vorn stark verengt [Abb. 8], mit kräftig nach vorn-außen vorspringenden Vorderwinkeln, hinter denselben etwas ausgeschweift. Flügeldecken [Abb. 9] etwa 1,8 x so lang wie breit (messen, nicht schätzen!). Beim ♂ sind alle Schienen leicht einwärts gebogen und haben an innen an der Spitze ein langes Zähnchen. Aedoeagus [Abb. 10] [Abb. 11]. 2,5-3 mm. B: In Nestern verschiedener Formica-Arten häufig, oft zusammen mit der folgenden Art. D: Europa.



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-Halsschild weniger stark, gerade verengt [Abb. 12], mit schwach prononciertem Zahn in den Vorderwinkeln, die Seiten weniger auffällig gezähnelt. Kopf kürzer, die Schläfen kürzer als bei der vorigen Art. Flügeldecken etwa 1,6x so lang wie breit; die größte Breite liegt näher zur Mitte [Abb. 13]. Das ♂ hat gerade Schienen und keine Zähnchen an der Spitze. Aedoeagus [Abb. 14]. 2,5-2,8 mm. B: Bei Formica-Arten. D: Überall im Gebiet, meist seltener als die vorige Art.


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Halsschild hinten breit verrundet, ohne deutliche Hinterecken [Abb. 15]. Kleinste, etwas glänzende Art mit ziemlich glatten Flügeldecken: 1,4-1,9 mm [Abb. 16]. Vorderteil des Kopfes vor den Augen (Clypeus) nach unten geneigt. Flügeldecken ziemlich glatt, mit sehr feinen, nur stellenweise undeutlich gereihten Punkten besetzt, die sehr feinen Härchen nicht gereiht. Schläfen sehr kurz, kürzer als die halbe Augenlänge, hinten scharf spitzig abgeschnitten, Halsschild etwas länger als breit, an den Seiten kaum erkennbar gekerbt, vor der Basis mit 2 länglichen Gruben. Flügeldecken schmal, nach hinten leicht verengt, schwach glänzend. ♂: Aedoeagus [Abb. 17] [Abb. 18] [Abb. 19]; inneres Organ [Abb. 20]. D: Im ganzen Gebiet, stellenweise häufig.







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Kopf jederseits neben dem Auge mit einer länglichen Grube [Abb. 23]. Halsschildvorderecken stumpf zahnförmig ausgebildet und leicht nach vorn vorstehend [Abb. 24]. Schwarz bis rostbraun. Halsschild so lang oder länger als breit, Seiten deutlich gekerbt, grob, aber nicht gedrängt punktiert. Aedoeagus [Abb. 25] [Abb. 26] [Abb. 27]; inneres Organ [Abb. 28]. Spermatheka [Abb. 29]. 1,9-2,5 mm. D: Überall eine der häufigsten Arten.






-Kopf mit zwei breiten flachen Läugsfurchen, Halsschild kaum so lang wie breit, nach vorn konisch verengt, hinten mit zwei tiefen, vorn mit zwei flacheren, meist mit einander der Länge nach leicht verbundenen Discoidalgrübchen; Flügeldecken kurz eiförmig, Körper klein. Rotbraun, Fühler und Beine heller. D: Korsika.
Augen seitlich leicht vortretend, die Schläfenwinkel wenig überragend. Einfarbig hell rostgelb, Flügeldecken nicht in deutlichen Reihen punktiert und behaart, ansonsten der bicolor sehr ähnlich, aber die Schläfen sehr kurz, zähnchenförmig. Halsschild sehr wenig länger als breit mit angedeuteter Mittelfurche. D: Kaukasus: Araxestal bei Ordubad.
-Augen an den Seiten des Kopfes stark halbkugelig vorspringend, die Schläfenwinkel sehr weit überragend. Einfarbig hell rostrot, Halsschild merklich breiter als lang, nach vorn gerade konisch verengt, die Vorderwinkel deutlich, die hinteren stärker, oft fast spitz vorragend, mit zwei Basalgrübchen. D: Transkaukasien (Araxesthal); Turkestan (Buchara).
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Halsschildseiten nach vorn konvergierend [Abb. 30]. Flügeldecken hinten einzeln flach verrundet. Schwarzbraun, Flügeldecken dunkelbraun, Körperanhänge hell bräunlichrot [Abb. 31].Halsschild gedrängt rauh punktiert, Oberseite matt. Abdomen kräftig und dicht punktiert [Abb. 32] und dadurch sowie auch deutliche Chagrinierung, matt. Letztes Sternit kürzer, breit verrundet [Abb. 33]. Pygidium matt, an seiner Basis dicht punktiert. Beim ♂ sind die Vorderschienen an der Spitze nach innen gekrümmt. Aedoeagus [Abb. 34] [Abb. 35] [Abb. 36]. 2,0-2,3 mm. D: Weit verbreitet, aber selten. Ich habe ein ♀ aus Nienburg mit anderer Halsschildform [Abb. 37] und kürzeren Fühlern [Abb. 38], daß möglicherweise auch zu dieser Art gehört. Habitus [Abb. 39]; Kopf [Abb. 40].










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-Halsschild parallelseitig [Abb. 41]. Flügeldecken am Ende gemeinsam gerade abgestutzt. Mit brevicollis weitgehend übereinstimmend, etwas zierlicher und schlanker, Abdomen nur auf dem 1. Sternit kräftig, nach hinten sehr fein und weitläufig punktiert [Abb. 42], nur verloschen chagriniert und glänzender. Letztes Sternit nach hinten lang verengt [Abb. 43], Pygidium mäßig dicht punktiert, der Untergrund verloschen chagriniert und etwas glänzend. Aedoeagus [Abb. 44]. 1,9-2,2 mm. D: Bisher von mehreren Fundorten in Niederösterreich, Vorarlberg und Liechtenstein bekannt; da auch in Dänemark, sicherlich weiter verbreitet . Ich habe ein ♀ aus Hannover [Abb. 45] (aus einer hohlen Esche leg. Sprick) das ich für diese Art halte. Es wäre der erste Nachweis für Deutschland.




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Halsschild mit mehr nach vorne außen gerichteten Vorderecken [Abb. 50], vor der Basis mit zwei Grübchen, die Vorderwinkel lang und spitzig vorragend. Kopf und Halsschild sehr grob punktiert. Schläfen fast so lang wie die Augen, leicht backenförmig. Halsschildseiten auf jedem Zähnchen mit einem sehr kräftigen, nach vorn gebogenen Börstchen, Hinterwinkel verrundet, mit kleinem Zähnchen. Flügeldecken noch etwas kürzer und breiter als bei picipes [Abb. 53]. Aedoeagus [Abb. 54] [Abb. 55]. 2,0-2,3 mm. D: In Europa weit verbreitet, aber selten: England, Frankreich, Mitteleuropa, Dalmatien, Griechenland; Marokko, Nordamerika. Fehlt in höheren Berglagen.




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-Schläfen fast so lang wie die kleinen Augen [Abb. 52]. Halsschild flacher, vor den Basisgruben meist mit 2 weiteren Vertiefungen. Seitenrand des Halsschilds besonders an den Ecken deutlich abgesetzt. Oberseite gelb- bis braunrot [Abb. 58]. Aedoeagus [Abb. 59] [Abb. 60]; inneres Organ [Abb. 61]. 1,8-2,2 mm. D: Überall, aber selten (=ferruginea Bris.)




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Borstenschuppen auf dem Kopf überall nach vorne gerichtet [Abb. 62]. Halsschild an den Seiten nach vorne verengt, vor der Basis einfach gerundet oder mit angedeuteten Ecken [Abb. 63]. Beim ♂ auch die Spitze der Mittelschienen deutlich einwärts genickt [Abb. 64]. Aedoeagus [Abb. 65] [Abb. 66] [Abb. 67] [Abb. 68]. 1,9-2,5 mm. Habitus [Abb. 69]. D: Im gemäßigten Europa weit verbreitet, meist nicht selten, in Wärmegebieten häufig







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-Borstenschuppen in der Mitte des Kopfes zur Mittelinie und nach hinten gerichtet [Abb. 70] [Abb. 71]. Halsschild an den Seiten parallel, die Hinterecken deutlich [Abb. 72]. Mittelschienen beim ♂ nur wadenförmig verdickt [Abb. 73]. Aedoeagus [Abb. 74] [Abb. 75] [Abb. 76]; Spermatheka [Abb. 77] [Abb. 78]. Größe wie bicolor. Habitus [Abb. 79]. D: Im gemäßigten Europa weit verbreitet.










