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Halsschild etwas breiter als lang, Mikroskulptur mit längsmaschiger Textur. Ganz rostbraun, seitliche Streifen der Flügeldecken schwach und unordentlich [Abb. 4]. 4,5-5,5 mm. B: Unter Nadelholzrinde, oft mit Dendroctonus micans vergesellschaftet. D: Gemäßigtes Europa, selten.
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Oberseite mit feinen in die Länge gezogenen Punkten [Abb. 5]. Halsschild und Flügeldecken mit deutlicher Mikroskulptur. Ganz rostbraun, die Vorderecken des Halsschilds abgerundet. Flügeldecken über doppelt so lang wie der Halsschild [Abb. 6]. Seitliche Streifen der Flügeldecken sehr schwach. 3. Fühlerglied nur wenig länger als das 2.. Beim ♂ das 1. Ventralsegment breit und seicht gefurcht. Aedoeagus [Abb. 7] [Abb. 8] [Abb. 9]. 2,8-4,5 mm. B: Unter Nadelholzrinde, im zeitigen Frühjahr oft an frisch geschlagenem und entrindetem Nadelholz. D: Europa.






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Scheitel hinter den Augen schwach quer eingedrückt. Oberseite fast immer schwarz [Abb. 17]. Beim ♂ das 1. Ventralsegment breit und seicht gefurcht. Letztes Ventralsegment beim ♂ mit 2 [Abb. 18], beim ♀ mit einer Längsschwiele. Halsschild nicht länger als breit. Flügeldeckenseitentreifen, besonders an den Seiten und hinten schwach eingedrückt. Halsschild mit fast abgerundeten Vorderwinkeln. Flügeldecken hinten nur schwach verengt. 3-4 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 19] [Abb. 20]. B: Unter Laubholzrinde, besonders an feuchten Standorten. D: Europa außer den Südosten, nicht häufig. (=politus Hellw.)



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Flügeldecken an den Seiten mit sehr deutlichen Punktstreifen, diese wenig feiner als auf der Scheibe [Abb. 21]. Schläfen hinter den Augen kurz [Abb. 22]. Prosternalfurchen zwischen den Vorderhüften einander genähert, einen gewölbten Zwischenraum einschließend. Beim ♂ das 1. Ventralsegment breit und seicht eingedellt und in der Hinterhälfte des Metasternums neben der Mittelfurche 2 nach vorn konvergierende Haarfurchen [Abb. 23]. Kopf und Halsschild kräftig punktiert. Streifen der Flügeldecken scharf eingeschnitten. ♂: Aedoeagus [Abb. 24]. 3,5-4 mm. B: Unter Nadelholzrinde, besonders an Fichten, die von Ipiden befallen sind. D: Europa, meist häufig.



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Schläfen hinter den Augen gerade, kaum verengt und fast ohne Absetzung in den Hals übergehend [Abb. 28]. Oberseite relativ matt, Flügeldecken mit tiefen, punktierten, scharf gekanteten Streifen [Abb. 29]. Halsschild braun bis schwärzlich, einfarbig oder mit hellerem Vorder- und Hinterrand. Aedoeagus [Abb. 30] [Abb. 31]. 3-4 mm, Habitus [Abb. 32]. B: In gärendem Kompost, daher oft auf Friedhöfen; vermutlich Schimmelfresser. Im Frühjahr schwärmend und dann im Autokescher. D: Europa ohne den Südosten. Nicht häufig, in Gebirgsgegenden selten.




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-Schläfen hinter den Augen so lang wie der Augendurchmesser, leicht backenförmig zum deutlich schmäleren Hals verengt [Abb. 33]. Halsschild und Flügeldecken kürzer als bei der vorigen Art, einfarbig rotbraun [Abb. 34]. Oberseite glänzender. Flügeldecken mit schwachen Streifen, die sich teilweise in Punktreihen auflösen [Abb. 35] (Stücke mit durchgehenden, scharfen Punktstreifen kommen vor!). ♂: Vordertarsen etwas erweitert und dicht behaart. Aedoeagus [Abb. 36] [Abb. 37]. 2,5-3,5 mm. B: Unter Laubholzrinde, nicht häufig. D: Im Osten seltener als im Westen.




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Kopf klein, bis zum Hinterrand der Augen in den Halsschild eingezogen [Abb. 38]. Halsschild stets etwas breiter als lang (messen, nicht schätzen!) [Abb. 39]. Nur 2-2,8 mm groß; bei uns die kleinste Art der Gattung. Flügeldecken hellbraun bis rotbraun, an der Spitze dunkler. Auch Kopf und Halsschild meist dunkler. Flügeldecken mit feinen Punktreihen, flacher als die folgenden Arten und weniger als doppelt so lang wie breit. Aedoeagus [Abb. 40]. B: An Laubholz. D: Östlich der Elbe nicht selten, westlich seltener. (=parvulus (Payk., 1800))


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Analsternit in beiden Geschlechtern mit einer flachen, beiderseits beulig begrenzten Grube [Abb. 45]. Beim ♂ das 1. Ventralsegment breit und seicht gefurcht und auf dem letzten Ventralsegment an den Seiten eines Mittellängsgrübchens 2 Höckerchen. Halsschild vor der Mitte am breitesten. Hinterschienen auffallend kurz und zur Spitze stark verbreitert. Flügeldeckenmitte dunkelrotbraun bis fast schwarz, an der Basis breit und an der Spitze schmal rotbraun [Abb. 46]. Halsschild und Kopf rotbraun. Mittelschienen am Außenrand über den Enddornen mit 2 Zähnchen. Halsschildseiten sehr schwach punktiert Größere Art: 3-4,3 mm. Aedoeagus [Abb. 47] [Abb. 48]. B: Unter Laubholzrinde, besonders im Bergland, seltener unter Nadelholzrinde. D: Europa, nicht häufig



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-Analsternit einfach. Halsschild in der Mitte am breitesten, nach hinten und vorne grundet verengt, Vorderecken stark verrundet erscheinend. Augen sehr klein und wenig vorragend [Abb. 49], Schläfen lang. Gestalt besonders beim ♂ schmäler als bei nitidulus, Flügeldecken deutlicher parallel, flacher und vor der Mitte etwas vertieft; einfarbig bräunlich oder in der Mitte unscharf verdunkelt [Abb. 50] [Abb. 51]. Halsschildmitte oft angedunkelt. Aedoeagus [Abb. 52]. 3,2-4 mm. B: In England unter der Rinde alter Eichen gefunden. D: Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Türkei. (=simplex auct. nec Reitter, 1884) Vom echten simplex Reitter aus Japan habe ich eine Abbildung gefunden [Abb. 53]. Diese Art kommt in Europa nicht vor.




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Schläfen nach hinten fast parallel, Augen gewölbt (nicht flach wie von Vogt (l.c.) angegeben). Einfarbig hellrotbraun [Abb. 55] oder Kopf und Halsschild verdunkelt [Abb. 56] [Abb. 57]. Innere Punktreihen der Flügeldecken auch im hinteren Viertel noch stark, in durchgehenden Furchen stehend. Im Norden und Osten vorkommende seltene Art, den beiden folgenden sehr ähnlich. Mittelschienen mit sehr kleinen Zähnchen. 3. Fühlerglied relativ lang. Halsschild beim ♂ und ♀ etwas länger als breit. 3,5-4 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 58] dem des parallelocollis sehr ähnlich, aber stärker gebogen (~90°, bei parallelocollis ~110°). B: In morschen Buchenstöcken und unter mulmiger Rinde. D: Südschweden (hier häufig dunkler gefärbt), Karpaten, Beskiden, Mähren, Herzegowina, Pyrenäen. Meldungen aus Schlesien und Südbayern wurden bezweifelt, da die Art kürzlich im Harz gefunden wurde, werden sie aber wahrscheinlich*). *) Vogt (l.c.) gibt an, daß die Augen sehr flach sein sollen. Bouget et al. (l.c.) dagegen, daß sie gewölbt sind und sie bezweifeln, daß Vogt je einen brancsiki gesehen hat. Reitter gibt in der Originalbeschreibung keinen Hinweis, aber später im Vergleich mit bipustulatus ". . . unterscheidet sich konstant und leicht durch lange, parallele Schläfen, stärker vortretende Augen . . .". Vielleicht bei uns aufgrund der unkorrekten Darstellung durch Vogt (l.c.) übersehen.



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Halsschild deutlich länger als breit [Abb. 59]. (Messen!) Kopf über den Augen kaum schmäler oder sogar etwas breiter als der Halsschild [Abb. 54]. Augen etwas deutlicher vorgequollen. Flügeldecken nach hinten deutlicher verengt, weitgehend dunkel, Basis oder nur die Schultern und die Spitze schmal hell. Im Durchschnitt größer als die Vergleichsarten: 3-4 mm. ♂: Hinterschienen innen gerade, nach außen leicht erweitert. Das 1. Ventralsegment breit und seicht gefurcht. Aedoeagus [Abb. 60]. B: Unter Laub- und Nadelholzrinde. D: In Mitteleuropa nicht selten Mit liegt ein ♀ aus Holstein vor [Abb. 61], das ich trotz seiner Kleinheit für diese Art halte: Die Fühler sind sehr kurz, das Analsternit ungefurcht, die Augen viel stärker gewölbt als bei bipustulatus und die Vorderschienen deutlich zipfelig ausgezogen.



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Habitus [Abb. 63], Halsschild wenig länger als breit [Abb. 64], Seitenrand viel breiter abgesetzt, vor allem neben den Vorderwinkeln. Flügeldecken vor der Spitze und meist auch an den Schultern mit hellem Fleck, selten fast einfarbig hellbraun. Im Durchschnitt kleiner: 2,3-3,5 mm. ♂: Hinterschienen nur nach innen dreieckig erweitert [Abb. 65]. Das 1. Ventralsegment breit und seicht gefurcht. Aedoeagus [Abb. 66]. ♀: Spermatheka [Abb. 67]. B: Meist unter Laubholzrinde und an Saftflüssen. D: In Mitteleuropa die häufigste Art.




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-Habitus [Abb. 68], Halsschild etwa quadratisch, die Zähnchen an den Seiten vor der Basis deutlicher [Abb. 62], Seitenrand vor allem neben den Vorderwinkeln sehr fein abgesetzt. Flügeldecken heller oder dunkler braun, Schultern und Apex oft heller. 3-3,5 mm. ♀: Die Hinterschienen nach innen und außen etwa gleichartig erweitert [Abb. 65]. Aedoeagus [Abb. 69] dem des dispar sehr ähnlich. ♀: Spermatheka [Abb. 70]. B: Unter der Rinde abgestorbener Eichen. D: Mittelmeergebiet.




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Oberseite rotbraun, Halsschild quadratisch bis etwas quer, flacher, daher der vorne leicht verbreiterte Seitenrand von oben monokular überall gut sichtbar [Abb. 71]; auffällig grob und wenig dicht punktiert. Streifen der Flügeldecken auch seitlich scharf eingeschnitten. 3-3,5 mm. B: Vorzugsweise unter Laubholzrinde, seltener an Nadelholz. D: In Deutschland meist selten, im Osten häufiger.
-Oberseite pechbraun bis schwarz. Halsschild quadratisch bis etwas länglich, viel stärker gewölbt, daher der gleichmäßig feine Seitenrand von oben nicht überall gleichzeitig sichtbar. Halsschild im Verhältnis zu den Flügeldecken viel schmäler als bei der vorigen Art. 2,5-3,3 mm. D: Wenige Funde aus Mähren und Slowakei, sehr selten.