Gattung Crepidophorus Mulsant

Tarsen-5-5-5SternoxiaElateridaeAthoinae
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Fühler wie bei Hemicrepidius gebildet. Prosternalnähte ungeglättet. Stirn als große, vorn wulstig aufgebogene Platte weit nach vorn vorragend, so daß die kleine Oberlippe von oben gesehen völlig verdeckt ist. Clypeus auch in der Mitte breit. Halsschild viel länger als breit, fast parallelseitig. Halsschildhinterwinkel nicht divergierend, stumpf; der Kiel in den Hinterwinkeln hinten gewöhnlich verkürzt. Der Hinterrand des Prosternums überragt nach hinten die Hinterwinkel, so daß diese stumpf abgerundet erscheinen. 7. Flügeldeckenzwischenraum hinter der Schulter fein gekielt. 1 Art in Europa, weitere in der Ostpaläarktis.
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mutilatus (Rosh., 1847)Fundmeldungen🗺ColeowebSchwarz oder braunschwarz, fettglänzend, Beine heller gelbbraun [Abb. 1]. Oberseite kurz, dunkel und unauffällig behaart. Stirn mit tiefem Mitteleindruck. Kopf und Halsschild sehr dicht fein genabelt punktiert, Flügeldecken deutlich und dicht, vorn raspelig, hinten etwas querrissig punktiert. 11-18 mm. In Mitteleuropa und den angrenzenden Gebieten des südlichen Nordeuropa, dem westlichen Osteuropa und dem östlichen Frankreich verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall nachzuweisen, aber selten oder sogar sehr selten. In urständigen Waldgebieten. Die Larve entwickelt sich carnivor in den verschiedensten Laubhölzern, in hohlen Stämmen und im Astholz. Der Käfer ab Mai im Puppenlager, später, da vermutlich Nachttier, nur noch selten zu finden.
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Abb. 1
Erstellt am: 15.06.2009 · Letzte Aktualisierung: 18.06.2022 - 13:45:16
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