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Augen schwach gewölbt, die Schläfen schräg. Fühlerglieder 3 x so lang wie breit. Halsschildseitenrand vor den rechtwinkligen Hinterecken deutlich ausgerandet. Flügeldecken flach gewölbt, mit stark irisierendem Schein [Abb. 5]. Kopf normal dunkel, Flügeldecken mit einem dunklen Querband hinter der Mitte, das zur Naht hin verbreitert ist. Aedoeagus [Abb. 6] [Abb. 7]. 2,8-3,2 mm. An sumpfigen Stellen unter Steinen und Genist, auch an Brackwasser. Südeuropa, südöstliches Mitteleuropa, nordwestlich bis Sachsen, Böhmen und Mähren.















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Flügeldecken im hinteren Drittel verbreitert. Etwas dunkler braun [Abb. 23], das Nahtintervall oft deutlich heller; Tiere aus Mitteleuropa sind sehr dunkel, fast schwarz [Abb. 24]. Der Winkel der Halsschildhinterecken stumpfer, >110°, die Seiten davor schwach konkav [Abb. 10]. Flügeldecken an der Spitze stärker gewölbt. Das 1 Glied der Mitteltarsen deutlich länger als das 2.+3. zusammen. 1,3-2,5 mm. Aedoeagus [Abb. 25] [Abb. 26], große Paramere vor der Spitze etwas lappig erweitert. B: Fast ausschließlich an Ufern fließender Gewässer. D: Vom südlichen Nordeuropa bis Nordafrika, Kanaren, Kleinasien und Kaukasus, östlich bis zum Ural. In Mitteleuropa nach Norden und Osten selten. Aus Italien habe ich eine Form mit anders geformter Paramere, die an der Spitze 4 Borsten trägt [Abb. 27].





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-Dem bistriatus sehr ähnlich ist eine weitere Art, die aus dem Nahen Osten beschrieben, 2013 aber auch im Hochwassergenist der Aller bei Rethem erstmals in Europa gefunden wurde [Abb. 28]: Flügeldecken groß, nach hinten etwas verbreitert. Gleichmäßig hellrot, nur der Kopf mitunter dunkler. Körperanhänge gelb, Fühlerglieder 3-11 verdunkelt. Kopf relativ klein, die Augen eher klein, aber nur wenig gewölbt vorstehend. Halsschild verhältnismäßig klein, mäßig quer (Breite/Länge = 1,36 bis 1,41), Seiten regelmäßig nach hinten verengt und vor der Basis etwas ausgebuchtet; Hinterecken etwas stumpfwinkelig, aber schärfer als bei bistriatus. Aedoeagus [Abb. 29], große Paramere im Spitzendrittel plötzlich [Abb. 30] [Abb. 31] oder gleichmäßig [Abb. 32] verschmälert. 2-2,16 mm. B: An Flußufern (Aller, Leine, Donau, Po) und am Licht. D: Iran (Typen), Türkei, Italien, Österreich, Deutschland: Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg [Abb. 33]. Mir bekannte Funde aus Europa: Niedersachen, Aller bei Rethem (Hochwasser); Niedersachsen, Leine-Ufer bei Empede (Bodenfalle); Baden-Württemberg, Hohenheim (Licht); Niederösterreich, Donau-Ufer bei Stopfenreuth (Hochwasser); Nordrhein-Westfalen, Neubeckum (Steinbruch, dort zusammen mit bistriatus!); Italien, Po-Ebene südwestlich von Mailand (Hochwasser). Von hell gefärbtenbistriatus ohne Genitaluntersuchung nicht sicher zu trennen. Unterscheidet sich von dem ähnlich gefärbten micros durch seine nach hinten erweiterten Flügeldecken (bei micros sind sie weniger deutlich nach hinten erweitert, oval), seinen weniger queren und entsprechend kleineren Halsschild mit stumpfen Hinterecken sowie die Farbe: micros ist in der Regel gelb oder bräunlich gelb lehmfarben aber niemals rot-orange.















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transcaucasicus palaestinus Coulon & Wrase, 2009
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Vorderkörper dunkler braun, Hinterwinkel des Halsschilds mit scharfer Spitze [Abb. 44]; Flügeldecken parallel und relativ schmal, jeweils 3-4 Streifen sichtbar, der 5. angedeutet. Aedoeagus [Abb. 45], fast identisch mit dem des jeannei. 1,9-2,15 mm. D: Nordtürkei, Kaukasus. Von transcaucasicus durch die weniger kontrastreiche, nicht deutlich zweifarbige, dunklere Färbung und vor allem durch sehr konvexe und halbkugelförmig vorstehende Augen verschieden [Abb. 46] [Abb. 47]. Der Aedoeagus [Abb. 48] ist identisch mit dem der Stammform. D: Israel. Dieses Taxon unterscheidet sich von bistriatus durch den Habitus, die parallelen Flügeldecken, seine Farbe und die sklerotisierten Teile des Endophallus. Es unterscheidet sich von pliginskii durch seine geringere Größe, die stärker stumpfwinkligen Hinterecken des Halsschilds, dunklere Färbung und den Aedoeagus.








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Halsschildhinterecken etwas stumpfwinklig und die Seiten davor flacher ausgerandet [Abb. 11]. Gelbbraun, das Nahtintervall nicht deutlich heller. Flügeldecken an der Spitze flach, mit 3 Streifen und deutlich irisierendem Schein [Abb. 53]. Fühler zur Spitze +/- deutlich verdunkelt. 1,9-2,4 mm. Aedoeagus [Abb. 54] [Abb. 55] [Abb. 56]. B: Auf Sand- und Kiesbänken unter feuchten Steinen und Genist, aber auch in Ziegeleien, Sümpfen und Wäldern. D: Ganz Europa, ohne Skandinavien, in Mitteleuropa meist selten. Nach der Abbildung bei Coulon & Wrase (2009) soll micros eine schlanke, dreieckige große Paramere haben [Abb. 55]; diese Darstellung ist meiner Meinung nach falsch: entweder in Seitenansicht gezeichnet oder nach einem fehlbestimmten Exemplar. Im Gegensatz dazu steht die Abbildung von Jeannel [Abb. 57], der bisher alle meine heimischen Belege entspechen [Abb. 56]. Siehe auch [Abb. 54].









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-Halsschildhinterecken fast rechtwinklig, die Seiten davor stärker konkav [Abb. 59] [Abb. 60]. Braungelb mit dunklerem Kopf. Fühlerglieder mit Ausnahme des Basalglieds dunkel. Flügeldecken mit 4 deutlichen Streifen und schwachem irisierenden Schein. Aedoeagus wie bei bistriatus [Abb. 61]. Um 2,1 mm. D: In montanen Bereichen auf Zypern; endemisch ?








