Halsschildseitenrand besonders gut entwickelt, breit. Gemeinsame Flügeldeckenbreite zwischen 0,35 und 0,38 mm. Basalgrübchen des Schildchens flach. Retikulation der Flügeldecken gut markiert, aus nicht zusammenfließenden Maschen. Oberseite schwärzlich. ♂: Auf der hinteren Partie des 4. Sternits befinden sich 2 kleine, einander genäherte Höcker, die jeder ein Büschel langer Haare tragen; Scheibe des 5. Sternits einen flachen Eindruck tragend. 0,72-0,76 mm. England, Holland, Nordfrankreich, Dänemark, Norddeutschland und Ungarn. (=incognitum Matth.)
Flügeldecken zusammen deutlich breiter als der Halsschild. Seitenfurchen desselben fast parallel oder von hinten nach vorn leicht zusammenlaufend, etwas weniger lang als die Mittelfurche; letztere selten das vordere Halsschildviertel überschreitend. Oberseite schwärzlich, die Flügeldecken bisweilen dunkel braun. ♂: 1. Sternit ziemlich groß, nach hinten durch einen kleinen breiten Anhang verlängert; 5. und 6. Sternit tragen je einen wenig tiefen Eindruck. 0,65-0,7 mm. Bayern, Österreich, Schweiz und Norditalien. Fast immer mit affine verwechselt.
Halsschildseitenfurchen von hinten nach vorn leicht auseinanderlaufend, deutlich weniger lang als die Mittelfurche; letztere fast auf der ganzen Halsschildlänge gut markiert. Kopf und Halsschild dunkel braun; Flügeldecken etwas heller. ♂: Ohne besondere Geschlechtsmerkmale. 0,65 mm. Umgebung von Genf, 1 ♂.
-Halsschildseitenfurchen von hinten nach vorn leicht zusammenlaufend, bisweilen etwas parallel, meist ebenso lang wie die Mittelfurche; die letztere überragt selten das vordere Halsschildviertel. Oberseite schwärzlich, Flügeldecken bisweilen dunkel braun. ♂: 5. Sternit mit einem glänzenden, glatten, wenig tiefen Eindruck, hinten mit einem kleinen Spitzchen versehen; 6. Sternit mit einem tiefen, ziemlich breiten Eindruck, hinten auf jeder Seite von einem kleinen, eckigen Vorsprung begleitet. 0,6-0,65 mm. Mittelitalien, Korsika, Südfrankreich, Umgebung von Genf, Balearen und Ostspanien. Fast immer mit caesum verwechselt.
Halsschildseitenfurchen vollständig erloschen; Mittelfurche gut markiert, aber nicht das vordere Halsschildviertel überschreitend. Oberseite wenig dunkel rötlich braun. ♂: Ohne besondere Geschlechtsmerkmale. 0,71-0,76 mm. Korfu und Südschweden: Fjäras, 1 ♀.
Oberseite dunkel braun, Flügeldecken oft etwas heller. Krümmung der Halsschildseiten schwächer. Halsschildseitenfurchen fast parallel, deutlich weniger lang als die Mittelfurche; letztere meist auf der ganzen Halsschildlänge gut markiert. ♂: Ohne besondere Geschlechtsmerkmale. 0,6-0,63 mm. Hoch-Savoyen, Steiermark, Burgenland und Böhmen
Halsschildseitenfurchen ziemlich lang; sie sind fast parallel oder von hinten nach vorn leicht zusammenlaufend, deutlich weniger lang als die Mittelfurche, aber die Halsschildmitte meist sehr deutlich überschreitend. ♂: 5. Sternit mit einem glänzenden, glatten, wenig tiefen Eindruck, hinten mit einem deutlichen Längskielchen; 6. Sternit mit einem wenig tiefen Eindruck. 0,6 3-0,7 mm. Griechenland, Venetien, Ostösterreich und Tschechoslowakei. Fast immer mit caesum verwechselt.
♂: 5. Sternit mit einem glänzenden, glatten, ziemlich tiefen, einfachen Eindruck; Mittelpartie des 6. Sternits abgeflacht, hinten mit einem tiefen Grübchen. 0,6 5-0,7 mm. Mitteleuropa.
-♂: Mittelpartie des 5. Sternits glänzend glatt; 6. Sternit mit einem sehr oberflächlichen Eindruck. 0,7 mm. Burgenland und Slowakei.
Halsschild von der Mitte zu den Hinterwinkeln ziemlich regelmäßig verengt. Halsschildseitenfurchen vollständig erloschen; Mittelfurche sehr oberflächlich, bisweilen undeutlich. Oberseite ± dunkel braun, Flügeldecken meist heller. ♂: Hinterschenkelring am Innenrand mit etwa 10 großen Borsten. 0,55-0,6 mm. Ost-, Nord- und Mitteleuropa bis zum Jura; auch in Nordfrankreich.
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Flügeldecken hell rötlichbraun; innerhalb der (schwer sichtbaren) größeren Maschen der normalen Netzung eine zusätzliche besonders feine Retikulation aus sehr kleinen Maschen [Abb. 2], die Härchen sitzen auf feinen Raspelkörnchen. Halsschildseitenfurchen ziemlich erloschen. ♂: Intercoxalplatte des Metasternums mit zahlreichen langen, einfachen Haaren. Habitus [Abb. 3]. 0,6-0,65 mm. Mittel- und Nordeuropa, nicht selten in den Nestern von Formica-Arten der rufa-Gruppe. (=inquilinum Er.)
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Halsschildseitenfurchen verhältnismäßig gut markiert [Abb. 5]. Flügeldecken zusammen deutlich breiter als der Halsschild [Abb. 1]. ♂: Intercoxalplatte des Metasternums mit zahlreichen ziemlich langen Haaren, die an ihrem Ende ± verzweigt sind; 2. und 3. Sternit jedes nach hinten in einen kleinen, gerundeten Vorsprung verlängert, der eine Borstenreihe trägt. 0,63-0,7 mm. Europa, nicht selten sowohl im Mist wie in angetrockneten Kuhfladen und Pferdeäpfeln. (=canaliculatum (Er., 1845))
-Halsschildseitenfurchen fast vollständig erloschen, bisweilen undeutlich [Abb. 6]. Flügeldecken zusammen etwas breiter als der Halsschild [Abb. 7]. ♂: Metasternum nach hinten in einen langen, schlanken Anhang verlängert, dessen Ende zu einer Keule verdickt, die zahlreiche kleine Borsten trägt. 0,6-0,65 mm. Schweiz (Kantone Genf und Waadt), Burgund, Deutschland (Rheinland und Niedersachsen), Dänemark und Südnorwegen