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Körper auffällig groß, einem Lathrobium nicht unähnlich. Schwarz oder schwarzbraun, Flügeldecken, Fühler, Kiefertaster und Beine rot. 10-14 mm. B: In Wäldern unter Laub, Moos und Steinen. D: Europa, bei uns nicht selten.
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Halsschild am Grunde glatt und glänzend, ohne Mikroskulptur. Kopf viel kürzer als die Flügeldecken, länglich oval, schmäler und kürzer als der Halsschild, dieser etwas schmäler als die Flügeldecken. Schwarz oder braunschwarz, Flügeldecken braun, Fühler zur Spitze braun, Beine gelb. 5-6 mm. D: Im mittleren und südlichen Mitteleuropa, besonders in montanen Gegenden nicht allzu selten.
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Kopf mit schwacher Mikroskulptur aus langen, queren Maschen. Halsschild gelb, auf der Scheibe manchmal stark gebräunt. Kopf bei maturen Exemplaren schwarz, zum Halsschild stark kontrastierend. Flügeldecken heller, Hinterleib dunkler braun. Fühler und Beine rötlichgelb. Halsschild querüber stärker gewölbt, Flügeldecken etwas gröber und weitläufiger punktiert. Aedoeagus fast geradlinig in eine lange, abgerundete Spitze ausgezogen [Abb. 1]. Kleiner und schlanker: 4,5-6,0 mm. B: Regelmäßig in Trocken- und Magerrasen, im Süden vor allem auf Bergwiesen in montanen bis alpinen Lagen. D: Weit verbreitet, aber nicht häufig. (=melanocephalus (Grav.))
-Kopf mit kräftiger Mikroskulptur aus kurzen, fast isodiametrischen Maschen. Halsschild und Kopf gleichförmig braun bis kastanienbraun, Flügeldecken hellbraun, auf der Scheibe angedunkelt. Fühler und Beine hellbraun. Halsschild querüber flach gewölbt. Flügeldecken wenig dichter, feiner und schärfer eingestochen punktiert. Aedoeagus stark konkav in eine kurze Spitze ausgezogen [Abb. 2]. Robuster und größer: 6,8-7,6 mm. D: Vornehmlich boreoalpin verbreitet, aber auch im Thüringer Wald. Skandinavien, Schweiz, Hessen (in der Rhön und auf dem Vogelsberg); vermutlich weiter verbreitet aber nicht beachtet.
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Größer, 6-7 mm. Der Abstand des mittleren Halsschildpunktes vom vorderen Halsschildpunkt ist mindestens doppelt so groß wie der Abstand dieses Punktes vom Halsschildvorderrand. Pechschwarz, Flügeldecken braun oder heller gelbbraun mit einem verschwommenen dunklen Fleck auf der Mitte jeder Decke. Fühler und Beine rötlichgelb. ♂: Aedoeagus [Abb. 3]. B: Montan bis subalpin. D: Im mittleren und südlichen Mitteleuropa. (=elongatus Coiff.)
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Mittlerer Halsschildpunkt etwa in der Mitte zwischen dem hinteren Halsschildpunkt und dem Vorderrand [Abb. 4] [Abb. 5]. Braun mit pechschwarzem Kopf, gelegentlich der Halsschild heller rotbraun, oft auch die Flügeldecken bis auf die angedunkelte Mitte oder ganz heller braun. Fühler und Beine rötlichgelb, Kopf etwas schmäler als der Halsschild mit parallelen Schläfen. Flügeldecken meist kurz und das Tier ungeflügelt (Stammform) [Abb. 6] selten so lang wie der Halsschild (Schulterlänge) und voll geflügelt (var. linkei Bernh.). Diese Stücke besitzen einen ausgebildeten hellen Hautsaum am 5. Tergit. Übergangsstücke zur Stammform kommen vor. ♂: Aedoeagus [Abb. 7] [Abb. 8], im ausgestülpten Zustand [Abb. 9]. B: In der Bodenstreu. D: Im Nordwesten gemein, nach Osten und Süden seltener. (=myrmecophilus Kiesw., 1843)





♂: Aedoeagus wie in [Abb. 11] geformt; Innenstrukturen sehr klein. ♀: Hinterrand des Tergits X mit verdickten und apikal etwas gebogenen Borsten [Abb. 12]; durch dieses Merkmal auch von der ähnlichen brachypteren Morphe von subuliformis und dem oft ähnlichen transsilvanicus zu unterscheiden. Durchschnittlich etwas kleiner, 3,9- 7,2 mm (RL: 2,2-2,9 mm). Mikroskulptur des Halsschilds meist (!) überwiegend isodiametrisch und kurz quermaschig. B: Ökologisch ähnlich wie subuliformis, sowohl in Talern als auch in alpinen Lagen (bis ca. 2400 m). D: Von den Bayerischen Alpen (nur bei Berchtesgaden) über große Teile des mittleren, südlichen und östlichen Österreich, die Tschechische Republik, die Slowakei, Slowenien und Ungarn südlich bis nach Kroatien und Bosnien-Herzegowina verbreitet; in den zentralen Teilen des Verbreitungsgebiets häufig. In der Schweiz fehlend.

♂: Laterale Sklerite des Tergits IX in Seitenansicht apikal abgestumpft und leicht nach oben gebogen [Abb. 13]; Sternit IX hinten deutlich konvex; Aedoeagus wie in [Abb. 14]. ♀: Hinterrand des Tergits X mit verdickten und apikal etwas gebogenen Borsten [Abb. 15]. D: Art der Südost-, Ost- und Nordkarpaten, deren Verbreitungsgebiet bis in die Gebirge des südöstlichen Polens und der östlichen Slowakei, westlich bis zur Hohen Tatra reicht.


♂: Sternit VII mit verdichteter Beborstung und hinten deutlich konkav ausgebuchtet; Aeodeagus wie in [Abb. 16]; Flagellum mit ca. 30 Windungen. B: In montanen Wäldern und (sub-)alpinen Biotopen, von ca. 1300 bis 2200 m. D: Art der Ostalpen, dort stellenweise nicht selten: südöstliches Österreich (Niederösterreich, Kärnten, Steiermark) und Slowenien; frühere Meldungen aus anderen Gebieten beruhen sehr wahrscheinlich auf Fehldeterminationen.
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-♂: Stemit VII ohne auffällige Beborstung und hinten höchstens schwach konkav ausgerandet; Aedoeagus wie in [Abb. 17] [Abb. 18], Flagellum kürzer. B: Vor allem in Wald- und Zwergstrauchbiotopen mittlerer und höherer Gebirgslagen (600-2000 m). D: Karpaten, nordwestlich bis in die Gebirge des südöstlichen Mitteleuropa (südöstliches Polen, Ostslowakei) einstrahlend.
