Untergattung Plataphodes Ganglbauer 1892

CarabidaeTrechinaeBembidiiniBembidiinaBembidion
Von Arved Lompe (nach J. Müller)
Müller, J. (1918): Bestimmungstabelle der Bembidion-Arten Europas und des angrenzenden Mittelmeergebiets - Koleopterologische Rundschau, 7:26-117 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Müller1918 Bembidion.pdf" p. 70
#1
→ 2Flachere und mattere, stärker gestreifte Art. Oberseite schwarz, höchstens schwach grünlich oder erzschimrnernd. Die Flügeldecken deutlich abgeflacht und ziemlich weitmaschig genetzt, mit deutlich verrundetem Schulterwinkel und ausgebuchtetem, meist bis zum vierten Dorsalstreif reichendem Basalrand; der siebente Dorsalstreif stets deutlich markiert. (B. fellmanni).
→ 3-Gewölbtere, glänzendere, feiner gestreifte Art. Oberseite ausgesprochen metallisch, meist bronzefarbig oder kupferig, bisweilen mit grünlichen Rändern. Flügeldecken meist deutlich abgeflacht, engmaschig, oft fast querriefig genetzt, mit stumpfem, aber deutlichem, nicht verrundetem Schulterwinkel und fast gerade nach innen umgeschlagenem, bald längerem, bald kürzerem Basalrand; die äußeren Streifen fein, der siebente bisweilen undeutlich (B. aeruginosum)
#2
deubeli Net.Durchschnittlich größere Form, mit breiterem Halsschild, größeren und schärferen Hinterecken desselben, sowie stärker flachgedrückten Flügeldecken. 4-4,8 mm. Siebenbürgen. fellmanni ssp.
fellmanni Mannh.-Kleinere, nordische Form mit schmälerem Halsschild etc. Habitus [Abb. 1]. 3,5 -4,5 mm. Nordeuropa, Sibirien. (1) (1) Hierher auch B. palmeni J. Sahlb. von der Halbinsel Kola, welches nach der Müller vorgelegenen Type dem nordischen fellmanni äußerst nahe steht. Von diesem durch rein schwarze Färbung, stark abgeflachte, matte Oberseite, sehr stark gestreifte und etwas gerunzelte Flügeldecken sowie durch etwas kürzeren Basalrand derselben differierend. Der Basalrand reicht nicht ganz bis zum vierten Streifen; die Netzung ist sehr kräftig und beinahe isodiametrisch. 4 mm. Ob eigene Art konnte Müller nach dem einzigen Stück nicht entscheiden.
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Abb. 1
#3
haeneli Net.Der Basalrand der Flügeldecken reicht nach innen bis zum vierten Dorsalstreif. Oberseite grünlich erzfarbig. 4-4,5 mm. Tschechoslowakei (Hohe Tatra). difficile ssp.
difficile (Motsch.)-Der Basalrand der Flügeldecken stärker verkürzt, gewöhnlich nur bis zum fünften Dorsalstreif deutlich zu erkennen. Oberseite erzfarbig oder kupferig, ohne grünlichen Schimmer. 4-5 mm. Aedoeagus [Abb. 2]. Lappland, Sibirien. (ponojense J. Sahlb., ex typ.,aeroginosum Gebl.)
bembidion_difficile.gif
Abb. 2
Enthaltene Taxadeubeli difficile fellmanni haeneli
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 09.12.2018 - 12:05:41
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