grandicollis pulla Jaq.-DuvalFlügeldecken mit deutlicher, isodiametrischer Mikroskulptur. Untergattung Amaurotachys. Pechschwarz, Seitenränder von Halsschild und Flügeldecken manchmal heller durchscheinend. Flügeldecken ungefleckt mit 4-6 flachen, grob punktierten Streifen. Hinterwinkel des Halsschilds stumpf. 2,2-2,7 mm. D: Zypern bis Kaukasus, Nordafrika. Flügeldecken vor der Spitze mit hellen Flecken. D: Nordafrika:
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Flügeldecken kürzer oval und höher gewölbt, höchstens 1,55 x so lang wie breit [Abb. 3]. Durch gedrungene, ziemlich gewölbte Körperform und glänzend schwarze Färbung ausgezeichnet. Flügeldecken ohne Flecken, mit 4-5 deutlichen, punktierten Streifen, der 8. Streif entlang des ganzen Seitenrandes verlaufend. Halsschild stark gewölbt, quer mit breiter Basis und seitlich vor den Hinterecken fast ohne Ausrandung [Abb. 4] wenig stark verengt. Aedoeagus [Abb. 5]. 1,8-2 mm. B: Waldbewohner. D: Iberische Halbinsel, England, Frankreich, Slowakei. Von parvula [Abb. 6] äußerlich durch den Habitus [Abb. 3] und durch den breiteren, seitlich weniger geschweiften Halsschild zu unterscheiden; dort schmaler und nach hinten stärker ausgeschweift verengt [Abb. 7].






-Jede Flügeldecke mit nur 2 Dorsalstreifen, der 2. nach hinten und vorne verkürzt, die Streifen unpunktiert. Rotbraun, Flügeldecken mit brauner kreuzförmiger Zeichnung und jeweils 2 helleren Flecken. Durch sehr feine Mikroskulptur irisierend. 2,7-3 mm. D: Vorderer Orient; Orientalische Region. (=afghanistanica Jedlicka, 1967)
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-Flügeldecken mit äußerst feiner Mikroskulptur, die ihnen einen blau irisierenden Glanz verleiht. Dorsalstreifen sehr scharf, unpunktiert. Der 8. Streifen vollständig. Schwarz oder dunkelbraun, Flügeldecken mit je 2 hellen Flecken, die aber sehr stark reduziert sein können (Türkei). Halsschildbasalfurche mit sehr feinen Punkten. Aedoeagus: [Abb. 9]. 2,7-3,2 mm. D: Zentralsien, Iran, Afghanistan, Pakistan, Kleinasien.
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Ohne [Abb. 10] oder mit wenig deutlichen Flügeldeckenmakeln [Abb. 11]; Spitze und Schultern undeutlich und schwach rotbraun aufgehellt, entweder großflächig oder manchmal als Makel. Die Seitenrandfurche des Halsschilds nach vorne deutlich schmäler werdend [Abb. 12]. Flügeldecken etwas schlanker, > 1,62 x so lang wie zusammen breit. Fühler kürzer [Abb. 13], 8. Glied ~1,7 x so lang wie breit. Aedoeagus: [Abb. 14] [Abb. 15]. 2,2-2,7 mm. B: An fließenden Gewässern in Ebene und Gebirge, aber im trockenen Sand etwas weiter vom Ufer unter Pflanzenrosetten. D: Südeuropa und südliches Mitteleuropa, hier selten.





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Fühler ab dem 3.-5. Glied verdunkelt. Fühler eine Spur länger als bei sexstriata [Abb. 16], aber kürzer als bei den folgenden Arten: 8. Glied ~2,1 x so lang wie breit. Die Seitenrandfurche des Halsschilds nach vorne nur etwas schmäler werdend [Abb. 17], Pechbraun bis schwarz. Schultermakel weniger scharf begrenzt, etwas winkelig [Abb. 8]. Aedoeagus [Abb. 18]. D: Mittelmeergebiet, mehr östlich verbreitet: Kaukasus und benachbarte Gebiete. Neuerdings auch in Mitteleuropa; die Art ist sicher eingewandert, da sie sehr flugaktiv ist und bevorzugt im Autokescher gefangen wird. (=inaequalis auct. nec Kolenati) Stücke mit einem kurzen 4. Dorsalstreifen lassen sich von quadrisignata LZ >>>13 durch die stark verkürzten Dorsalstreifen unterscheiden; beide Arten können zusammen vorkommen!



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Klein, 2,5-3 mm. Flügeldeckenmakeln weniger entwickelt, ihre Länge kleiner als ihr Abstand voneinander. Aedoeagus [Abb. 19]. D: Westliches Mittelmeergebiet: Iberische Halbinsel, Nordafrika. (=pallidicornis Jeanne, 1990)
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-Größer, 3-3,5 mm. Flügeldeckenmakeln groß, länger als ihr Abstand voneinander, manchmal zusammenfließend, die Flügeldeckenbasis heller braun. Aedoeagus [Abb. 20]. D: Marokko, Algerien, Tunesien, Sizilien, Madeira.
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-Fühler und Beine vollständig gelb. Kopf, Halsschild und dunkle Stellen der Flügeldecken sowie die Unterseite heller, rotbraun. 2,3-2,7 mm. D: Kleinasien.
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Flügeldecken ohne deutliche helle Makeln [Abb. 21], höchstens mit Aufhellungen im Schulterbereich und vor der Spitze. Körper schwarz bis pechbraun. Die Reihenpunkte der Flügeldecken dichter und etwas feiner. Beine und 2 erste Fühlerglieder gelb, die Fühler vom 3. Glied an dunkler. Augen flacher gewölbt, bilden mit den Schläfen einen stumpfen Winkel [Abb. 23]. Halsschild weniger quer, vorn mäßig verengt. Basalfurche des Halsschilds in Punkte aufgelöst mit 2 Kielchen neben der Mittellinie; Basalrand ebenfalls mit Punkten und daher gezähnt erscheinend. Aedoeagus [Abb. 24]. B: An Böschungen süßer und salziger Gewässer, auf Sand- und Schotterbänken, in Lehm- und Tongruben, im Bahnschotter. D: Süd- und Mitteleuropa, im Norden selten, im Süden häufiger.


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-Ähnlich parvula, weniger schlank [Abb. 25], die Aufhellungen meist deutlicher und die Augen stärker vorragend, der Kopf über den Augen breiter als der Halsschild zwischen den Vorderecken, die Augen bilden mit den Schläfen einen weniger stumpfen bis fast rechten Winkel [Abb. 26]. Aedoeagus: [Abb. 27] [Abb. 28] [Abb. 29]. D: Kanarische Inseln, Nordafrika.




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-Halsschild etwas breiter ausladend [Abb. 30], Augen wie bei curvimana.. Körper braun oder rotbraun. Jede Flügeldecke mit 2 hellen Flecken die mitunter miteinander verschmelzen [Abb. 31]. Aedoeagus anders[Abb. 32]. D: Südosteuropa bis Ungarn, Vorderer Orient; Orientalische Region.


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Schwarz bis pechbraun [Abb. 22]. Fühler meist vom 4. Glied an verdunkelt, kurz, 8.-10. Glied höchstens 2 x so lang wie breit. Halsschild relativ breiter, die Hinterwinkel stumpf- bis rechtwinklig, der Seitenrand davor wenig ausgeschweift. Der 5. und 6 Flügeldeckenstreifen kurz, nur in der Mitte ausgeprägt. 2,5-2,8 mm. Aedoeagus [Abb. 33]. B: An fließenden Gewässern der Ebene und der Gebirgstäler. D: West- und Osteuropa bis zum Kaukasus; nicht in Norddeutschland, sonst aber die häufigste Art in Mitteleuropa.

