
Flügeldecken breiter [Abb. 7]. Aogen größer und stärker gewölbt, länger als die gerade nach hinten verengten Schläfen. Die hintere Supraorbitalborste steht im Niveau des Hinterrands der Augen. Aedoeagus [Abb. 8] [Abb. 9], große Paramere an der Spitze gerundet. 3,5-4 mm. D: Spanien: Sierra Nevada; in der alpinen Zone.


🗺
-Flügeldecken schmäler [Abb. 10], Halsschild kleiner im Verhälnis zum Kopf. Augen kleiner, nur so lang wie die etwas gewölbten Schläfen. Die hintere Supraorbitalborste vom Hinterrand der Augen deutlich entfernt. Aedoeagus [Abb. 11], große Paramere am Ende spitz ausgezogen. 3,3-3,6 mm. D: Spanien.

Halsschild schlank, so lang wie breit (messen! Geschätzt sieht er länger aus als breit!), zur Basis sehr deutlich verengt. Kopf groß mit kurzen Schläfen; hinter den Augen halsartig abgeschnürt [Abb. 12]. Kopf und Halsschild zusammen nur wenig kürzer als die Flügeldecken. Flügeldecken mit flach gerundeten Schultern. Kopf schwarz, Halsschild rot, Flügeldecken in der Vorderhälte gelb, hinten mit einer breiten Querbinde, die sich an den Seiten bis zum Flügeldeckenende erstreckt. Aedoeagus: [Abb. 13] . 3-3,5 mm. Haare der Fühlerglieder sehr kurz. D: Kaukasus.

🗺
-Schläfen wenig kürzer als die Augen, lang und flach zum Hals verengt un damit dem alpinus etwas ähnlich, aber größer, Kopf dunkel, die Schläfen etwas kürzer und die Flügeldecken mit einer dunklen Zackenbinde [Abb. 14]. Aedoeagus [Abb. 15]. 3,3-3,7 mm. D: Griechenland, Peloponnes: Taygetos.

🗺
Die dunkle Färbung der Flügeldecken erstreckt sich auch auf die basale Hälfte, der helle Bereich im Vorderen Teil ist sowohl von der Basis als auch vom Seitenrand durch eine dunkle Zone getrennt, die Flügeldecken erscheinen vierfleckig [Abb. 16] [Abb. 17]. Kopf mit Ausnahme des Kopfschildes schwarz, Halsschild rotbraun, Körperanhänge gelb. Aedoeagus: [Abb. 18] [Abb. 19]. 4-4,7 mm. D: Westeuropa bis England und die Niederlande, Südeuropa bis Siebenbürgen, Nordafrika. In Mitteleuropa im Süden (Südwestdeutschland, Österreich) und in Norddeutschland auf Fehmarn, meist selten.



🗺
-Die basale Hälfte der Flügeldecken hell gefärbt, im hinteren Drittel der Flügeldecken eine dunkle Binde. Kopf braun. Vordertarsen der ♂ nur sehr wenig verbreitert. Aedoeagus [Abb. 20] [Abb. 21] . 4-5 mm. D: Südspanien, Marokko, Kanarische Inseln. Die von Antoine 1940 aus Nordafrika beschriebene Form beidensis ist nach Sciaky dazu synonym.

Größere Art von 4-4,5 mm aus Kleinasien. Schultern geschwunden, Flügeldecken nach hinten deutlich verbreitert. Das dunkle Querband im hinteren Drittel der Flügeldecken immer schwarz und sehr deutlich abgesetzt. Bisher nur 2 Weibchen bekannt. D: Kaukasus, Türkei.
🗺
Die dunkle Färbung der Flügeldecken besteht aus einem gezackten, schmalen Querstreifen im letzten Drittel [Abb. 22]. Unterseite meist ganz hell oder das Abdomen seitlich etwas verdunkelt. Kopf schwarz, Halsschild rotgelb. Körperanhänge hellgelb. ♂: Penis bei Seitenansicht hoch aufgewölbt, an der Spitze abgestutzt [Abb. 23], davor etwas parallel. 3,3-4,2 mm. B: Bevorzugt feuchte Lebensräume. D: Ganz Europa einschließlich des Mittelmeergebietes; Sibirien. In Mitteleuropa besonders im Osten und Norden, sonst selten und nicht überall.






🗺
Halsschild schlanker, zur Basis stärker verengt, neben den Hinterecken nur schmal verflacht [Abb. 30]. Abdomen dunkelbraun, Hinterbrust heller gelbbraun. Halsschild in der Mitte verdunkelt. Flügeldecken hellgelb, die dunkle Färbung auf die Naht und einen dunklen Längswisch neben dem Seitenrand in der hinteren Flügeldeckenhäfte reduziert; in der Sierra de Ancares kommen auch Tiere mit ausgedehnter dunkler Färbung und deutlicheren Schultern vor. ♂ : Mittelschienen innen vor der Spitze mit 4-5 spitzen Zähnchen [Abb. 31]. Penis bei Seitenansicht schlank, im Innensack mit zwei dunklen Strukturen die +/- parallel [Abb. 25] oder auch winkelig zueinander angeordnet sind [Abb. 32]. D: Nordspanien.



🗺
-Halsschild breiter, nach hinten weniger verengt, neben den Hinterwinkeln vor der Basis breit verflacht [Abb. 33] (an diesem Merkmal meist gut zu erkennen!). Fühler gedrungen, 8. und 9. Glied ca 1,5 x so lang wie breit. Abdomen braun. ♂ : Mittelschienen innen vor der Spitze mit 4 größeren Kerbzähnen [Abb. 34]. Penis bei Seitensicht schlank [Abb. 26]. 3-3,8 mm. D: England, Frankreich, Iberische Halbinsel.




🗺
Flügeldecken am Ende zur Naht rechtwinkelig abgestutzt, der Nahtwinkel am Ende der Flügeldecken meistens sehr scharf verrundet [Abb. 35], es kommen aber auch Exemplare vor, bei denen er flacher verrundet ist; solche Tiere sind nur genitaliter zu unterscheiden. Die apikale helle Makel nimmt etwa 1/4 der Flügeldeckenlänge ein. Innensackstrukturen des Aedoeagus: in der Mitte zwei längere parallele Sklerite [Abb. 27] [Abb. 36]; den ausgestülpten Zustand zeigt [Abb. 37]; die Spitze verrundet. 3-3,9 mm. D: Von Nordafrika über Europa ohne den hohen Norden, Kaukasus, bis West- und Mittelasien verbreitet. An trockenen, sonnenexponierten Stellen. Anmerkung: Die bisherigen Meldungen für notatus aus den nordwesteuropäischen Küstenbereichen müssen alle überprüft werden. In den meisten Fällen dürfte es sich um crucifer confusus handeln, so daß auch die biologischen Angaben wahrscheinlich auf letzteren zutreffen. Die Meldungen von Sciaky aus Piemont gehören vielleicht zur folgenden Art.



-Flügeldecken am Ende zur Naht schräg abgestutzt, der Nahtwinkel verrundet [Abb. 38]. Die apikale helle Makel sehr klein, +/- auf den Nahtwinkel beschränkt. Aedoeagus kleiner und schlanker, die Innensklerite kürzer [Abb. 39]. D: Italien; Piemont: Ligurische und Cottische Alpen.

🗺
Auf den Flügeldecken ist das dunkle Querband schmal, mitunter auf eine dunkle Makel an der Naht und den Seiten reduziert; die helle Färbung überwiegt auch apikal bei weitem die dunkle. Flügel fast immer vollständig entwickelt. Nahtwinkel am Ende der Flügeldecken meist flach verrundet [Abb. 40], manchmal schärfer, aber nie so scharf wie bei notatus. ♂: die Spitze des Penis mit einem drehrunden, kegelförmigen Fortsatz, der Korpus kürzer [Abb. 41]. 3-4 mm. D: Östliches Mittelmeergebiet von Nordafrika, Korsika/Sardinien, Sizilien bis Kleinasien,. In Mitteleuropa aus Tschechien (Böhmen und Mähren) und aus der Slowakei gemeldet.

🗺
-Auf den Flügeldecken ist das dunkle Querband deutlich entwickelt, der apikale helle Bereich klein. Flügel fast immer fehlend oder stark reduziert. ♂: Die Spitze des Penis mit einem im Querschnitt flachen, ovalen Fortsatz der bei Seitenansicht breit verrundet ist, der Korpus gestreckter [Abb. 29] [Abb. 42]. 3-4 mm. D: Italien, Frankreich, Spanien; in Mitteleuropa an der deutschen Nord- und Ostseeküste; Belgien, Holland, Dänemark; Kaukasus. Von Sciaky als ssp. von crucifer beschrieben. Tiere mit der typischen crucifer-Färbung und gleichzeitig typischem confusus-Genital habe ich aus Armenien. Auf Grund der konstanten Genitalunterschiede halte ich confusus für eine selbständige Art.


🗺
Flügeldecken mit deutlich gerundeten Seiten, hinter der Mitte mit einem schmalen, wenig deutlichen, dunkleren Querband [Abb. 43]. Aedoeagus: [Abb. 44] [Abb. 45]. D: Meeralpen, Ligurischer Appennin.


🗺
3-3,5 mm. Kopf pechbraun, Halsschild dunkelbraun, der Seitenrand und die Basalgruben heller rötlichgelb. Flügeldecken gelb, hinter der Mitte mit einem breiten, scharf abgesetzten dunklen zackigen Querband [Abb. 46]. Körperanhänge gelb. Unterseite braun mit dunkleren Rändern der Sternite. Aedoeagus: [Abb. 47]. D: Italien: Sizilien, Kalabrien.

🗺
-2,8-3,4 mm. Kopf bis auf den Clypeus und die hellen Mundteile rotbraun; Halsschild, Fühler und Beine hell; Flügeldecken im Schulterbereich, am Seiten- und Hinterrand gelb bis hell bräunlich, der Rest dunkel, ein breites, dunkles Querband in den hinteren 2/3 bildend [Abb. 48], sehr kurz, vor dem Ende am breitesten und mit völlig verrundeten Schultern [Abb. 49]; Flügel nur als Reste vorhanden. Aedoeagus [Abb. 50] [Abb. 51]. D: Bisher vom Peloponnes (Erimanthos- und Chelmos-Gebirge) und aus Mittelgriechenland bekannt. Im Taygetos-Gebirge kommt wahrscheinlich eine weitere, noch nicht beschriebene Art vor, die lompei und alpinus ähnlich, aber anders gezeichnet ist.



🗺
Größer: 3,8-4,7 mm. Augen vorstehend, groß, 5-6 mal so lang wie die Schläfen. Halsschild deutlich quer, Flügeldecken breit und parallel, Schultern sehr deutlich, Augen sehr vorstehend(=beidensis Antoine) oder Halsschild quadratisch, Flügeldecken gestreckt mit abfallenden Schultern; Augen normal vorstehend. Aedoeagus [Abb. 20] [Abb. 21]. D: Nordafrika, La Palma, Teneriffa, Gran Canaria Ph. beidensis [Abb. 54] ist nach Sciaky dazu synonym.


Kopf, Halsschild und Flügeldecken dicht und deutlich mikroskulptiert, matt. Färbung schokoladenbraun, Flügeldecken mit je einer großen gelben Makel am Ende und einer unregelmäßigen, quer verlaufenden Makel im Schulterbereich, die die Naht nicht erreicht [Abb. 72]. Kopf etwas länglich und Augen etwas hervorstehend. D: Ilheo de Fora, Madeira.
Die Augen flach und mit den Schläfen gerundet, diese nach hinten gerade und nur leicht verschmälert. Kopf gestreckt oval [Abb. 73]. D: Porto Santo, Madeira. Mateu zeichnet einen ganz anderen Halsschild als bei der Stammform.
🗺
Flügeldecken kurz und mit geschwundenen Schultern, eiförmig. Das dunkle Band in der Mitte der Flügeldecken breit und stark gezackt [Abb. 74]. Flügeldecken stark gestreift und mit gewöbten Zwischenräumen. Aedoeagus [Abb. 75]. D: Madeira.

🗺
-Flügeldecken lang mit deutlichen Schultern. Das dunkle Querband in der Mitte heller braun, schmal und stark gezackt [Abb. 76], oft unterbrochen [Abb. 77]. Flügeldecken mit sehr flachen, kaum sichtbaren Streifen. Kopf schwarz. Augen etwas länger als die Schläfen, gewölbt. Halsschild etwas quer, zur Basis verschmälert, auf der Scheibe verdunkelt; hintere Winkel stärker abgerundet. Aedoeagus [Abb. 78]. D: Madeira.

