
ornatus (Germ.)🗺
5-6 mm. Flügeldecken vor der Spitze mit großem rotgelbem Fleck oder (a. rufus Schilsky) einfarbig rötlichgelb. Fühler wesentlich länger als Kopf und Halsschild zusammen, die Mittelglieder beim ♂ wesentlich länger ausgezogen als bei den Arten der Untergattung Xyletinus s.str.. B: An trockenem Mist. D: Von Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend. Mähren, Niederösterreich, Tirol (wohl Südtirol), verstreut und sehr selten*). *) Fälschlich hat hier Lohse den Namen einer Art aus Südrußland und der Mongolei verwendet. Ihr Genitalbügel [Abb. 4].
-Knapp 3,9 mm, einfarbig schwarz. D: Italien, Nordafrika: Algerien. Ein angeblich bei München gefundenes Exemplar ist wohl eine Fundortverwechselung oder -fälschung; die Art wurde nicht weiter aus Mitteleuropa gemeldet. (=alienus Lohse, 1957)
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Hinterbrust in der Vorderhälfte mit einem scharfen Mittelkiel [Abb. 5]. Fühlerendglied sehr kurzoval [Abb. 6]. Schildchen parallelseitig, sein Hinterrand konkav, Hintertarsen sehr kurz, 1.Hintertarsenglied wenig länger als breit [Abb. 7]. Schwarz, ziemlich matt, Halsschildvorderrand, Fühlerbasis und Beine ± düster rot. Halsschild matt, dicht 'schuppig' skulptiert [Abb. 1], stark 'glockenförmig', das heißt, wenn Halsschildvorder- und Hinterrandmitte in einer Ebene liegen, sind die Vorderecken nicht sichtbar. Aedoeagus [Abb. 8]. Gentalbügel *) [Abb. 9] [Abb. 10] und Paramerenspitze [Abb. 11] [Abb. 12]. 2,6-4 mm [Abb. 13]. B: Vorzugsweise an Eichenstämmen und -gebüsch. Im ganzen nicht häufig. D: In ganz Mitteleuropa, den äußersten Nordwesten ausgenommen, wohl vielenorts die am wenigsten seltene Art der Gattung. (=tenebricosus Solsky, 1868) *) Kofler bildet den Genitalbügel von tenebricosus (=ater) [Abb. 14] völlig anders ab als Lohse [Abb. 15] und Lundberg [Abb. 16] den von ater. Andererseits entspricht der Genitalbügel von Tieren aus Lüneburg [Abb. 10] auch nicht ganz deren Zeichnungen.













Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen flach, mit deutlichen Raspelpunkten. Sehr breite Art mit kugelig bis zum Seitenrand gewölbtem Halsschild; Mittelbrust vor den Mittelhüften steil aufsteigend, zur Hinterbrust in rechtem Winkel stehend. Schwarz, schwach fettglänzend, Schienen hell rötlich. Genitalbügel [Abb. 17]. B: Im Küstenbereich des Nordwestens in Dünen an trockenem Dünger, selten. D: Im südlichen Mitteleuropa weit verbreitet und nicht häufig.
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Halsschild gleichmäßig bis an den schmal abgesetzten Seitenrand gewölbt [Abb. 18], dieser genau von oben gesehen gleichmäßig gerundet; Oberseite mit dichten, aneinanderstoßenden Punkten [Abb. 19], schräg abstehend dunkel behaart. Äußere Flügeldeckenzwischenräume gewölbt. Schwarz, etwas fettglänzend, Beine vollständig schwarz. Gestalt dem laticollis ähnlich, etwas gestreckter [Abb. 20]. Aedoeagus [Abb. 21]. Genitalbügel [Abb. 22] [Abb. 23], Parameren ohne Anhänge [Abb. 24]. 2,5-4 mm. B: Lebensweise ähnlich wie laticollis; ich habe die Art am Neusiedler See an trocknen Kuhfladen gefunden. D: Südeuropa; südliches Mitteleuropa bis Mähren und Niederösterreich; möglicherweise auch weiter verbreitet und dann für laticollis gehalten.






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3,5-5 mm [Abb. 26]; Halsschildseitenrand bei Ansicht genau von oben bis zu den Vorderecken sichtbar, meist in voller Länge rötlich durchscheinend und deutlich aufgebogen [Abb. 25]. Halsschild dicht punktiert mit zahlreichen hufeisenförmigen Kratern [Abb. 27]. Schildchen oft heller als die relativ langen und parallelen Flügeldecken, die ~ 1,55 x so lang wie breit sind. Tarsen [Abb. 28]. Gentalbügel- [Abb. 29] [Abb. 30] und Paramerenspitze [Abb. 31] [Abb. 32], Aedoeagus [Abb. 33], im ausgestülpten Zustand [Abb. 34]. B: An trockenem Holz, vorzugsweise Eiche. Nachts aktiv. Regelmäßig im Autokescher. Im ganzen ziemlich selten. D: Ganz Mitteleuropa. Die Fühler sind deutlich schärfer gesägt als von Lohse dargestellt [Abb. 35] [Abb. 36].











Flügeldecken auffällig weißgrau behaart. Fortsätze des Genitalbügels nicht verdickt oder S-förmig. Halsschildmitte außer der feinen Grundskulptur mit größeren Punkten besetzt, deren Abstand in der Halsschildmitte etwa deren Durchmesser entspricht. Fühler [Abb. 37], Genitalbügel [Abb. 38] und Aedoeagus [Abb. 39]. 3-3,7 mm. Ein ♀ mit rotem Halsschild wurde bekannt. D: Von Ungarn über die Tschechoslowakei bis Niederösterreich nachgewiesen.


Fortsätze des Genitalbügels verdickt [Abb. 40]. Halsschildmitte sehr fein und dicht punktiert, die Punkte zum Teil zusammenfließend, die Zwischenräume glatt. D: 1977 aus der Tschechoslowakei beschrieben, auch im Burgenland gefunden und vermutlich weiter verbreitet. (=oblongulus sensu Kofler nec Rtt.)





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Fortsatz des Genitalbügel kurz, gedrungen S-förmig [Abb. 46] [Abb. 45] [Abb. 47] [Abb. 48]. Habitus [Abb. 49]. Halsschildpunktur aus kleinen und wesentlich größeren Punkten zusammengesetzt [Abb. 50]. Flügeldecken dichter und stärker querverrunzelt punktiert [Abb. 51], nicht glänzend. ♂: Fühler stärker gesägt [Abb. 52], Abdomen auf den ersten 3 Sterniten längs der Mitte mit büschelig aufstehenden Haaren [Abb. 53]. Die Färbung variiert von hellbraun bis schwarz. B: Entwickelt sich in trockenen Zweigen von Zitterpappeln. B: Aus Schweden beschrieben, auch in der Tschechoslowakei festgestellt; die im nordöstlichen Niedersachsen gefunden und als fibyensis gemeldeten Tiere haben sich alle als zu dieser Art gehörig erwiesen. (=fibyensis sensu FHL)








Körper breiter und robuster. Verhältnis Länge zu Breite: 2,2-2,5. Mattschwarz mit leicht gewölbten Zwischenräumen auf den Flügeldecken. Auf dem eher glockenförmigen Halsschild fehlen deutliche Punkte. Von pectinatus und planicollis durch glockenförmigen Halsschild, von hanseni am leichtesten durch den Genitalbau zu unterscheiden. Schwarz, selten schwarzbraun, Fühler [Abb. 57] heller als bei planicollis. Gentalbügel [Abb. 58] und Paramerenspitze [Abb. 59]. Große, auffällig plumpe Art. 3,7-5 mm. B: In Skandinavien an Eichenstubben und -pfählen. D: Aus Schweden beschrieben; Mark Brandenburg, Osttirol, Kroatien. Sehr verstreut und sehr selten, aber wohl oft verkannt.


-Körper schlanker und paralleler [Abb. 60]. Verhältnis Länge zu Breite: 2,6-2,8. Halsschild kürzer, breiter und abgeflachter mit deutlichen Punkten zwischen den Schuppen und wie die Flügeldecken glänzend. Flügeldeckenzwischenräume flach. Fortsatz des Genitalbügels sehr groß, blattförmig [Abb. 55] [Abb. 61]. 3-4 mm. B: An abgestorbenen Ästen von Zitterpappeln. D: Bisher aus Skandinavien und dem Baltikum bekannt.


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Körperlänge 2,3-2,9 mm. Halsschild matt mit stark schuppig-faltiger Skulptur. Flügeldecken mit dunkelbraunen Haaren bedeckt. Fortsatz des Genitalbügels lang S-förmig [Abb. 62] [Abb. 63] [Abb. 64] [Abb. 65]. B: Entwicklung in Zitterpappel; in Schweden an Ästen, die von Elchen abgeweidet wurden und vertrocknet sind. D: Aus Schweden beschrieben, von der Tschechoslowakei bis Bulgarien gemeldet, sicherlich weiter verbreitet. (=groenblomi Kangas) (=oblongulus Reitter nec Muls.) 




Behaarung ziemlich dicht, weißlichgrau und Halsschild deutlich glockenförmig. Schwarz, schwach glänzend. Fühler [Abb. 67]. Tarsen [Abb. 68]. ♂ durch das hakenförmige Ende der Parameren sofort von allen Arten unterscheidbar, Gentalbügel- und Paramerenspitze [Abb. 69] [Abb. 70]. 3,5-4 mm. B: Neben Funden an alten Eichen- und Espenholz auch solche von trockenem Mist in Dünengelände. D: Skadinavien und Ostseeküstenbereich, nach Süden bis Niederösterreich. Bei uns sehr selten in Mecklenburg und der Mark.



-Behaarung relativ weitläufig, bräunlichgelb. Halsschild breiter und flacher, nicht deutlich glockenförmig. Schwarz, schwach glänzend. Halsschildvorderrand, Schienen und Tarsen bräunlichrot, Fühler [Abb. 71] rötlichbraun, 1. Glied angedunkelt. Halsschild schwächer gewölbt. Tarsen ähnlich wie bei ater [Abb. 72]. Gentalbügel [Abb. 73] und Paramerenspitze [Abb. 74]. 3,2-3,5 mm. Thüringen, Bayern, Niederösterreich. Noch wenig gemeldet, aber wohl weniger selten als die beiden Vorhergehenden. (=suecicus Lundbl.; Genitalbügel [Abb. 75])



