Untergattung Notaphus Dej.

CarabidaeTrechinaeBembidiiniBembidion
Von Arved Lompe (n. J. Müller) }}
#1
→ 2Die Spitze der Flügeldecken sowie die Epipleuren stets bräunlichgelb gefärbt. Beine ebenfalls bräunlichgelb, höchstens zum Teil grünlich schimmernd
obliquum Sturm, 1825-Spitze und Epipleuren der Flügeldecken gewöhnlich dunkel [Abb. 1]. Beine ebenfalls normalerweise schwärzlich. Kleiner als varium, Flügeldecken etwas feiner gestreift, Mikroskolptur wenig quermaschig, wie bei varium, aber kleiner [Abb. 2]. Halsschild relativ kleiner und schmäler als bei varium. Oberseite dunkel bronzegrün oder schwärzlich, die Flügeldecken mit zwei schmalen, gelblichen, gezackten Querbinden, selten auch mit gelber Spitze, dann von varium durch die Halsschildform zu unterscheiden; bei ab. immaculatum Sahlb. sind die Flügeldecken ganz dunkel, ungefleckt. Ab. freymuthi Wagn. aus der Mark ist dunkelblau (statt schwärzlichgrün) mit scharf hervortretender gelber Zeichnung und oft rötlichgelben Schenkeln. 3,5 mm. D: Besonders in Nordeuropa und Sibirien, aber auch im nördlichen Mitteleuropa.
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Abb. 1
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Abb. 2
#2
varium (Ol., 1795)Größere und dunklere Art mit gestreckteren, meist feiner gestreiften Flügeldecken [Abb. 3]. Mikroskulptur gröber, weniger quermaschig [Abb. 4]. Halsschild nach hinten stärker verengt, Schultern in stärkerer Krümmung gerundet. Die 3 bis 4 ersten Fühlerglieder nur auf der Unterseite rötlich; Flügeldecken in der Schultergegend mit ausgedehnterer schwarzer Färbung, welche bis zur Schulterkonvexität reicht. Ab. nigrocyaneum Wagn. ist eine blaue bis blauschwarze Form aus der Mark. 4-5 mm. D: Europa, Asien, Nordafrika.
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Abb. 3
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Abb. 4
rumelicum Apfb.-Äußerst nahe verwandt mit varium: heller gefärbt als varium; der Halsschild bis zur Seitenrandkehle stark gewölbt diese daher schärfer markiert. Bei varium ist der Halsschild gegen den Seitenrand mehr verflacht. 5 mm. D: Bulgarien, Umgebung Burgas. (sp. prop.?, nach Hieke & Wrase keine eigene Art bzw. Rasse)
semipunctatum (Donov., 1806)-Kleinere, heller gefärbte Art mit kürzeren, stärker gestreiften Flügeldecken [Abb. 5]. Mikroskulptur feiner und mehr quermaschig [Abb. 6]. Halsschild nach hinten weniger verengt, an der Basis meist etwas breiter als am Vorderrande; Schultern flacher verrundet. Die 3-4 Basalglieder der Fühler größtenteils rötlichgelb; Flügeldecken in der Schultergegend bräunlichgelb oder höchstens mit einer kleinen, die Schulterkonvexität nicht erreichenden, dunklen Schrägmakel. 3-4 mm. D: Europa, Sibirien. (=adustum Schaum)
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Abb. 5
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Abb. 6
Enthaltene Taxaobliquum rumelicum semipunctatum varium
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 19.03.2023 - 12:44:32
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