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Einschnitt der Augen kurz, nicht über die Mitte des Auges hinausgehend, zwischen dem Ende und dem Rand der Augenhöhle befinden sich zahlreiche Ommatidien [Abb. 3]. Stirnkiele deutlich. Aedoeagus: [Abb. 4] [Abb. 5]. Länge: 2,1-3,2 mm. Die ♂ tragen an der Spitze lange, oft nach hinten bis unter die Flügeldecken gekrümmte Wimpernhaare, die bei frischen Exemplaren deutlich sichtbar sind, bei älteren hingegen abgerieben sein können [Abb. 6]. Ganz Europa einschließlich Großbritannien.





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Stirnkiele weniger scharf, parallel oder zum Scheitel hin kaum konvergierend [Abb. 10]. Flügeldecken von den Schultern an nach hinten verengt, dadurch sehr schlank wirkend [Abb. 11]. Parameren einfach zugespitzt mit konkaver Außenkontur [Abb. 12], die Seitenborsten lang, zopfartig, an der Basis nur wenige, sehr kurze, dicht, federartige Borsten [Abb. 13], Basalkörper seitlich nicht erweitert, schlank [Abb. 14]. Wohl in ganz Europa verbreitet, aber recht selten.




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Stinkiele zum Scheitel hin divergierend [Abb. 17], Außenrand der Parameren +/- gerade, an der Spitze leicht ausgerandet, die Seitenborsten +/- deutlich in 2 Gruppen geteilt [Abb. 18] [Abb. 19], die Basisgruppe sehr dicht, federartig [Abb. 20]; Basalkörper seitlich schwach erweitert [Abb. 21]. 2,7-3,3 mm; Zwergexemplare bis 1,9 mm kommen vor. D: Wohl ganz Europa, bisher aus Finnland über Schweden, Deutschland, Rumänien, Frankreich bis zur Iberischen Halbinsel bekannt. Zumindest in Norddeutschland die häufigste der 3 Arten dieser Gruppe.




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-Stirnkiele scharf, zum Scheitel hin konvergierend [Abb. 22] [Abb. 23]. Außenrand der Parameren stärker nach innen gebogen, die Spitze einfach, die Seitenborsten an der Basis kurz und sehr dicht, federartig, nach vorne +/- abrupt länger und weniger dicht [Abb. 24] [Abb. 25], Basalkörper seitlich stark erweitert [Abb. 26] [Abb. 27]. Relativ große und breite Art von 2,5-3 mm [Abb. 16]. D: Ganz Europa einschließlich Großbritannien, auch vom Kaukasus gemeldet. Bei uns die seltenste der 3 Arten dieser Gruppe; alte Meldungen vor 2002 beziehen sich auch auf die früher nicht davon unterschiedenen leseigneuri und meybohmi. ♀ lassen sich durch die schlankere Form und oft auch durch die Oberflächenstruktur der Flügeldecken unterscheiden: die Mikropunktur der Flügeldecken ist bei carinifrons feiner und deutlicher begrenzt, die Oberfläche sieht dadurch glatter aus [Abb. 28] und die Zwischenraumpunktur ist klar von der Mikropunktur abgesetzt. Bei meybohmi ist die Mikropunktur meist gröber mit unregelmäßigen Rändern [Abb. 29] und sieht dadurch rauher aus, die Zwischenraumpunktur weniger klar hervortretend; ähnlich ist es bei leseigneuri.








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Zweiter Flügeldeckenzwischenraum auf der Vorderhälfte mit nur zwei Reihen ziemlich regelmäßig ausgerichteter großer Punkte [Abb. 30], manchmal höchstens ein oder zwei zusätzliche Punkte nahe der Basis. An den Mittelbeinen sind die Schienen und die Enden der Schenkel bei ♂ und ♀ normal [Abb. 31]. Parameren divergieren zur Spitze [Abb. 32] [Abb. 33] [Abb. 34]. Länge: 1,5-2,75 mm. Die Art wird aus ganz Europa gemeldet, aber da sie mit gracilis Woll. konfundiert wurde, muß ihre wirkliche Verbreitung durch eine Revision aller diesbezüglichen Sammlungsbelege geklärt werden. 1 ♀ das ich für diese Art halte zeigt Habitus [Abb. 35].





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-Habitus [Abb. 36]. Zweiter Zwischenraum auf der Vorderhälfte der Flügeldecken unregelmäßig punktiert, an der Basis mit 3 bis 4 ± unregelmäßigen Reihen kräftiger Punkte [Abb. 37]. An den Mittelbeinen der ♂ tragen die distalen Enden der Schenkel am Unterrand von oben sichtbare goldgelbe Wimpernhaare, die Schienen am Außenrand des vorderen Viertels einen kleinen Höcker mit einem abstehenden Haarbüschel, das bei schwacher Vergrößerung in etwa wie ein dreieckiger Vorsprung erscheint [Abb. 38] [Abb. 39]. Die Parameren zur Spitze leicht divergierend [Abb. 40] [Abb. 41]. Länge: 1,9-2,6 mm. Loc.typ. Madeira. Nachgewiesen auf den Azoren, in Marokko, Algerien, Spanien, Frankreich, Italien, Bulgarien, Ungarn, Kaukasus, Großbritannien, Deutschland, Österreich (?‚ Franz 1982).






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♂: Seitenrand der Flügeldecken, außer einer Wimpernfranse mit einem Haarsaum, nahe der Mitte mit einem Pinsel längerer Haare und einer kleinen Bürste kurzer Haare unter der Humeralbeule [Abb. 44]. Aedoeagus sehr lang, mit kurzen Parameren [Abb. 45] [Abb. 46]. In beiden Geschlechtern ist die Halsschildpunktur fein und weitläufig; die Flügeldecken fast parallel, 1,8 bis 2x länger als breit. Braun bis hell rotbraun, niemals schwarz. Behaarung sehr fein und sehr hell. Länge: 2-2,5 mm. Loc.typ. Griechenland. Nachgewiesen in Deutschland, Kaukasus, Zypern, Dänemark, Finnland, Frankreich, Israel, Italien, Schweden, Schweiz. (caucasicus Rtt.) Reitter beschreibt die Flügeldecken als „wenig mehr wie doppelt so lang als breit". Auf Grund genauer Nachmessungen müssen die Proportionen auf die angegebenen Werte zurückgeführt werden.


-♂: Haarpinsel hinter der Mitte des Seitenrandes [Abb. 47] der Flügeldecken wie bei atticus. Beide Geschlechter etwas gedrungener und deutlich kleiner als dieser: 1,45-1,8 mm. Punktur der Flügeldeckenzwischenräume größer. Aedoeagus [Abb. 48]. T. atticus Reitter sehr nahe stehend und von Reitter zu Unrecht als Synonym von obtusus (Curtis) betrachtet. Südfrankreich, Spanien, Nordafrika.

-♂: Seitenrand der Flügeldecken mit einem breiten Wimpernsaum heller Haare, aber ohne einen Pinsel langer Haare nahe der Mitte. Tibien der Mittelbeine deutlich verbreitert und am Außenrand mit einer kräftigen Bürste langer heller Haare [Abb. 49]. Parameren verlängert und zum Ende sehr zugespitzt [Abb. 50]. Im allgemeinen dunkel gefärbt, schwarz oder braunschwarz, manchmal rotbraun. Länge: 1,9-2,3 mm. Mittel- und Südeuropa, auch aus dem Kaukasus gemeldet.

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Dunkelfarbig, schwarz oder schwarzbraun [Abb. 51]. Punktur der Zwischenräume auf den Flügeldecken grob, besonders auf dem ersten Intervall; insgesamt sehr unregelmäßig; vorn sind die Punkte auf den Intervallen 2 und 3 annähernd in zwei Reihen, ab dem 4. Intervall nur einreihig [Abb. 52]. Beim ♂ besitzt der Flügeldeckenseitenrand einen breiten Wimpernsaum heller Haare [Abb. 53]. Im Aussehen wie duvalii, aber die Tibien der Mittelbeine der ♂ sind nicht stark verbreitert und tragen nur am Außenrand einen kurzen gleichmäßigen Wimpernsaum heller Haare [Abb. 54]. Parameren an der Spitze schräg abgestutz [Abb. 55] [Abb. 56] [Abb. 57]. Länge: 2-2,4 mm. Südfrankreich, Schweiz, für Deutschland gemeldet. Die Verbreitung muß noch geklärt werden, da diese Art lange Zeit mit duvalii konfundiert wurde. <% Bei obtusus ♂ ist das Abdomen jederseits der Mitte in einem Längsstreifen dichter gelblich behaart, daher ist dieses ♀ [Abb. 58] vermutlich obtusus. %>







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-Färbung im allgemeinen hell, besonders bei den ♂, gelbbraun bis braun [Abb. 59], niemals schwarz. Punktur der Flügeldeckenzwischenräume feiner als bei exul [Abb. 60]. <%Beim ♀ das Abdomen einfach grau behaart [Abb. 61].%> Bei den ♂ befindet sich unterhalb des Flügeldeckenseitenrandes ein Wimpernsaum heller, kurzer und gedrängter Haare [Abb. 62]. Parameren mit V-förmig angeordneten Borstenreihen [Abb. 63]; an der Außenspitze gerundet [Abb. 64] [Abb. 65]. Länge: 1,5-2,5 mm. Mittel- und Südeuropa, Großbritannien (loc. typ.), Nordafrika. Leseigneur schreibt: 'Vorn sind die Punkte auf dem ersten Intervall unregelmäßig in drei Reihen angeordnet, auf den Intervallen 3 und 4 in zwei Reihen und ab dem 5. Intervall in 1 Reihe.' Das kann ich nach meinen Tieren (2♂, 1♀) aus dem Bienwald nicht nachvollziehen, die Anordnung der Punkte ist dort wie bei exul, nur sind die Punkte deutlich feiner. Vergleiche ♀ auch mit minutus LZ >>>7 =, bei dem die Flügeldecken deutlich zugespitzt sind [Abb. 47].






