Gattung Nephus Mulsant

ColeopteraCoccinellidaeScymninae
Von Arved Lompe (n. H. Fürsch)Literaturverzeichnis ⇒
Relativ flache Scymnus-ähnliche Arten, oft ohne deutliche Schulterbeule. Auf der Vorderbrust ohne Kiellinien. Schenkellinie unvollständig, erlischt ohne den Vorder- oder Seitenrand zu berühren; kurz, nicht regelmäßig gerundet, kaum nach vorne gekrümmt [Abb. 1] (diese dem N. redtenbacheri zugeschriebene Form der Schenkellinie habe ich bei noch keinem Tier dieser Art gesehen [Abb. 2], aber nicht immer so gerade wie in der Zeichnung dargestellt [Abb. 3] [Abb. 4].
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
In der Tabelle fehlende europäische Arten >>>100
#1
→ 10Fühler 9-gliedrig [Abb. 5]. Untergattung Bipunctatus Fürsch, 1987
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Abb. 5
→ 2-Fühler 10- [Abb. 6] [Abb. 7] oder 11-gliedrig (Untergattung Nephus s.str.) oder nicht zählbar.
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Abb. 6
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Abb. 7
#2
→ 3Flügeldecken dunkel, mit hellen Makeln oder hell mit dunklen Makeln.
→ 2a-Flügeldecken einfarbig schwarz oder braun.
#2a
→ 2bHalsschild glänzend wie die Flügeldecken und meist nur wenig feiner punktiert als diese.
-Halsschild matt oder schwach glänzend, die Punktur sehr fein und in der Mikroskulptur manchmal kaum sichtbar. Prüfe auf bisignatus und Verwandte LZ >>>11
#2b
Flügeldecken regulär dunkel mit hellen Makeln [Abb. 8]. Prüfe auf redtenbacheri und Verwandte LZ >>>8b
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Abb. 8
-Flügeldecken regulär +/- hellgelb mit dunklen Makeln. Prüfe auf binotatus oder conjunctus [Abb. 9] LZ >>>9
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Abb. 9
#3
→ 4Flügeldecken dunkelbraun oder schwarz mit gelben bis roten Makeln.
→ 9-Flügeldecken hell braun-gelb bis strohgelb mit dunklen Makeln (bei diesen Arten kann aber auch bei einigen Tieren die dunkle Farbe überwiegen bis hin zu völlig schwarz).
#4
quadrimaculatus (Hbst., 1783)Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken mit je zwei gelben Makeln [Abb. 10] [Abb. 11]. Hinterrand der Flügeldecken hell. Selten fehlt die hintere Makel, aber auch dann ist diese Art noch gut an der breiten Form und der geröteten Stirn [Abb. 12] zu erkennen. Aedoeagus [Abb. 13] [Abb. 14] und Sipho [Abb. 15]; Spermatheka [Abb. 16] [Abb. 17]. B: Selten und nur an Wärmehängen auf verschiedenen Bäumen und Sträuchern, auch im Gras. D: Europa ohne Iberische Halbinsel. Bei Küstentieren mit roten Makeln prüfe auf limonii LZ >>>8
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
→ 5-Flügeldecken mit nur einer Makel.
#5
→ 6Die Makel ist in der vorderen Hälfte der Flügeldecken.
→ 7-Die Makel ist in der hinteren Hälfte der Flügeldecken oder die dunklen Flügeldecken umschließen eine langgestreckte helle Makel, die fast die ganze Flügeldeckenlänge einnimmt [Abb. 18].
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Abb. 18
#6
Aedoeagus [Abb. 14]; Spermatheka [Abb. 16]. Form von quadrimaculatus. Siehe LZ >>>4
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Abb. 14
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Abb. 16
jacobsoni (Barovskij, 1906)🗺Coleoweb-Ähnlich redtenbacheri, aber der helle Fleck ist auf die vordere Hälfte der Flügeldecken beschränkt. D: Stammform in Süd-Finnland. Ein Exemplar dieser Art wurde 1946 in Elmen, Tirol, gefunden. (=rutaneni Fürsch, 1986) (=deletomaculatus Fürsch, 1967)
#7
→ 8Mit langgestreckter Flügeldeckenmakel [Abb. 19].
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Abb. 19
→ 10-+/- runde Makel auf der hinteren Hälfte der Flügeldecken [Abb. 20]. Untergattung Bipunctatus Bei beiden Alternativen kommen auch völlig schwarze Tiere vor.
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Abb. 20
#8
caucasicus Weise, 1929🗺ColeowebArt aus dem Kaukasus. Flügeldeckenmakel langgestreckt, hinten mit einem waagerechten Fleck vereinigt [Abb. 19]. Aedoeagus [Abb. 21]. 1-1,2 mm. D: Kaukasus.
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Abb. 19
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Abb. 21
→ 8a-Arten aus anderen Gebieten.
#8a
hiekei Fürsch, 1965🗺ColeowebHalsschild fein punktiert, der Untergrund glatt. Mit sehr langgestreckter, ovaler Makel auf den Flügeldecken [Abb. 22], nur manchmal einfarbig. Spermatheka [Abb. 23]. 1,8 mm. D: Griechenland, Italien, Spanien.
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Abb. 22
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Abb. 23
→ 8b-Halsschild gröber punktiert. Die Makeln der Flügeldecken +/- nierenförmig.
#8b
redtenbacheri (Muls., 1846)Fundmeldungen🗺ColeowebKleiner: 1,3-2,1 mm. Schenkel hell gelb wie die Schienen. Flügeldecken normal mit einer langgestreckten, leicht nierenförmigen [Abb. 8] hellen Makel [Abb. 18], völlig schwarze Stücke sind nicht besonders selten. Schulterbeule vorhanden, aber flach und kaum vortretend [Abb. 24]. Flügeldeckenabfall mehr konvex [Abb. 25]. Halsschild tief und fein punktiert, etwas weniger dicht als bei limonii. Die kleinen Punkte zwischen der Flügeldeckenpunktur sind weniger zahlreich und fallen nicht so sehr auf. ♂: Aedoeagus [Abb. 26], Basalkörper fast gerade konisch verbreitert, Sipho an der Spitze gerade, gestreckt ♀: Spermatheka [Abb. 27] mit langer 'Nase'. B: In Sumpf- und Moorgebieten, auf feuchten Wiesen und in Auwäldern auf Hopfen, auch Kulturhopfen; auch an der Küste auf Salzwiesen. In den Alpen in ca. 2000 m aus Loiseleuria procumbens-Rasen gesiebt. Im Winter aus Schilf und Flußgenist zu sieben. Nicht besonders selten. D: [Abb. 28] Nordpaläearktische, weit verbreitete Art. (=mulsanti G. R. Waterhouse, 1862)
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Abb. 8
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Abb. 18
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 27
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Abb. 28
limonii (Donisthorpe, 1903)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Größer: 2-2,32 mm. Schenkel schwarz oder sehr deutlich dunkler als die Schienen. Die Makel auf den Flügeldecken stark nierenförmig [Abb. 29] [Abb. 30], manchmal in 2 Teile geteilt. Schulterbeule stark entwickelt und deutlich vorragend [Abb. 31] [Abb. 32]. Halsschild zwischen den Punkten etwas deutlicher mikroskulptiert. Seitenansicht [Abb. 33]. ♂: Aedoeagus [Abb. 34], Basalkörper seitlicher weitert und dann parallel, Sipho an der Spitze zur Seite gebogen. ♀: Spermatheka ohne lange 'Nase' [Abb. 35] [Abb. 36]. B: Bei uns und in Dänemark an der Ostseeküste auf Salzwiesen im Hochwassergenist. Entwicklung vermutlich im Wurzelbereich der Pflanzen (an dort lebenden Schildläusen?). Die Art hat nichts mit Limonium zu tun, diese Pflanze kommt an den Fundstellen der Ostsee nicht vor. D: [Abb. 37] Meldungen aus Dänemark, Finnland, Großbritannien, Island, Niederlande, Norwegen, Schweden; Deutschland: Sichere Funde bisher nur aus Schleswig-Holstein von der Ostseeküste (Kattegatt (Pedersen), Schleimündung, Bottsand (Suikat); Meldungen von der Nordseeküste des Festlandes sind alle zweifelhaft und müssen geprüft werden.
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Abb. 29
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Abb. 30
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Abb. 31
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Abb. 32
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Abb. 33
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Abb. 34
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Abb. 35
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Abb. 36
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Abb. 37
#9
binotatus C. N. F. Brisout de Barneville, 1863🗺ColeowebFlügeldecken strohgelb mit rotbrauner Querbinde an der Basis und einer schwarzen oder dunkelbraunen strichförmigen Quermakel am Flügeldeckenabfall dicht neben der Naht. D: Südfrankreich, möglicherweise im südwestlichen Mitteleuropa aufzufinden.
conjunctus (Wollaston, 1870)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken gelb mit schwarzer Zeichnung [Abb. 38] [Abb. 9]. Aedoeagus [Abb. 39]. Spermatheka [Abb. 40]. D: Mediterrane Art; wurde auch auf der westfriesischen Insel Terschelling gefunden; vermutlich nur eingeschleppt. (=includens (Kirsch, 1871))
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Abb. 38
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Abb. 9
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Abb. 39
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Abb. 40
kiesenwetteri Mulsant, 1850Fundmeldungen🗺Coleoweb-Braungelb mit +/- ausgedehnter dunkler Zeichnung, die sich auf jeder Flügeldecke auf 6 Makeln zurückführen läßt [Abb. 41] [Abb. 42]. 1-2 mm. ♂: Analsternit ausgerandet [Abb. 43]. Aedoeagus [Abb. 44] [Abb. 45] [Abb. 46] [Abb. 47]. ♀: Spermatheka [Abb. 48], Korpus am Kopfende zugespitzt. B: Nach Roberti (l.c.) Verfolger von Trabutina leonardii Silv. (Coccidae) auf Tamarisken (Tamarix.sp.) D: Italien, Frankreich, Spanien.
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Abb. 41
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Abb. 42
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Abb. 43
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Abb. 44
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Abb. 45
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Abb. 46
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Abb. 47
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Abb. 48
sp-andalusien-Hier noch eine Form, die ich nicht einordnen kann: Vorderbrust ohne Kiellinien [Abb. 49]. Schenkellinien gleichförmig gerundet, etwa im hinteren Drittel des 1. Sternits endend, nach vorne zum Seitenrandwinkel gerichtet [Abb. 50]. Fühler durch Verschmelzung der ersten beiden Glieder nur 10-gliedrig [Abb. 51]. Halsschild und Flügeldecken in gleicher Stärke ziemlich dicht punktiert [Abb. 52], die Zwischenräume der Punkte glatt [Abb. 53]. Spermatheka: Korpus eirund mit einem Einschnitt im oberen Drittel; Kopfende gerundet mit einem dicken, nicht sklerotisierten Ductus [Abb. 54]. Habitus: Sehr breitoval, Länge:Breite etwa 2:1,45; etwa wie kiesenwetteri. Färbung: Kopf und Halsschild +/- dunkel rotbraun, Flügeldecken dunkler rotbraun, jeweils mit einem hell braungelben Fleck der durch eine querliegende Verschattung zweigeteilt ist [Abb. 55] [Abb. 56]. D: Spanien: Andalusien; Kollege Renner hatte 2 ♀ im Autokescher.
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Abb. 49
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Abb. 50
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Abb. 51
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Abb. 52
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Abb. 53
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Abb. 54
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Abb. 55
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Abb. 56
#10
→ 11ºUntergattung Bipunctatusª Halsschild kaum oder flach punktiert (10 x), mit deutlicher Netzung versehen [Abb. 57], deutlich matter als die Flügeldecken.
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Abb. 57
→ 13-Halsschild deutlich, tief punktiert, +/- glänzend, etwa so wie die Flügeldecken. Eine Mikroskulptur fehlt oder sie ist lederartig genarbt [Abb. 58].
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Abb. 58
#11
bisignatus (Boh., 1850)Fundmeldungen🗺Coleoweb → 99Ziemlich regelmäßig oval [Abb. 59], Schulterbeule nur schwach erkennbar. Schwarz, Halsschild an der Vorderkante fein braun. Hinterrand der Flügeldecken ganz schmal hell oder auch schwarz. Der Fleck am Flügeldeckenabfall [Abb. 60] heller oder dunkler rot und dann sehr undeutlich oder ganz fehlend (Flügeldecken anheben!). Halsschild sehr fein und flach punktiert, aber deutlich genetzt, der Halsschild schimmert daher matt [Abb. 61]. 1,5-2 mm lang. ♂: Aedoeagus [Abb. 62] [Abb. 63] [Abb. 64], Basalkörper länger als die Parameren. ♀: Spermatheka [Abb. 65]. B: Von Kraut- und Zwergstrauchvegetation zu streifen. D: Diese Art ist in Nordeuropa in Küstennähe nicht selten: Norwegen, Nordseeküste (Sylt, Borkum, Niederländische Küste); aber auch im Binnenland (Mittelschweden, Eberswalde). Sie ist auch aus dem Osten Kanadas bekannt. Fürsch hat dazu 2 Subspezies beschrieben. Siehe dazu die Anmerkung.
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Abb. 59
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Abb. 60
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Abb. 61
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Abb. 62
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Abb. 63
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Abb. 64
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Abb. 65
→ 14-Gestreckt oval mit mehr parallelen Seiten und stark entwickelter Schulterbeule [Abb. 66]. Flügeldecken meist mit hellem roten Fleck in der hinteren Flügeldeckenhälfte, der selten fehlt.
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Abb. 66
#13
→ 14Zwischen den eingestochenen Punkten ist der Halsschilduntergrund deutlich genarbt [Abb. 58].
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Abb. 58
→ 13a-Zwischen den eingestochenen Punkten ist der Halsschilduntergrund glatt.
#13a
sinuatomaculatus Sahlberg, 1913🗺ColeowebDer Flügeldeckenfleck ist undeutlich, rötlich und am Vorderrand konkav eingebuchtet, auch reicht er kaum bis in die Mitte der Flügeldecken. Der Halsschild ist nach vorne verengt, ab der Mitte nach hinten nahezu parallel, grob punktiert und ohne Netzung. 1,8-2,1 mm. ♂: Kopf hell, der Halsschild an den Seiten ziemlich breit, am Vorderrand dagegen nur schmal hell gefärbt. ♀: Nur Oberlippe und Vorderrand des Halsschildes (ganz schmal) hell. Beine größtenteils gelb. Spermatheka [Abb. 67]. D: Kleinasien, Vorderer Orient.
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Abb. 67
Scymniscus Dobzhansky, 1928🗺Coleoweb-Kopf [Abb. 68] und Halsschild [Abb. 69] zwischen den Punkten glatt, ohne Mikroskulptur. Siehe Gattung
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Abb. 68
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Abb. 69
#14
bipunctatus (Kug., 1794)Fundmeldungen🗺ColeowebKörperform länglich, Körperseiten etwas parallel [Abb. 66], meist länger als 2 mm. Hochgewölbt, Schulterbeule deutlich (dadurch gut von bisignatus zu unterscheiden wenn die Halsschildpunktur ausnahmsweise fein ist). Schwarz, Vorderrand des Halsschilds und Hinterrand der Flügeldecken hell mit dem charakteristischen hellroten Fleck auf den Flügeldecken [Abb. 20], der sehr selten fehlen kann. Auf dem Halsschild meist ziemlich deutliche Punktur, der Untergrund dazwischen deutlich genetzt. Aedoeagus [Abb. 70], Basallobus kürzer als die Parameren und Sipho mit deutlicher Fahne, die Parameren viel kräftiger beborstet als bei bisignatus [Abb. 71]; Spermatheka [Abb. 72]. 1,5-2,5 mm (meist nicht unter 2 mm), B: Ziemlich selten. Auf Laubbäumen, auch in der Kräutervegetation. Im Winter aus Moos, Rinden oder Laub zu sieben. D: Europa ohne den Süden.
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Abb. 66
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Abb. 20
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Abb. 70
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Abb. 71
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Abb. 72
→ 15-Körperform breit, Körperseiten nicht parallel, höchstens 2 mm lang. Basallobus etwa so lang oder etwas länger als die Parameren.
#15
kreticus Fürsch, 1965🗺ColeowebGerundete und hochgewölbte Art, In der Regel ohne Makel auf der hinteren Hälfte der Flügeldecken. Der Hinterrand der Flügeldecken ist immer hell. Gleichfalls hell sind die Mundteile, die Oberlippe und zum größten Teil die Beine. Das beste Merkmal dieser Art ist die kleine, fast kugelige Körperform und das Fehlen der Flügeldeckenmakel. Der Basallobus ist signiflkant länger als der von nigricans, verglichen mit den Parameren [Abb. 73]. Spermatheka [Abb. 74]. 1,4-1,7 mm. D: Kreta
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Abb. 73
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Abb. 74
nigricans Weise, 1879🗺Coleoweb-Ovale Art, mit deutlicher heller Makel auf dem Flügeldeckenabfall (wo diese fehlt ist ein sicheres Kriterlum zur Trennung von kreticus die länglichere Körperform). Stärker gewölbt und seitlich stärker gerundet als bisignatus. Das beste Kennzeichen dieser Art gegenüber dem mtteleuropäischen bipunctatus ist die gewölbtere und kleinere Körperform sowie die viel deutlichere Rundung der Seiten; bei bipunctatus erscheinen die Flügeldeckenseiten fast parallel. Aedoeagus [Abb. 75]. Basallobus schlanker als bei bipunctatus, Parameren länger oder etwa so lang wie der Basallobus. Die Siphospitze ist etwas kürzer als bei bipunctatus. Spermatheka [Abb. 76]. 1,3-1,9 mm. D: Mittelmeergebiet.
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Abb. 75
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Abb. 76
#99
bisignatus bisignatus (Boh., 1850)Fundmeldungen🗺ColeowebFürsch unterscheidet: Langgestreckt [Abb. 59], schwarz mit je einer rot-gelben Makel vor den Nahtwinkeln der Flügeldecken [Abb. 60]*). Siphospitze auffallend lang ausgezogen [Abb. 62] [Abb. 63] [Abb. 64]. Spermatheka [Abb. 65] [Abb. 77]. Stammform. D: Untersucht hat Fürsch eine Serie aus Maalselv, Nordnorwegen (69° N, 18° E) und Einzeltiere von Borkum und von Serock bei Pultusk (nö von Warschau). *) Bei allen als bisignatus bezeichneten rot gefleckten Tieren der Sammlung Fürsch war der rote Fleck erheblich größer [Abb. 78] als in der Zeichnung [Abb. 60] dargestellt.
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Abb. 59
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Abb. 60
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Abb. 62
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Abb. 63
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Abb. 64
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Abb. 65
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Abb. 77
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Abb. 78
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Abb. 60
bisignatus claudiae Fürsch, 1984Fundmeldungen🗺Coleoweb Ich werde das anhand der Tiere von Fürsch überprüfen [Abb. 83].-Langestreckt, schwarz und meist ohne Makel. Oberseite völlig schwarz [Abb. 59]. Die Halsschildskulpturierung ist seidig schimmernd wie bei der Stammform, die Punktierung kaum erkennbar aber ein klein wenig deutlicher als bei der Stammform. Siphospitze signfikant kürzer [Abb. 79] [Abb. 80]. B: Mehr im Binnenland. D: Niederlande (Den Haag), Schweden, Deutschland (Kaiserstuhl und Eberswalde), Österreich, Ungarn, Rumänien. Anmerkung zu claudiae: Die Abgrenzung von bisignatus claudiae (Fürsch, 1984) zur Stammform erfolgt durch die Färbung (schwarz, ohne rötliche Flecken am Apex der Flügeldecken) und die angeblich längere Siphospitze. Der in den gezeichneten Genitalabbildungen bei Fürsch (1984) dargestellte Sipho ist bei allen 3 Subspezies sehr variabel und zeigt meines Erachtens keine subspezifischen Unterschiede. Im Paläarktenkatalog ist claudiae als Unterart aufgeführt. Ich habe völlig schwarze Tiere ohne Makel von Borkum, von dort meldet aber Fürsch die Stammform (mit roter Makel). Das Auftreten der Stammform und einer Subspezies im gleichen Gebiet widerspricht aber der Definition einer Subspezies. Andererseits sind in der Sammlung Fürsch als claudiae bezeichnete Tiere vom Kaiserstuhl, die eine erkennbare rote Makel vor der Flügeldeckenspitze haben [Abb. 81]. Ich halte claudiae daher nur für eine Varietät. Allerdings überragt in den Zeichnungen von Fürsch der Medianlobus die Parameren bei der Stammform oder erreicht deren Spitze [Abb. 62], bei seiner ssp. claudiae ist er dagegen kürzer gezeichnet [Abb. 79]. Wenn sich dieser Unterschied bestätigen sollte wäre claudiae sogar als eigene Art einzustufen, da beide Formen gemeinsam vorkommen (z. B. auf Borkum). In der Sammlung Fürsch gibt es ein Tier mit der Nr. 2020 die auf das zugehörige Mikroskopische Präparat verweist. Dies Tier trägt einen roten Namenszettel "Allotypoid/Nephus ♀/claudiae/Fürsch". Das Tier ist unpräpariert, denn der Hinterleib ist noch am Platz und unbeschädigt, wie von der Seite zu sehen ist. Hinter dem Tier ist aber noch ein Hinterleib aufgeklebt, aus dem vermutlich das Präparat Nr. 2020 der Spermatheka [Abb. 82] stammt. Es ist also offensichtlich ein anderes Tier als Ersatz für das bei der Präparation zerstörte Exemplar aufgeklebt worden; ob es tatsächlich ein ♀ ist kann ich äußerlich nicht feststellen Ich verwende es hier dennoch als Vergleichstier für den Habitus, da es das einzige unbeschädigte der Typenreihe ist.
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Abb. 59
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Abb. 79
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Abb. 80
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Abb. 81
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Abb. 62
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Abb. 79
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Abb. 82
bisignatus etesiacus Fürsch, 1965-Körperform breiter gerundet. Fürsch 1965 (Beschreibung von bisignatus etesiacus): "Diese Populationen unterscheiden sich von den nördlichen durch die mehr gerade nach hinten verengte Körperform, auch ist im Mittel die Schulterbeule etwas kräftiger als bei Tieren aus Maalselv. Weiter ist die Halsschildpunktierung ein wenig kräftiger und die Färbung ist bei den meisten Individuen braun, eine Farbe, die bei nördlichen Populationen nur gelegentlich auftritt." 1984 beschreibt Fürsch bignatus etesiacus folgendermaßen: "Diese Subspezies ist bedeutend stärker gerundet als die beiden anderen Unterarten. Die Pronotumpunktierung ist zwischen der seidig schimmernden Untergrundskulpturierung recht deutlich. Die weit über 100 bisher gefundenen Exemplare sind in ihrer Körperform sehr gleichartig und tragen alle auf den Elytrenhinterecken je einen rötlichen Punkt. Siphospitze ähnlich der der ssp. claudiae. Dafür aber in Pronotumpunktierung und Körperform leicht von den nord- und mitteleuropäischen Formen zu unterscheiden." D: Die Typen stammen von Mitteldalmatien: Hvar und Split, weitere Populationen sind aus Sardinien und Nauplia (Peloponnes) bekannt geworden. Ich habe ein Tier aus Rumänien [Abb. 84], daß seitlich eine Spur stärker gerundet ist als die Tiere von Borkum [Abb. 59], ebenfalls ohne Flügeldeckenmakel; die Punktur auf dem Halsschild ist etwas dichter und die Netzung etwas tiefer eingeprägt [Abb. 57] als bei den Tieren von Borkum [Abb. 85]. Anmerkung zu etesiacus: Die im Paläarktenkatalog synonym gestellte Form bisignatus etesiacus (Fürsch, 1965) soll sich durch breitere, mehr gerundete Körperform unterscheiden (Fürsch 1984: "Diese Subspezies ist bedeutend stärker gerundet als die beiden anderen Unterarten"), in der Urbeschreibung (Fürsch, 1965) wird sie allerdings anders unterschieden ("Diese Populationen unterscheiden sich von den nördlichen durch die mehr gerade nach hinten verengte Körperform,. . ."). Wer die Synonymisierung vorgenommen hat ist mir derzeit noch nicht bekannt. Im Bau der Genitalien sind keine Unterschiede zu erkennen. In der Typenserie sind gefleckte als auch viele einfarbig braune Tiere. Aufgrund der Körperform und der abweichenden Mikroskulptur des Halsschilds neige ich zu der Ansicht, daß es sich bei dieser Form um eine eigene mehr südeuropäische Spezies handelt. Klarheit könnte eine molekulargenetische Untersuchung bringen. Bei BOLD sind für bisignatus allerdings nur Tiere aus Nordeuropa und Kanada untersucht, die einen Cluster ohne nennenswerte Ausreißer bilden. Marzo (l.c.) beschreibt aus Süditalien eine Coccinelliden-Larve als Verfolger von Planococcus vovae, einer auf Zypressengewächsen lebenden Schildlaus, die er Nephus bisignatus zuordnet. Die Habituszeichnung der Imago zeigt aber ein Tier mit dem Behaarungstyp von Stethorus pusillus. Klären läßt sich das nicht mehr, da der Autor 2013 verstorben ist.
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Abb. 84
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Abb. 59
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Abb. 57
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Abb. 85
#100
pooti Fürsch, 1999🗺ColeowebEinfarbig braun, nur zu den Seiten etwas heller. 1,3-1,4 mm. ♂: Tegmen [Abb. 86], Sipho [Abb. 87]. D: Portugal.
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Abb. 86
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Abb. 87
levaillanti Mulsant, 1850🗺Coleoweb-D: Griechenland, Italien.
ziegleri Fürsch, 2001🗺Coleoweb-D: Griechenland: Korfu.
ulbrichi Fürsch, 1977🗺Coleoweb-D: Griechenland, Italien, Spanien, Portugal.
schatzmayri Canepari & Tedeschi, 1977🗺Coleoweb-D: Kroatien, Frankreich, Italien, Portugal.
ludyi J. Weise, 1879🗺Coleoweb-D: Südeuropa.
flavopictus Wollaston, 1854🗺Coleoweb-D: Aserbeidschan, Kanaren, Madeira.
Enthaltene Taxabinotatus bipunctatus bisignatus caucasicus conjunctus flavopictus hiekei jacobsoni kiesenwetteri kreticus levaillanti limonii ludyi nigricans pooti quadrimaculatus redtenbacheri schatzmayri Scymniscussinuatomaculatus sp-andalusien ulbrichi ziegleri
Literaturverzeichnis
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Erstellt am: 11.06.2014 · Letzte Aktualisierung: 21.12.2025 - 23:54:44
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