corsicus AlId.Schwarz mit Bronzeglanz, Halsschild mit feiner, punktfreier Mittellängslinie, die Seiten vor den stumpfeckigen Hinterwinkeln nicht. ausgeschweift, Flügeldecken mit feinen Punktstreifen und fast flachen Zwischenräumen, ihre Behaarung weisslich gelb. L. 6,5 mm. Korsika (Ex. Allard.) *) *) Da Reitter an vielen Stücken des N. metallescens eine mehr oder weniger ausgebildete punktfreie Mittellängslinie bemerkte auch die Hinterwinkel etwas stumpf sind und die Beschreibung sowie auch die Patria, im übrigen mit metallescens fast ganz übereinstimmt, so ist es ziemlich sicher, daß der N. corsicus nur eine gelblich behaarte Varietät des metallescens ist.
metallescens Küst.-Schwarz mit starkem Kupferschein oder Bronzeglanz, Halsschild fein punktiert mit fast rechteckigen Hinterwinkeln, Flügeldecken mit sehr feinen, linienförmigen Punktreihen, die nicht streifig vertieft sind, die Punkte derselben dicht aneinander gefügt, an der Spitze meist noch feiner werdend, Zwischenräume ganz flach, ihre Behaarung rein weiss, Unterseite dicht behaart. L. 5,5-9 mm. Sardinien, Korsika.
barbarus Reitt.-Braunschwarz mit Erzschein, die 2 Basalglieder der Fühler rotbraun, oft auch die Basis der nächsten Glieder etwas heller, die Basis der Schenkel, die Schienen ganz oder an der Wurzel und die Tarsen rötlichbraun. Halsschild ziemlich dicht und mässig stark punktiert mit rechteckigen Hinterwinkeln, dicht vor der Basis meist eine flache Querdepression vorhanden, Flügeldecken beim ♂ mit starken, beim ♀ feineren Punktstreifen und beim ♂ etwas gewölbten, beim ♀ ganz flachen Zwischenräumen, oben mit weissen Haarflecken, dazwischen die als Kahlstellen erscheinenden Teile etwas spärlicher mit dunkelbraunen Haaren besetzt, die besonders gegen die Spitze zu auffallen. Unterseite mässig dicht weiss behaart. Glied 4 der Hintertarsen beim ♂ so lang wie 1, beim ♀ länger als 1. L. 7-9 mm. Algier, Oran, Marocco ‚ Tunis. (gracilior Fairm., kleines ♀ incanus Fairm., grosses ♂ maroccanus Seidl. ♂ longipennis Desbr.).*) *) Reitters Beschreibung: Berl. Ent. Ztschr. 1872, 182, nimmt auf 1 ♀ Bezug. Man hat diese Art zu verschiedenen anderen als Synopym zu ziehen gesucht, wahrscheinlich weil Kraatz Reitters Beschreibung die Bemerkung anfügte, dass er sie nicht sicher vom andalusischen villiger zu unterscheiden vermag. Abgesehen von dem sehr abweichenden N. subdepressus Fairm. ist mir und Vauloger, der die nordafrikanischen Helopini bearbeitete, von daher nur eine einzige Art bekannt, die aber Vauloger fälschlich als villiger ansieht, der in Spanien einheimisch ist; der nordafrikanische oft als villiger bezeichnete Käfer ist aber ziemlich sicher der ihm recht ähnliche, aber wie oben ersichtlich gemacht wurde, sehr distinkte, nur in Nordafrika vorkommende barbarus. Da die Geschlechter dieser Art ziemlich differieren, ist diese Art unter verschiedenen Namen beschrieben worden: gracilis, incanus, maroccanus die als Synonyme zu dem schon im Jahre 1872 beschriebenen barbarus zu ziehen sind. Vauloger hat sie alle samt dem barbarus zum villiger gezogen, womit er weit übers Ziel geschossen hat. Auch Seidlitz ist der spanische villiger aüs Algier nicht untergekommen Dass Vauloger den echten villiger, der am wenigsten veränderlich ist, nicht klar erkannte, beweist seine Bemerkung in dessen kurzer, auf mehrere Arten passender Diagnose: Insecte très variable.