Gattung Trimium Aubé

ColeopteraPselaphidae
Von Arved Lompe (n. C. Besuchet)
Besuchet, C. (1974): Pselaphidae in: Freude, Harde, Lohse "Käfer Mitteleuropas" Band 5 - Goecke & Evers, Krefeld >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\FHL05.pdf" p. 327
Fühlerkeule 2-gliedrig, kompakt; Glied 10 sehr quer, deutlich asymmetrisch, an der Außenseite schmal, an der Innenseite ziemlich dick. Halsschild ein wenig länger oder so lang wie breit, mit 3 durch eine Querfurche verbundenen Basalgrübchen. Flügeldecken mit je 2 Basalgrübchen, einem vollständigen Nahtstreifen, einem verkürzten Dorsalstreifen und einem vollständigen aber sehr feinen Südkielchen. 1. Tergit deutlich größer, mit 2 kleinen Kielchen auf der Basis. 6 : Augen größer und stärker vorragend; 6. Sternit mit einem ± deutlichen Eindruck; 7. Sternit teilweise ins Abdomen eingezogen, mit einem kleinen, nur im mikroskopischen Präparat sichtbaren Operculum. Die Arten der Gattung Trimium, von denen es etwa 25 in der Westpaläarktis gibt, leben alle in Moos und in faulendem Laub.
#1
→ 2Entfernung zwischen der Basis der Kielchen des 1. Tergits so groß wie 1/3 oder 1/4 der Basalbreite des Segments. Stirnfurche im vorderen Teil mit 2 kleinen, ± deutlichen Grübchen.
→ 3-Entfernung zwischen der Basis der Kielchen des 1. Tergits so groß wie 1/6 bis 1/9 der Basalbreite des Segments [Abb. 1]. Stirnfurche ziemlich tief und der ganzen Länge nach regelmäßig.
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Abb. 1
#2
brevicorne (Reichb., 1816)Fundmeldungen🗺ColeowebStirnfurche deutlich, ziemlich tief. Entfernung zwischen der Basis der Kielchen des 1. Tergits etwa so groß wie 1/4 der Basalbreite des Segments. 1,15-1,35 mm. ♂: Färbung ± dunkel rötlichbraun mit gewöhnlich schwärzlichbraunem Hinterleib [Abb. 2]; manchmal fast der gesamte Körper dunkel schwärzlichbraun; 6. Sternit mit einem einfachen, flachen, oberflächlichen Eindruck. Aedoeagus [Abb. 3]. ♀: Färbung gewöhnlich einfarbig hell rötlichbraun. D: Fast ganz Europa, außer der Iberischen Halbinsel. Nicht selten. (=atrum Gerh.) (=bifoveolatum Lok.) (=lokayi Blatt.)
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Abb. 2
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Abb. 3
latiusculum Reitt.🗺Coleoweb-Stirnfurche ziemlich oberflächlich. Entfernung zwischen der Basis der Kielchen des 1. Tergits etwa so groß wie 1/3 der Basalbreite des Segments. 1,3-1,4 mm. ♂: Körper gewöhnlich dunkel rötlichbraun, die Flügeldecken ein wenig heller; 6. Sternit mit einem rundlichen tiefen Eindruck, dessen Grund mit einer Reihe kräftiger Haare versehen ist. ♀: Einfarbig hell rötlichbraun. D: Mähren, Slowakei; Slowenien, Kroatien, Bosnien; Aosta-Tal? Selten.. (=ampliventre Baudi) (=laticeps Mach.)
#3
carpathicum SaulcyFundmeldungen🗺ColeowebMedianes Basalgrübchen des Halsschilds klein, wenig tief, oft sehr oberflächlich; Querfurche seicht [Abb. 4]. In beiden Geschlechtern einfarbig hell rötlichbraun. 1,2-1,3 mm [Abb. 5]. ♂: 6. Sternit mit einem rundlichen, einfachen, wenig tiefen Eindruck. Aedoeagus [Abb. 6]. D: Schlesien, Mähren, Slowakei, Polen, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien, Albanien, Griechenland. (=longipenne Reitt.) (=brenskei Reitt.) (=insulare Holdh.) (=coeculum Reitt.) (=adriaticum Roub.) Die Art ist auch an einem Standort variabel in Bezug auf Augengröße und Halsschildproportionen [Abb. 7] [Abb. 4]. Die Aedoeagi sind identisch [Abb. 8] [Abb. 6].
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 4
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Abb. 8
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Abb. 6
→ 4-Medianes Basalgrübchen des Halsschilds ziemlich groß, sehr tief; Querfurche deutlich, ziemlich tief.
#4
aemonae Rtt., 1881Fundmeldungen🗺ColeowebGrößere, robustere Art. 1,3-1,5 mm. ♂: Färbung hell rötlichbraun aber Hinterleib oft dunkler oder sogar schwarzbraun; 2. Sternit beiderseits am Hinterrand mit einer feinen und dichten Behaarung, welche eine tiefe Aushöhlung unterhalb des Apex des Sternits zum Teil überdeckt; Hinterteil des 3. Sternits beiderseits verlängert durch eine hervorragende, bei Dorsalansicht gut sichtbare, einen Haarsaum tragende Lamelle; 6. Sternit mit einem oberflächlichen Eindruck, welcher hinten eine Reihe kräftiger Haare trägt. ♀: Einfarbig hell rötlichbraun. D: Bayern, Österreich, Ost-Schweiz, Venetien, Slowenien, Kroatien. (=emonae auct.) (=raffrayi Guillb.)
minimum Dodero🗺Coleoweb-Kleinere, schlankere Art. 1,1-1,2 mm. ♂: Färbung hell rötlichbraun, aber Hinterleib oft, manchmal auch Vorderkörper, ein wenig dunkler; 3. Sternit jederseits mit einem kleinen Haarbüschel in der Nähe des Hinterrands; 6. Sternit mit einer seichten Medianfurche, welche hinten beiderseits durch einige, ziemlich dichte, kräftige Haare abgegrenzt ist. ♀: Einfarbig hell rötlichbraun. D: Norditalien, Tessin; Ost-Pyrenäen, Katalonien. Selten. (=normandi Jeann.)
Enthaltene Taxaaemonae brevicorne carpathicum latiusculum minimum
Erstellt am: 19.08.2010 · Letzte Aktualisierung: 29.11.2024 - 14:05:31
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