Gattung: Parandra Latr.

Cerambycidae
G. Brunne
Tarsen sehr deutlich 5 gliedrig; Fühler kurz, perlschnurförmig, alle Glieder (bis auf das 2., kurze) etwa gleichlang. Die Fühler inserieren vor den Augen, nahe der Mandibelbasis. Kiefern zangenförmig, etwa so groß wie der Kopf. Halsschild breit, an der S. mit erhabenem Rand, aber ohne Dorne oder Zähne. Beine kurz. Die meisten Arten dieser Unterfamilie in Süd- und Nordamerika. Aus der Paläarktis war nur 1 Art aus Iran und Transkaukasien bekannt.
Von allen anderen Bockkäfern recht verschieden, im Habitus für die Familie nicht typisch. Kopf sehr groß; Fühler kurz, sie reichen nicht bis zur Flügeldeckenbasis. Körperseiten fast parallel. Brust quer, die Seiten ohne Dornen. Beine kurz, Schienen abgeplattet, am Ende bedornt.
#1
brunnea (F., 1798)Körper kastanienbraun, glänzend, ± stark punktiert [Abb. 1]. Mandibeln beim ♂ lang, sichelförmig gebogen, am Innenrand mit Zähnchen besetzt, beim ♀ kurz und breit. Sehr variabel in Größe, Farbe, Punktur und Kopfstruktur. Aus Nordamerika stammend, ist die Art 1916 in Dresden eingeschleppt worden und hat sich seitdem dort im Freien gehalten, aber offensichtlich nicht weiter ausgebreitet. 10-24 mm. VIlI-IX. Larve im Holz anbrüchiger Linden (seltener Pappeln), bevorzugt die unteren Stammteile und Wurzelpartien.
parandra_brunnea_hab.jpg
Abb. 1
Creative Commons LizenzvertragKäfer Europas herausgegeben von Arved Lompe sind lizenziert unter den Bedingungen der Creative Commons International 4.0 Lizenz BY-SA (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)