🗺
Oberseite fein und sehr weitläufig punktiert [Abb. 4] [Abb. 5], durch deutliche Chagrinierung matt. Schwarz, Halsschildhinterrand, Flügeldecken und Spitze des Hinterleibs braun, Fühlerbasis oft und Beine rotgelb. 4-4,5 mm. An der Küste der westlichen Nordsee unter Tang und Anspülicht, selten. Helgoland.

Rotbraun, Kopf und Hinterleib oft, Flügeldecken gelegentlich geschwärzt. Fühler und Beine rötlich, Flügeldecken grob längsrunzlig, zwischen den Runzeln mit etwas weitläufiger Punktur. Fühler ziemlich kurz mit queren vorletzten Gliedern, Halsschildseiten ziemlich stark winklig verlaufend, zu den stumpfwinkligen Hinterecken fast gerade verengt. Oberseite durch körnelige Skulptur matt. 3-3,5 mm. Wie die vorige Art verbreitet, sehr selten (Borkum).
🗺
-Schwarz, Flügeldecken oft heller [Abb. 7]. Beine und Fühlerwurzeln rötlich. Kopf und Halsschild mäßig kräftig, unregelmäßig und stellenweise recht weitläufig punktiert, die Seiten des Halsschilds schwach gerundet [Abb. 6]. Flügeldecken kräftig und wenig dicht punktiert, nur vor dem Hinterrand schwach längsrunzlig. Fühler länger, die vorletzten Glieder kaum quer. Halsschildseitenrand gekantet, in der Kante punktiert. 3,5-4 mm. Überall an den Küsten unter Anspülicht, häufig.

Größte Art der Gattung, 4-5 mm. Dunkel rostrot, glänzend. Kopf immer, zumindest auf der Hinterhälfte, oft auch die Halsschildmitte und die Mitte des Hinterleib geschwärzt. Kopf wenig quer mit kleinen Augen, die viel kürzer sind als die gerundeten Schläfen bis zur Halsabschnürung. Halsschild wenig breiter als lang, vor der Mitte am breitesten, nach hinten schwach, nach vorn oft stärker verengt [Abb. 8]. Der Untergrund nicht erkennbar chagriniert. Punktur mäßig kräftig und recht weitläufig. Flügeldecken kräftig und ziemlich dicht punktiert, die glänzenden Zwischenräume der Punkte fast überall kleiner als die Punktdurchmesser. In montanen und subalpinen Gebieten des mittleren und südlichen Mitteleuropa, oft in Tierbauten.

🗺
Kopf auf matt chagriniertem Grund fein und etwas weitläufig punktiert. Der quere Halsschild mäßig fein und ziemlich dicht punktiert, der Untergrund mit Ausnahme der erhabenen Stellen überall chagriniert. Flügeldecken ziemlich fein, undeutlich längsreihig dicht punktiert, vor dem Hinterrand fein längsrissig skulptiert. Körper rostrot mit pechbraunem Kopf, Fühlerbasis und Beine rötlich-gelb [Abb. 9]. Kopf mit großen Augen, die Schläfen als ein kurzes, rechtwinkliges Zähnchen vorspringend, dahinter zum Hals horizontal verengt [Abb. 10]. 2,8-3 mm. Westliches Mitteleuropa, in der Nähe menschlicher Behausungen, in Ställen, in Kompost; bisher nur wenig nachgewiesen.

Halsschild unmittelbar hinter den Vorderwinkel am breitesten, nach hinten fast geradlinig stark verengt [Abb. 11]. Schwarz. Ränder des Halsschilds und der Flügeldecken rotbraun. Fühler mit ausgedehnt gelblich-roter Basis, Beine rötlich-gelb. Kopf und Halsschild mäßig kräftig und dicht, Flügeldecken gedrängt und etwas längsrissig punktiert, jedoch die Oberseite deutlich etwas glänzend. Schläfen hinter den großen Augen kurz, geradlinig schwach verengt, sodann zum Hals horizontal abgeschnürt. 2,5 mm. In montanen und alpinen Lagen des mittleren und südlichen Mitteleuropa, sehr selten und vermutlich sehr oft verkannt.
Fühler mit deutlich queren vorletzten Gliedern. Punktur auf Hinterkopf und Halsschild dicht. Der Kopf hinter den Augen mit ganz kurzen, parallelen Schläfen, die einen deutlichen Winkel mit der horizontalen Halsabschnürung bilden. Die Eindrücke vor den Ocellen klein und schmal, lang dreieckig [Abb. 12]. Hinterrand des Halsschilds in der Mitte schwach konkav. Schwarz, die Seiten des Halsschilds und der Flügeldecken schmal rötlich durchscheinend. Kleiner, 3-3,5 mm. Besonders montan in fast ganz Mitteleuropa verbreitet aber selten. (Diese Art ähnelt O. caesum, doch ist die Schläfenbildung völlig anders.)
🗺
-Vorletzte Fühlerglieder nur schwach quer, Punktur auf Kopf und Halsschild weitläufiger. Kopf zumindest stellenweise mit längswelliger Mikroskulptur zwischen den Punkten. Schläfen hinter den Augen ohne Winkelbildung, rasch gerundet verengt. Die Eindrücke vor den Ocellen groß und rundlich grübchenförmig. Halsschild deutlich vor der Mitte am breitesten, der Hinterrand schwach gerundet vorgezogen [Abb. 13] [Abb. 14]. Schwarz, die Flügeldecken meist gelbbraun oder braungelb [Abb. 15]. Aedoeagus [Abb. 16]; Spermatheka [Abb. 17]. 3,5-4 mm. Überall die gemeinste Art der Gattung. Die a. obscuricorne Popp. mit dunklen Fühlern in Böhmen.




Vorletzte Fühlerglieder deutlich quer. Kopf und Halsschild ziemlich fein punktiert, der Untergrund durch deutliches Chagrin matt. Die Mikroskulptur der Halsschildseiten rundmaschig, sonst sehr charakteristisch längsstrichelig. Kopfhinter den Augen rundlich verengt (♂) oder mit breit abgerundeten, aber in der Anlage rechtwinkligen Hinterecken (♀). Pechbraun, Kopf und Hinterleib dunkler, Beine rötlich-gelb. 2,5 mm. In den Alpen verbreitet aber selten. (=brevicolle Thoms.) Die Kopfbildung ähnelt derjenigen der O. caesum-Verwandtschaft, aber die Eindrücke vor den Ocellen völlig abweichend: auf jeder Kopfseite befindet sich eine ausgedehnte Grube, in deren Grunde sich ein kurzer, tiefer Eindruck befindet. Bei den Arten der caesum-Gruppe ist der Hinterkopf flach, außerdem ist der Untergrund des Halsschilds nicht matt und chagriniert.
🗺
Punktur der Flügeldecken durchweg isoliert, nur in den Außenwinkeln schwach längsrunzlig verflossen [Abb. 18]. Schwarz, glänzend, Flügeldecken wenig heller, Beine gelbrot, Halsschild vor den stumpfwinkligen Hinterecken nicht ausgeschweift. Schläfen sehr kurz, rechtwinklig [Abb. 19] [Abb. 20]. Spermatheka [Abb. 21]. 2,3-2,5 mm. Überall in Mitteleuropa, aber nicht häufig.



🗺
1,7-2 mm. Kleinste Art der Gattung. Schwarz, Flügeldecken manchmal rotbraun. Beine gelb. Halsschild nur schwach quer mit tiefen Eindrücken [Abb. 23]. Wohl überall in Mitteleuropa, aber selten.
Schlanker und kleiner, 2-2,5 mm. Kopf schmäler mit kürzeren Schläfen, Halsschild und Flügeldecken gewölbter, die feinere Punktur der Flügeldecken nur im Endviertel etwas verrunzelt. In den Alpen und in der Tatra; nicht häufig.
-Breiter und größer, 2,6-2,8 mm. Schläfen deutlich länger als bei funebre, Fühler kräftiger, Halsschild breiter und flacher, Punktierung der Flügeldecken dichter und stärker verrunzelt. Südöstlichstes Mitteleuropa, Tatra; selten.
🗺
Punktierung zwischen den Stirnfurchen dicht, aber nicht runzlig. Punkte überall durch schmale, aber deutlich glänzende Zwischenräume getrennt. Schläfen lang, geradlinig, meist nach hinten konvergierend, mit dem Hinterrand des Kopfes einen deutlichen, fast rechten Winkel bildend [Abb. 24] [Abb. 25]. Vorderwinkel des Halsschilds deutlich eckig ausgebildet [Abb. 26]. Penis an der Spitze abgerundet [Abb. 27] [Abb. 28]. 2,7-3,2 mm. Ostseeküste, selten.




🗺
Kopf etwas länger und damit relativ schmäler, Fühler meist an der Basis, oft nur das erste Glied dunkel, zur Spitze hin heller, gelegentlich ganz hell, jedoch niemals mit 5 abstechend helleren Wurzelgliedern und dunklen Endgliedern [Abb. 29]. Schläfen gewölbter, länger, etwas backenförmig ausgebildet [Abb. 30] [Abb. 3]. Punktur der Flügeldecken etwas feiner und weniger rugos. Penis völlig eben, in der Mitte wesentlich breiter als bei der folgenden Art [Abb. 31]; Spermatheka [Abb. 32]. 2,5-3,5 mm. Vom Herbst bis zum Frühjahr überall gemein. (Über die Artberechtigung des aus Frankreich beschriebenen Omalium minus Rye kann nur die Untersuchung des Typus Aufschluß geben. Was Lohse als angebliche O. minus aus Mitteleuropa sah, waren jedenfalls extrem kleine Stücke des O. caesum Grav.)




🗺
-Kopf etwas kürzer und damit relativ breiter, Fühler mit 5 abstechend hellen Wurzelgliedern, nur außerordentlich selten mit dunkler Basis [Abb. 33]. Schläfen kürzer und in sehr flacher Kurve zur Halsabschnürung verlaufend [Abb. 34] [Abb. 35]. Stirnfurchen etwas breiter, Flügeldecken hinten meist deutlich rugos punktiert. Penis schmäler, scharfspitzig, oft vor der Spitze mit einem feinen Kiel [Abb. 36] [Abb. 37]; Spermatheka [Abb. 38]. 2,5-3,5 mm. Vom Frühjahr bis zum Herbst in Wäldern, nicht selten.





🗺
Flügeldecken etwa doppelt so lang wie der Halsschild und deutlich länger als zusammen breit [Abb. 39]. Fühler kurz, vorletzte Fühlerglieder quer. Rostrot, der Kopf pechbraun, Kopf und Halsschild gleichartig ziemlich kräftig und gedrängt punktiert, Flügeldecken etwas gröber, ebenfalls gedrängt punktiert. 3 mm. Im westlichsten Mitteleuropa in Kompost, ziemlich selten.
Größer, 2,8-3,5 mm. Fühler auffällig robust, lang, die vorletzten Glieder nicht quer. Augen kürzer als die stark backenförmig gebildeten Schläfen. Der vordere Teil des fast immer dunklen Kopfes in größerer Ausdehnung unpunktiert und sehr glänzend. Punktur der Flügeldecken sehr grob, mit breiten, glänzenden Zwischenräumen und nur stellenweise schwach verrunzelt. Punktur des glänzenden Hinterleibs zwischen der weitmaschigen Chagrinierung gut erkennbar. Aedoeagus [Abb. 40]. In den hohen Gebirgen des mittleren und südlichen Mitteleuropa: Harz, Sudeten, Alpen, aber besonders in den östlicheren Gebieten; nicht häufig.
Schläfen deutlich länger als der von oben sichtbare Durchmesser der flachen Augen. Fühler nicht von auffallender Länge. Aedoeagus [Abb. 41]. 2-2,7 mm. Im Schwarzwald und im westlichen Teil der Alpen, subalpin, selten.
-Schläfen nicht länger als der von oben sichtbare Durchmesser der größeren gewölbten Augen. Fühler sehr gestreckt, auffällig lang. 2,5-3 mm. Nur im südöstlichsten Mitteleuropa.
🗺
Schwarz, mit etwas rötlich durchscheinenden Seitenrändern. Taster und Beine bräunlichrot. Kopf schmal, die Schläfen so lang wie die Augen, die Fühler gestreckt, die vorletzten Glieder nicht quer. Flügeldecken viel breiter als der Halsschild [Abb. 42], sehr flach, mit breit aufgebogenen Seitenrändern und mit zwei schwachen Längsrippen, von denen die innere parallel zur Naht, die äußere schräg von der Schulter zum Nahtwinkel verläuft. 3,5 mm. Überall verbreitet, im Sommer außerordentlich regelmäßig abends aus der Luft gekätschert..