Gattung Phaenotherion Friv.

ColeopteraRhynchophoraAnthribidae
Von Arved Lompe (n. R. Frieser)
Frieser, R. (1955): Über die Gattung Phaenotherion Friv. - Mitteilung. d. Münchner Entomologischen Gesellsch., 44/45:451-452 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Münchner Entomologische Gesellschaft\Mitteilungen\MMEG44-45.pdf" p.451
Frieser, R. (1981): Die Anthribiden der Westpaläarktis einschließlich der Arten der UdSSR - Mitteilung. d. Münchner Entomologischen Gesellsch., 71:33-107 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Frieser1981 Anthribidae.pdf"
In der Tabelle fehlt eine mir unbekannte Art aus Griechenland. ...graecum Frieser, 1995
#1
Seiten des Halsschildes am Ende der Seitenleiste ohne spitzen H öcker oder Zahn. Manchmal die gesamte Seitenleiste abstehend und abrupt endigend, aber niemals als Spitze ausgezogen [Abb. 1].
phaenotherion_fasciculatum_hsch.gif
Abb. 1
→ 9-Seiten des Halsschildes am Ende der Seitenleiste mit einem spitzen, abstehenden Höcker oder Dorn [Abb. 2].
phaenotherion_ganglbaueri_hsch.gif
Abb. 2
#2
→ 3Scheibe des Halsschildes grob punktiert, die Zwischenräume schmal und rippen förmig. Die Punkte 2-3 mal so groß wie ein Zwischenraum.
→ 6-Scheibe des Halsschildes schwächer punktiert, die abgeflachten Zwischenräume so groß wie ein Punktdurchmesser. Subbasalwölbung nur sehr schwach ausgebildet und abgeflacht.
#3
fasciculatum Reitter, 1891Die letzten Fühlerglieder vor der Keule deutlich verbreitert, das 8. in beiden Geschlechtern quer [Abb. 3]. Halsschild deutlich breiter als lang, mit abstehender Seitenleiste. (Halsschild nahezu so breit wie lang, die Seitenleiste nur schwach abstehend = f. kuchtae Frieser) Flügeldeckcn mit hoher Subbasalwölbung. Der Suturalstreifcn in diesem Bereich nach vorne-unten gebogen. 2,5-4,5 mm. Italien, nördlich des Po nur auf den Colli Euganei, Istrien.
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Abb. 3
bodemeyeri Wolfr.-Die letzten Fühlerglieder vor der Keule nur schwach verbreitert, das 8. Glied auch beim ♂ nur wenig breiter als lang [Abb. 4]. Die Subbasalwölbung der Flügeldecken flach, der Suturalstreifen in diesem Bereich völlig gerade. 2-4 mm. Kleinasien (Kaukasus?).
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Abb. 4
#6
knirschi BreitFühler beim ♂ vom 5., beim ♀ vom 6. Glied an verbreitert [Abb. 5]. Die greise Behaarung der Oberseite ziemlich gleichmäßig, kaum Flecken bildend. Die Schienen nicht, oder nur sehr undeutlich geringelt. 2,5-3,5 mm. Endemische Art der Krim.
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Abb. 5
pulskyi Friv.-Fühler in beiden Geschlechtern erst vom 8. Glied an verbreitert. Oberseite deutlich fleckig behaart, die Schienen mit dunklem Basalring und Postmedianmakel. 3-4 mm. Rumänien.
#9
zellichi Ganglb.Der Höcker ist groß, nach vorn gerichtet und steht etwas vor der Seitenmitte. 5-6 mm. Süddalmatien.
ganglbaueri Apfb.-Der Höcker ist kleiner, gerade abstehend und hinter der Seitenmitte befindlich [Abb. 2]. 3-4 mm. Albanien.
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Abb. 2
Enthaltene Taxabodemeyeri fasciculatum ganglbaueri knirschi pulskyi zellichi
Erstellt am: 23.11.2019 · Letzte Aktualisierung: 24.11.2019 - 14:19:43
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