Gattung: Pericartiellus Alonso-Zarazaga

ColeopteraRhynchophoraApionidae
A.L. (n. Lohse, Formanek & Melichar)
Die Arten leben an Crassulaceen der Gattung Sedum (Fetthenne).
#1
durieui (Lucas, 1846)Schenkel mit drei Zähnen; Körper rotgelb, Flügeldecken mit kleinen viereckigen, auf den Zwischenräumen reihenweise gestellten, hie und da zusammenfließenden schwarzen Flecken, bisweilen ein großer dreieckiger Fleck an der Basis und ein großer viereckiger Fleck auf der apikalen Hälfte dunkel gefärbt. Schenkel mit einem schwarzen Ringe vor der Spitze. 2- 2,3 mm. Spanien, Portugal, Algier, auf Umbilicus horizontàlis.
→ 2-Schenkel mit zwei Zähnen, Körper anders gefärbt.
#2
flavidus (Aubé, 1850)Gelbrot oder rotbraun, Flügeldecken mit einer hellen, meist gelblichweißen Schrägbinde [Abb. 1], selten mit dunklen Flecken auf den Flügeldecken (var. nicodi Pic) oder fast ganz schwarz (var. sarothamni Pic). Penis [Abb. 2]. 1,5-1,7 mm. In Frankreich verbreitet, aber selten, auch in der Türkei. 3 Einzelfunde aus dem südl. Rheinland gehören möglicherweise zur folgenden Art. Käfer von VI-IX an xerothermen Standorten an verschiedenen Sedum-Arten (S. reflexum, elegans, album) vorzugsweise an beschatteten Pflanzen. Larvenentwicklung in Blattgallen.
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Abb. 1
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Abb. 2
telephii (Bedel, 1900)-Oberseite dunkler, gelbbraun. Flügeldecken mit 3-eckiger dunkler Basalmakel, auch die Flügeldeckenspitze meist geschwärzt. Rüssel, Halsschild, Beine und Fühler ± zum Teil geschwärzt. Größer als flavidus: 2,1-2,5 mm. In Frankreich verstreut und selten, dort neuerdings auch im Elsaß und daher möglicherweise auch im benachbarten badischen Gebiet (? Kaiserstuhl). Da die Art auch bei Aussig in Böhmen gefunden wurde, ist ein weiteres Vorkommen in Mitteleuropa denkbar. Auf Kalkboden und in felsigen Steppenheiden. Käfer von V-IX. Larven in den Sproßachseln der Blätter und in den Blattstielen an Sedum telephium.
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