Gattung Pseudoophonus Motschulsky 1844

CarabidaeHarpalinaeHarpalini
Von Arved Lompe (n. H. Freude, E. Reitter)
Kopf kahl. Tarsenoberseite behaart. Halsschildhinterwinkel in der Anlage ± rechtwinklig. Schwarz, Fühler und Beine gelbrot bis rotbraun. 9-16 mm.
#1
→ 1aFlügeldecken dicht und fein punktiert und vollständig gelblich oder hellgrau behaart.
Platus Motschulsky, 1844🗺Coleoweb-Flügeldecken nur auf den beiden äußeren Zwischenräumen punktiert, auf der Scheibe nicht behaart [Abb. 1]. Habitus [Abb. 2]. Untergattung
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Abb. 1
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Abb. 2
#1a
Harpalus hospes Sturm, 1818🗺ColeowebFlügeldecken beim ♂ ungleich dicht punktiert und behaart, häufig jedoch auf der Flügeldeckenscheibe ± geglättet und kahl. Halsschildhinterwinkel vollkommen verrundet. Tarsen oberseits fein behaart. Schwarz, Oberseite oft dunkel metallisch blau oder grün, Unterseite schwarz bis braun. Körperanhänge bräunlichrot, aber 2. und 3. Fühlerglied und Beine oft geschwärzt. Halsschild breiter als lang, die Seiten ziemlich gleichmäßig gerundet, die Hinterwinkel breit verrundet, in den flachen Basaleindrücken ziemlich dicht, sonst ± weitläufig punktiert, Halsschildmitte glatt. Flügeldeckennahtwinkel spitzig ausgezogen, Flügeldeckenseitenrand vor der Spitze stark, ± gewinkelt eingebuchtet. ♂ glänzende, ♀ matte Flügeldecken. 11-14 mm. D: Südosteuropa, strahlt ins südöstliche Mitteleuropa ein (Österreich, Mähren bis Slowakei). Aus Deutschland nur sehr zweifelhafte alte Meldungen.
→ 2-Flügeldeckenintervalle gleichmäßig dicht punktiert. Halsschildhinterwinkel wenigstens stumpf angedeutet
#2
rufipes (Geer, 1774)Fundmeldungen🗺ColeowebKopf auf dem Scheitel neben den Augen fein punktiert und mikroskulptiert. Halsschildseiten hinten leicht eingebuchtet [Abb. 3], die Hinterecken scharf rechtwinklig. Flügeldeckenenden mit scharfem Nahtwinkel. Hinterleib in der Mitte glatt und kahl, an den Seiten fein punktiert und behaart. 11-16 mm. ♂: Aedoeagus größer, mit einem charakteristischen Haken im Innensack [Abb. 4] (von unten zu sehen). B: Sehr eurytop, kulturfreundlich, bevorzugt Lehmboden. (Kann in Erdbeerkulturen schädlich werden, weil er die Nüßchen von den Beeren frißt.) Am Licht viel seltener als griseus. D: In der ganzen Paläarktis. In Mitteleuropa überall häufig. (=pubescens, Müll1778) Anmerkung: die kahlen Bereiche in der Mitte des Abdomens manchmal nur am letzten Sternit deutlich.
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Abb. 3
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Abb. 4
griseus (Panz., 1797)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Kopf auf dem Scheitel neben den Augen glatt, nur sehr fein mikroskulptiert. Halsschildseiten nach hinten geradlinig verengt [Abb. 5], die Hinterwinkel stumpfwinklig. Flügeldeckenenden weniger scharf gewinkelt. Hinterleib in der Mitte fein punktiert und behaart, seitlich kahl. 9-12 mm. ♂: Aedoeagus deutlich kleiner [Abb. 6], ohne Haken im Innensack. B: Bevorzugt Sandboden, auch auf Äckern. Fliegt zum Licht. D: Paläarktisch. In Mitteleuropa meist häufig, in Süd- und Westdeutschland aber ziemlich selten.
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Abb. 5
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Abb. 6
Enthaltene Taxagriseus HarpalusPlatusrufipes
Erstellt am: 27.07.2008 · Letzte Aktualisierung: 19.06.2026 - 18:26:46
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