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Oberseite mit einer von den übrigen Arten völlig abweichenden Zeichnung: Der vordere Nahtfleck ist quer vergrößert und erreicht den 3. Streifen; an der Basis des 3. Flügeldeckenzwischenraumes befindet sich ein größerer schwarzer Fleck, der gelegentlich mit dem Nahtfleck verbunden sein kann und mit diesem und einem Halsschildfleck vor dem Schildchen eine umfangreiche dunkle Zeichnung bildet; häufiger jedoch sind die schwarzen Flecken durch eine bräunlich behaarte Zone getrennt. Die übrige Oberseite ist hellgrau, oft ockerfarben durchmischt, behaart und mit ± zahlreichen schwarzen Gitterflecken durchsetzt [Abb. 3]. Fühler und Beine ± rötlich. Aedoeagus [Abb. 4]. Unsere kleinste Cionus-Art: 3-3,6 mm. B: Käfer von IV-VII auf verschiedenen ·Scrophularia·-Arten, nur ausnahmsweise auf Verbascum. D: Europa ohne den Norden, Nordafrika; in Mitteleuropa wohl überall, wenn auch in der Ebene nur stellenweise und selten; Nordgrenze in Holstein.



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Größer und etwas flacher. Halsschild dicht weiß oder weißlichgelb behaart, in der Mittellinie mit einem schwarzen Längsfleck, der den Vorderrand nicht erreicht [Abb. 9]. Die geradzahligen Flügeldeckenzwischenräume schwärzlichgrau behaart, die anderen in dichter Folge mit weißen und samtschwarzen Flecken besetzt. Die ganze Hinterbrust hell behaart.. Aedoeagus [Abb. 10] [Abb. 11]. 4,5-5 mm. B: Käfer im Frühjahr und Frühsommer auf ·Scrophularia·-Arten, ausnahmsweise auch auf ·Verbascum·, gelegentlich auf ·Budleyia·. D: Von Sibirien und Kleinasien westlich über Europa weit verbreitet; in Mitteleuropa überall häufig.


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-Kleiner und stärker gewölbt. Die ganze Halsschildlängsmitte breit schwarz glänzend, nur die Halsschildseiten dicht ockerfarben, weißlichgelb oder weißlich behaart [Abb. 12]. Flügeldecken schwarz und dunkelgrau gemischt fleckig behaart, die ungeraden Zwischenräume mit samtschwarzen Gitterflecken. Hinterbrust nur außen hell behaart. Aedoeagus [Abb. 13] [Abb. 14]. 3,5-4 mm. B: Lebt wie scrophulariae und ist gelegentlich mit dieser Art oder mit hortulanus vergesellschaftet. D: In ganz Europa; bei uns überall verbreitet und häufig.




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Rüssel beim ♂ kaum, beim ♀ nur wenig länger als Kopf und Halsschild zusammen [Abb. 17]. Die gelblich-graugrüne Oberseitebehaarung läßt stellenweise den meistens braunen Untergrund erkennen. Die ungeraden Flügeldeckenzwischenräume gewöhnlich bis zur Basis schwarz gegittert [Abb. 8]. Penis [Abb. 18] [Abb. 19]. 3,5-4,5 mm. B: In Mitteleuropa von VI-IX überall nicht selten an ·Scrophularia·-Arten, aber auch an ·Verbascum· (besonders ·Verbascum nigrum·) und daran oft mit thapsus vergesellschaftet. D: Von Zentralasien westlich über ganz Europa, den höheren Norden ausgenommen, verbreitet.



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-Rüssel beim ♂ merklich, beim ♀ bedeutend länger als Kopf und Halsschild zusammen [Abb. 20]. Ansonsten großen Stücken des hortulanus ungemein ähnlich. Schwarz, die Flügeldecken, Schenkel und Schienen manchmal braun, die Fühler immer, die Tarsen häufig rostrot. Der ganze Körper dicht und gleichmäßig graugelb behaart; Unterseite, Kopf und Halsschild ungefleckt; die ungeraden Zwischenräume der Flügeldecken nur auf der hinteren Hälfte mit wenigen schwarzen Würfelflecken; die beiden runden Suturalmakeln klein [Abb. 21]. Der Rüssel ist bei beiden Geschlechtern genau so gebaut wie bei hortulanus, aber beim ♂ etwas, beim ♀ bedeutend länger als bei diesem. Penis [Abb. 22] [Abb. 23]. D: Griechenland, Zypern, Türkei, Syrien.



Klauenglieder an den Vorderbeine des ♂ abnorm vergrößert, mehr als die halbe Länge der Vorderschienen erreichend. Halsschild und Flügeldecken spärlich gelb behaart, Oberseite wie abgescheuert aussehend, der Untergrund kaum verdeckt. Penis [Abb. 24]. 4,5-5 mm. B: Von den tieferen Lagen der Waldregion bis gegen die obere Waldgrenze; an ·Scrophularia hoppei·. D: Subalpin in den Südostalpen: Trentino, Krain, Kärnten.
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Oberseite braun, Kopf und Rüssel meist schwarz, Fühler und Beine heller oder dunkler rotbraun. Die gelblichgraue Flügeldeckenbehaarung ungleichmäßig und nicht deckend, die ungeraden Zwischenräume etwas dichter behaart und dadurch heller, gewöhnlich in ganzer Länge mit schwarzen Gitterflecken besetzt. Seitenstücke der Mittel- und Hinterbrust dicht weiß beschuppt. Flügeldecken mit einer aus weißen Haaren gebildeten kleinen Lateralmakel. Die beiden Suturalmakeln häufig sehr fein, aber meist nur unvollständig gelb umrandet. Dem thapsus ähnlich, aber die Flügeldecken etwas gestreckter und der Rüssel etwas länger. Penis [Abb. 27] [Abb. 28]. 4,2-5 mm. D: Die Nominatform kommt nur in Westeuropa vor.

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-Seitenstücke der Mittel- und Hinterbrust kaum dichter als die nebenliegenden Teile hellgrau behaart. Flügeldecken ohne oder nur mit einer schwach angedeuteten Lateralmakel. Die beiden Suturalmakeln nie gelb gerandet [Abb. 29]. Aedoeagus [Abb. 30]. B: Käfer auf ·Verbascum thapsus· (? monophag). D: In England, Südskandinavien, Norditalien, Nordjugoslawien sowie in den montanen und gebirgigen Gebieten von Mitteleuropa; weit verbreitet und nicht selten, fehlt jedoch völlig in der Ebene.

Einschließlich der Beine schwarz. Oberseite auffallend hell und dicht weißlich-grau oder mit schwachem grünlichen Anflug behaart, die schwarzen Gitterflecken sehr deutlich [Abb. 31]. Penis [Abb. 32] [Abb. 33]. 4-4,5 mm. B: Käfer an sonnigen Abhängen an ·Verbascum nigrum· und ·Verbascum lychnitis· vom VII bis in den Herbst. D: Mitteleuropa und angrenzende Gebiete: Frankreich, Polen, Siebenbürgen, Ungarn, Norditalien, Schweiz; in Õsterreich zahlreiche Funde, ferner Holstein, Harz, Rheinland, Bayern.


balianii Solari, 1932🗺
-Rotbraun, Fühler, Schienen und Tarsen ± rostrot. Oberseite fleckig hellgelb behaart, die Behaarung wenig dicht, nur in der Umgebung der Nahtflecken dichter, auf den ungeraden Zwischenräumen zu hellen Gitterflecken verdichtet, oft auch eine helle Seitenmakel hinter der Schulter [Abb. 34]. Penis [Abb. 35]. 4-4,5 mm. B: Auf ·Verbascum phoeniceum· (mit purpurfarbigen Blüten). D: Aus Sibirien beschrieben; Turkestan, Kleinasien, Südrußland, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, wenige Funde aus Italien, Ungarn sowie der Slowakei und der östlichen Steiermark.. Sehr ähnlich ist eine Art aus Südeuropa [Abb. 36] [Abb. 37]. Aedoeagus [Abb. 38]. B: Auf ·Scorphularia·-Arten. D: In Italien, auf der Balkanhalbinsel und in Anatolien verbreitet. (=galanus Angelov, 1978)




Flügeldecken etwas länglich, ungefähr 1,33 x so lang wie zusammen breit. (Zur Ermittlung der Flügeldeckenlänge empfiehlt sich die Messung in Seitenansicht.) Der gerundete Abfall zur Flügeldeckenspitze beginnt erst in einiger Entfernung von der Basis. Flügeldecken sehr dicht und gleichmäßig aschgrau oder gelblichgrau behaart, die Punkte der Flügeldeckenstreifen völlig verdeckt [Abb. 39] [Abb. 40]. Vorderer Nahtfleck klein (mit größerem Nahtfleck und nicht deckender Behaarung vergleiche longicollis montanus). Dunkle Gitterflecken klein und undeutlich, meistens nur in der Hinterhälfte. Penis [Abb. 41] [Abb. 42]. 4-4,5 mm. B: An ·Verbascum thapsiforme·. D: Von Südrußland westlich über Süd-, Südost- und Mitteleuropa bis Frankreich gemeldet. In Mitteleuropa besonders in ebenen Lagen im Osten; Nordwestgrenze bei Hamburg. In Westeuropa selten oder fehlend. (=styriacus Franz)



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Rotbraun, die fleckige Behaarung der Oberseite den Untergrund unvollständig deckend. Fühler und Beine sowie der Rüssel oder zumindest dessen Spitze hell rötlich [Abb. 43]. Fühlerkeule kürzer als die Geißel. 2. Flügeldeckenzwischenraum neben dem vorderen Nahtfleck kaum eingeengt. ♂: Klauenglieder schlank, länger als die übrigen Tarsenglieder zusammen, Fühlereinlenkung nahe der Rüsselspitze, höchstens 1,5 Rüsselbreiten davon entfernt [Abb. 44], beim ♀ fast 3 Rüsselbreiten von der Spitze entfernt. Penis [Abb. 45] [Abb. 46] (Spitze abgebrochen). Ziemlich klein: 3,2-4 mm. Von den ähnlichen thapsus und nigritarsis durch die kürzere und hellere Fühlerkeule und die meistens hellere Färbung des Rüssels und der Beine, im ♂ Geschlecht stets mit Sicherheit durch die Sexualmerkmale zu trennen. B: An ·Verbascum lycimitis· und ·Verbascum austriacum·, meist in Gesellschaft des thapsus, aber viel seltener. D: Südosteuropa, Mitteleuropa, Italien, Frankreich; bei uns nur in Wärmegebieten, verbreitet, jedoch wegen der Ähnlichkeit mit thapsus früher nicht erkannt.



Oberseite ziemlich dicht, hellgrau, fast weiß behaart, die Gitterflecken zahlreich, scharf begrenzt, tief schwarz, fast bis zur Flügeldeckenbasis reichend [Abb. 47]. Beine bis auf die Klauen schwarz. Fühlereinlenkung beim ♂ etwas über 2 Rüsselbreiten von der Spitze entfernt.. Dem ganglbaueri ähnlich, jedoch der vordere Nahtfleck viel kleiner. Penis [Abb. 48] [Abb. 49]. 4,5 mm. D: Aus Griechenland beschrieben.


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-Oberseite sehr dicht gelbgrau, fast filzig behaart [Abb. 50], schwarze Gitterflecken fast nur auf der Hinterhälfte der Flügeldecken; Schienen und Tarsen rotbraun. Penis [Abb. 51] [Abb. 52]. Gewöhnlich durch ihre Größe leicht erkennbare Art. 4,2-5,6 mm. B: An trockenen, sonnenexponierten Standorten von V-VII an ·Verbascum thapsus·. D: Von Westasien westlich über Süd- und Mitteleuropa verbreitet, nach Norden hin selten oder (im Nordwesten) fehlend. Nordgrenze in der Mark Brandenburg und im südlichen Niedersachsen.


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Habitus [Abb. 53]. Penis rundum sklerotisiert und in dieser Hinsicht mit dem der Arten alauda, tuberculosus und scrophulariae übereinstimmend [Abb. 54] [Abb. 55]. Fühlerkeule 2 1/4 x so lang wie breit und etwas kürzer als die Fühlergeißel. Sonst mit nigritarsis weitgehend übereinstimmend. Behaarung oft etwas gelblich. Durchschnittlich größer: 3,5-4,8 mm. B: Von V-IX auf den verschiedensten ·Verbascum·-Arten. D: Von Mittel- und Westasien westlich über weite Teile von Europa verbreitet, nach Norden und Nordwesten aber selten oder fehlend. In Mitteleuropa aus Schleswig-Holstein und dem nördlichen Niedersachsen unbekannt.


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-Habitus [Abb. 56]. Penis mit durchgehend dünnhäutigem Präputialfeld (wie bei den übrigen Arten der Gattung) [Abb. 57] [Abb. 58]. Fühlerkeule mindestens 2 1/2 x so lang wie breit, Fühler Einlenkung etwas weiter von der Spitze entfernt. Durchschnittlich kleiner: 3,4-3,8 mm. Wegen der gewöhnlich braunroten Tarsen ist der Artname irreführend. B: Käfer von VII-IX fast ausschließlich auf ·Verbascum nigrum·, selten auf ·Verbascum thapsus·. D: Von Transkaukasien westlich bis zu den Pyrenäen, nördlich bis Südskandinavien verbreitet. In Mitteleuropa im Norden überall nicht selten, Häufigkeit nach Süden abnehmend. Alte Fundmeldungen für thapsus sind oft auf diese Art zu beziehen.


Rüssel beim ♂ bis auf eine kleine geglättete Partie an der Spitze grob punktiert, beim ♀ glatt und glänzend und nur fein und spärlich punktiert [Abb. 59]. Die abstehenden Börstchen der Flügeldecken deutlich kürzer als der halbe Längsdurchmesser der Augen [Abb. 60]. Habitus [Abb. 61]. Penis [Abb. 62] [Abb. 63]. 3,2-3,5 mm. D: Von Kleinasien über Südosteuropa bis ins östliche Õsterreich verbreitet: Burgenland, Niederösterreich.




Die abstehende Behaarung der Flügeldecken stark nach rückwärts geneigt und nur an der hinteren Deckenwölbung, deutlich über das dichte Grundtoment vorragend.Habitus [Abb. 64]. Aedoeagus [Abb. 65] [Abb. 66]. D: Kleinasien, Syrien.


Die aufgerichteten Borstenhaare auf den Flügeldecken merklich kürzer als der halbe Längsdurchmesser der Augen. Die Insertionsstelle der Fühler beim ♂ nur 1,5, beim ♀ hingegen mindestens 3 Rüsselbreiten von der Spitze entfernt. Habitus [Abb. 67]. Aedoeagus [Abb. 68] [Abb. 69]. D: Kleinasien, Kaukasus.


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Kleinere Art von 3,5-4,2 mm Länge [Abb. 70]. Aedoeagus [Abb. 71] [Abb. 72]. B: An Verbascum-Arten, besonders ·Verbascum phlomoides·, seltener an ·Verbascum nigrum· und ·Verbascum pulverulentum·. D: Von Persien und Kleinasien über Süd- und Westeuropa sowie die wärmeren Gebiete von Mitteleuropa weit verbreitet; fehlt im Gebirge und in der Tiefebene.

