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Fühler auffallend kräftig, Glieder vom 6. an quer und bis zum 9. Glied anschwellend stärker verdickt. 9. Glied stark quer, reichlich doppelt so breit wie lang [Abb. 1] [Abb. 2]. Breit gebaut. Kopf groß, mit großen Augen, deren Hinterrand meist bis an den Halsschild reicht, so daß von oben keine Schläfen erkennbar sind. Halsschild 1,75 mal so breit wie lang. Flügeldecken wesentlich breiter als der Halsschild, 1.-4. vollständiges Tergit etwa gleich lang, das 5. kaum länger als das 4.. Tiefschwarz [Abb. 3], seltener dunkelbraun, Hinterleib an der Spitze bräunlich. Fühler und Beine rötlichbraun, Fühlerbasis heller. Aedoeagus [Abb. 4] [Abb. 5], Spermatheka [Abb. 6]. 1,2-1,5 mm. B: Synanthrop in Kellern, Ställen und Lagerhäusern, am Kompost, im Freiland unter Rinde, an schimmelnden Pflanzen und Pilzen. D: Wohl überall, aber selten.





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5. vollständiges Tergit etwa so lang wie das 3. und 4. zusammengenommen, bis auf die schmale dunkle Basis hell gelbrot. Heller oder dunkler braun, Kopf und Hinterleib meist etwas geschwärzt, Fühlerbasis und Beine gelb. Schlanke, ± parallele Art. 7. Fühlerglied kaum größer als das 6. und viel kleiner als das 8., so daß die Fühlerkeule deutlich 3-gliedrig erscheint [Abb. 7]. Halsschild deutlicher punktiert, als bei den auf Kennziffer 7 folgenden Arten. Aedoeagus [Abb. 8] [Abb. 9]. 0,9-1,2 mm. B: Fast ausschließlich synanthrop, vorzugsweise in Kompost. D: Heute wohl überall eine der häufigeren Arten; scheint sich erst in neuerer Zeit bei uns völlig eingebürgert zu haben.


Bunt gefärbt, Kopf und 1.-4. vollständiges Tergit braun, Halsschild hell braunrot, Flügeldecken, 5. und 6. Tergit vollständig gelbrot, Fühlerbasis und Beine gelb. Aedoeagus [Abb. 12]. 1-1,2 mm. D: Südwesteuropa und Südeuropa; auch aus dem südöstlichen Mitteleuropa gemeldet, aber wohl kaum im eigentlichen Mitteleuropa zu erwarten.
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-Einfarbig dunkelbraun, oder Kopf und Hinterleib schwarz; 5. vollständiges Tergit höchstens zur Spitze schwach aufgehellt; Fühler und Beine braungelb, die 4 als Keule abgesetzten Endglieder braun [Abb. 10]. Körper breiter und Oberseite deutlicher behaart als bei den folgenden Arten; Behaarung ziemlich dicht und leicht gehoben. Aedoeagus [Abb. 13]. 1,1-1,4 mm. B: In Kompost, trockenem Dünger, Kellern und Ställen. D: In Europa weit verbreitet. Bei uns wohl überall nachzuweisen.

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Hinterrand des 6. vollständigen Sternits in beiden Geschlechtern stumpf gewinkelt [Abb. 14]. Dunkelbraun, glänzend, Hinterleibspitze von der Mitte des 5. vollständigen Tergits an heller, Fühler und Beine rotgelb, Fühlerendglied höchstens bräunlich getrübt. Körper betont parallelseitig, Flügeldecken kaum breiter als der Halsschild, die Naht so lang wie der Halsschild und nicht länger als die Hinterrandbreite einer Flügeldecken. Hinterleib zur Spitze kaum verengt. Aedoeagus und Spermatheka nach Assing [Abb. 15], nach Kapp [Abb. 16], [Abb. 17] [Abb. 18]. 1-1,3 mm. D: Wohl überall, aber nicht häufig.




7. Fühlerglied nicht deutlich quer, deutlich kleiner als das 8. und etwa so groß wie das 6., Fühlerkeule daher dreigliedrig erscheinend. ♂: Hinterrand des VIII. Abdominalsternits (6. sichtbare) nur schwach gerundet, fast gerade [Abb. 21]; Aedoeagus mit asymmetrischem langem Ventralfortsatz, Internalsack mit charakteristischen, stark sklerotisierten Innenstrukturen [Abb. 22] [Abb. 23]. ♀: nach Williams (1994) mit leicht nach hinten vorgezogenem VIII. Sternit und ohne sklerotisierte Spermatheka. D: Bisher aus der Schweiz und Deutschland bekannt.


Durchschnittlich größer und breiter, dunkelbraun oder schwarz, glänzend, Fühler und Beine rotgelb, die Endglieder manchmal gebräunt, etwas breiter als bei pusillima. Körper weniger betont parallelseitig. Aedoeagus [Abb. 25], Spermatheka [Abb. 26]. 1,1-1,4 mm. D: Westeuropäisch; möglicherweise auch bei uns aufzufinden, aber noch nicht sicher nachgewiesen. (=punctulata Heer, 1839 sensu Lohse)

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-Äußerlich mit ruficornis durch ihre etwas kräftigere Gestalt übereinstimmend, von dieser Art durch etwas geringere durchschnittliche Länge von 1,1-1,3 mm (ruficornis: 1,2-1,4 mm) sowie schwärzlichbraune Fühler und Beine, besonders aber in beiden Geschlechtern durch die abweichenden Genitalien verschieden. Aedoeagus [Abb. 27] und Spermatheka [Abb. 28] [Abb. 29]. D: Aserbeidschan, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Dänemark.


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-Durchschnittlich kleiner und schmäler, dunkelbraun oder schwarz, glänzend. Fühlerkeule und Schenkel oft (aber durchaus nicht immer) kräftig gebräunt. Hellere Exemplare jedenfalls nur nach den Sexualmerkmalen sicher zu erkennen. Flügeldeckennaht oft länger als der Halsschild, doch kommen auch Stücke mit extrem kurzen Flügeldecken und kürzeren Fühlern (var. ytenensis Sharp) sowie Zwischenformen vor. Aedoeagus [Abb. 30] [Abb. 31] [Abb. 32] [Abb. 33], Spermatheka [Abb. 34] [Abb. 35]. 1-1,3 mm. In ganz Mitteleuropa sehr verbreitet und nicht selten. (=atomaria Er.)





-Mit pusillima im Aussehen völlig übereinstimmend und nur im Bau des Aedoeagus völlig abweichend: der Ventralfortsatz in Lateralansicht am apikalen Ende mit schräg nach rückwärts abgewinkelter plattenförmiger Spitze [Abb. 36]. Von der 1970 aus Nord-Italien und Griechenland beschriebenen Art lag Lohse auch 1 Ex. bezettelt ,,Austria, Paganetti" vor, allerdings dürfte der Fundort nicht im heutigen Österreich liegen (Kapp l.c.). (=lohsei Williams)